Einer der großen Forschungsschwerpunkte an der TU Wien und an der Fakultät für Bauingenieurwesen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster gilt dem Thema Werkstoffe: von den kleinmaßstäblichen Probenanalysen bishin zu großmaßstäblichen Experimenten sowie der mechanischen Untersuchung von Strukturen. Ergänzt wird die Grundlagenforschung von der angewandten Forschung aus dem Hoch-, Holz-, Beton-, Stahl-, Grund- und Straßenbau.
Bisher waren die Laboreinrichtungen für all diese Forschungsaktivitäten auf verschiedene Standorte in Wien verstreut. Mit dem nunmehrigen Neubau wird die Laborinfrastruktur der Fakultät an einem Standort zusammenfasst. Damit werden nicht nur Synergien genutzt, sondern neue Impulse und Kooperationen gefördert.
open lab
Die Forschungsbereiche für Festigkeitslehre und Biomechanik, Werkstoff- und Struktursimulation, Baustofflehre und Werkstofftechnologie, Bauphysik, Ökologische Bautechnologien, Strukturdynamik und Risikobewertung von Tragwerken, Hochbaukonstruktionen und Bauwerkserhaltung, Stahlbau, Stahlbeton- und Massivbau, Ingenieurgeologie, Grundbau, Boden- und Felsmechanik sowie Straßenwesen gaben an diesem Nachmittag einen Ein- und Überblick über Ihre Forschungsschwerpunkte und diesbezügliche Labortätigkeiten.
Über das Gebäude
Das Gebäude „Laborkonzentration“ wurde als zweigeschossiger Baukörper mit einer Länge von 148 m, einer Breite von 31,20 m und einer Höhe von 12,35 m errichtet. Das Bauwerk gliedert sich wie folgt: Im zweistöckigen Gebäudeteil entlang der Lilienthalgasse sowie im zweitstöckigen Mitteltrakt befinden sich im Erdgeschoss Laborräume und im Obergeschoss Büroräumlichkeiten und Seminarräume. Im hofseitigen Gebäudeteil befinden sich drei große Werkhallen (Prüfhallen) mit einer Hallenhöhe von 9 m, welche über die gesamte Gebäudehöhe reichen und durch Gebäudefugen voneinander sowie von den zweigeschossigen Bauteilen getrennt sind.
Im Vorfeld wurde das ehem. Objekt 222 (Fernheizwerk) abgetragen. Eine Photovoltaik-Anlage mit ca. 200 kWp und Jahresleistung von ca. 200.000 kWh wurde installiert. Mit Datum 12. Oktober 2017 wurde seitens GP der Projekt-Rahmenterminplan erstellt, der bis zum Projektende gültig blieb.
Geschichte
Seitens Bundesimmobiliengesellschaft gab es seit ca. 20 Jahren Initiativen die Aspang Gründe frei zu machen. Dazu gab es mehrere Anläufe. Zuletzt wurde seitens BIG eine Variante ausgearbeitet, die Labors der Fakultät für Bauingenieurwesen im alten Fernwärmeheizkraftwerk sowie dem sogenannten (mittlerweile abgerissenen) Objekt 219 unterzubringen. Darüber hinaus hätte die Wasserbauhalle (Wasserforschungszentrum) am Areal neben der Fernwärme bzw. zwischen Magna-Halle und Objekt OA (221) untergebracht werden sollte.
Durch Initiative der TU Wien wurde seitens (von der TU Wien beauftragten) GP eine Alternativlösung ausgearbeitet und vorgeschlagen sämtliche Labors in zwei nebeneinanderliegenden Laborgebäuden unterzubringen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Abteilungen der Stadt Wien und des Bezirks konnte die nunmehr vorzufindende Lösung einer raschen Bewilligung zugeführt werden.
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