UN Kampagne "Orange the World"
Kampagne gegen Gewalt an Frauen*
Die UN-Kampagne “Orange The World”, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster findet jährlich zwischen dem 25. November, dem “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen”, und dem 10. Dezember, dem “Internationalen Menschenrechtstag”, statt. Im gesamten Zeitraum hisst die TU Wien für 16 Tage orange Fahnen.
Programm Aktionstag 25.11.2026
09:00 - 11:30 Uhr: Gemeinsame Aktion in der Aula des Hauptgebäudes
Einladung zur Bastelaktion: setzen wir zusammen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen*! (Keine Anmeldung erforderlich!)
12:30 - 14:00 Uhr: Orange the World Online Talk „Gewalt- und Opferschutz: Wie werden Betroffene medizinisch und forensisch versorgt?“
Im Rahmen der Initiative „Orange the World“ lädt die Genderplattform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (universitätsübergreifendes Netzwerk) zu einem Online-Vortrag zum Umgang mit körperlicher Gewalt ein.
Um Anmeldung wird gebeten (siehe Formular unten, nach Login)!
Der Vortrag von Expert_innen der Opferschutzgruppe des Universitätsklinikums AKH Wien, der Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene sowie der Forensischen Kinder- und Jugenduntersuchungsstelle (FOKUS) der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter_innen und Studierenden.
Im Fokus steht die Frage, was nach einem Gewalterlebnis passiert: Wie läuft die Versorgung im Krankenhaus ab? Worauf ist zu achten und welche Schritte sind für eine gerichtsfeste Beweissicherung notwendig, wenn eine solche gewünscht wird? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es danach? Dabei wird praxisnah anhand eines Beispielfalls erläutert, wie medizinisches Personal vorgeht, welche Rechte Betroffene haben und wie sensibel sowie strukturiert Dokumentation und Versorgung erfolgen.
Durch den Vortrag wird niederschwellig grundlegendes Wissen vermittelt und Bewusstsein für die notwendigen Handlungsschritte bei physischen Gewalterfahrungen geschaffen, sowohl für betroffene als auch nahestehende Personen. Teilnehmende erhalten Einblicke in Abläufe und Unterstützungsangebote, wodurch Hemmschwellen abgebaut und die Handlungskompetenz im beruflichen wie privaten Umfeld gestärkt werden. Eine Möglichkeit für anonyme Rückfragen über Mentimeter wird gegeben sein.
Triggerwarnung: Dieser Vortrag thematisiert Gewalterfahrungen und bezieht authentisches Bildmaterial/Fotos aus dem Kontext der Verletzungsdokumentation ein. Während des Vortrags wird eine Awareness-Person ansprechbar sein.
Vortragende:
- Daniela Dörfler, Leitung Opferschutzgruppe am Universitätsklinikum AKH Wien, Leitungsteam Kinderschutz, Krisenambulanz an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien/Universitätsklinikum AKH Wien
- Sabine Eder, Stv. Leitung Opferschutzgruppe am Universitätsklinikum AKH Wien
- Chryssa Grylli, Kernteam und fachliche Leitung Pädiatrie in der Forensischen Kinder- und Jugenduntersuchungsstelle (FOKUS) der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien/AKH Wien
- Amelie Hartig und Ruth Hofmann, Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene am Zentrum für Gerichtsmedizin, Medizinische Universität Wien
Begrüßung: Sandra Steinböck, Leiterin Diversity, Equality & Inclusion, Medizinische Universität Wien
Moderation: Michaela Gindl, Leiterin der Stabsstelle für Gleichstellung, Gender und Diversität, Universität für Weiterbildung Krems
Sprache: Deutsch
Schriftdolmetscher_innen: Verena Brinda und Theodoros Sakalidis
Organisationsteam: Christiane Ulreich (Medizinische Universität Wien), Michaela Gindl (Universität für Weiterbildung Krems), Nina Krebs (Universität Wien), Ela Posch (Universität für Bodenkultur Wien), Ingrid Schacherl (Akademie der bildenden Künste Wien)

Gruppenfoto vor der orangen Flagge von Orange the World, 2025.
Archiv Orange the World
Untenstehend finden Sie das jeweilige Programm der letzten Jahre.
Mehr Bilder finden Sie hier.
Online-Vortrag "Who Gets to Feel Safe? Who Gets to Speak Up?" mit Dr. Bontu Lucie Guschke
Wann: Donnerstag, 27.11.2025, 13:00 Uhr
Wo: Zoom
Sprache: Englisch (mit Schriftdolmetsch auf Deutsch)

© Bontu Guschke
Zur Person: Dr. Bontu Lucie Guschke, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ist Speakerin, Facilitator, und Beraterin in der Antidiskriminierungs- und Diversitätsarbeit. Ihre Arbeit basiert auf intersektionalen feministischen Ansätzen und fokussiert sich auf Anti-Rassismus, Gleichstellungsarbeit, und LGBTQIA+-Inklusion.
Inhaltsbeschreibung:
Der inhaltliche Fokus des Vortrags ist die intersektionale Auseinandersetzung mit Sexismus und sexueller Belästigung im Hochschulkontext. Insbesondere betrachtet Bontu Guschke, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster dabei das Zusammenspiel zwischen Sexismus und Rassismus. Der Vortrag zeigt auf, wie Diskriminierung und Belästigung intersektional auf verschiedenen Ebenen - in der Gleichstellungsarbeit, bei Mitarbeitenden und bei Studierenden - erkannt und wirksam bekämpft werden können. Dabei werden aus organisationaler Perspektive gezielt Strukturen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten beleuchtet.
Die Moderation übernimmt Afrikawissenschaftler_in, Autor_in und Trainer_in Josephine Apraku, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.
Der Onlinevortrag wird von der AG Geschlechterbasierte Gewalt des universitätsübergreifenden Netzwerks der Genderplattform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster organisiert.

Für den Vortrag wünschen wir uns Sensibilität im Umgang mit dem Thema, Umsichtigkeit gegenüber den Inputgebenden und Teilnehmenden sowie Achtsamkeit gegenüber den eigenen Grenzen und den Grenzen anderer. Während der Veranstaltung und darüber hinaus, bis 15:30 Uhr, Frau Matthäa Ritter-Wurnig als Awareness-Ansprechperson zur Verfügung. Sie ist Kollegin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Dieses Angebot richtet sich an Personen, die über den Vortragsinhalt hinaus Gesprächsbedarf haben und ein persönliches Zweiergespräch wünschen. Als Awareness-Person orientiert sich Frau Ritter-Wurnig an den Prinzipien der Betroffenenzentriertheit, Vertraulichkeit und Sensibilität. Sie ist über folgende E-Mail-Adresse erreichbar: matthaea.ritter-wurnig@boku.ac.at.

© Miguel Rolo
Konzert „Stimmen der Frauen“
Wann: Mittwoch, 10.12.2025, 18:00 Uhr
Wo: Festsaal der TU Wien
Die Sopranistin Elvire de Paiva e Pona und die Pianistin Joana Rolo widmen sich in diesem Konzert ausschließlich Werken, die von Komponistinnen geschrieben wurden. Ihr Programm zeigt die Vielfalt und Originalität weiblichen Schaffens und eröffnet neue Perspektiven auf musikalische Ausdrucksformen jenseits des etablierten Kanons. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarmachung von Frauen in der Musik und geben ihrem künstlerischen Erbe die Bühne, die ihm gebührt. Für diese Veranstaltung ist der Eintritt frei und keine Anmeldung erforderlich.
Online Vortrag "Warum hast du nicht nein gesagt?" von Franziska Saxler
In diesem Mix aus Online-Vortrag und Workshop stellt Franziska Saxler unter anderem ihr Netzwerk #metooscience vor. Dabei gewährt sie Einblicke in Forschungsergebnisse zu Prävalenzen, psychologischen Wirkmechanismen und aufrechterhaltenden Faktoren von Belästigung im akademischen System. Die Teilnehmenden werden trainieren, Belästigung schneller zu erkennen, um sich selbst besser zu schützen und an den richtigen Stellen auch als Allies (Verbündete) eingreifen zu können. Wenn es die Teilnehmer*innenzahl zulässt, wird außerdem bei einem interaktiven Austausch der Status Quo von #metoo im akademischen System diskutiert.
Der Onlinevortrag wird von der AG Geschlechterbasierte Gewalt des universitätsübergreifenden Netzwerks der Genderplattform organisiert.

Programm
- 9:00 bis 12:00 Uhr: Setz' ein Zeichen! Mit einem Windlicht, Aula des Hauptgebäudes der TU Wien.
Einladung zur Teilnahme an der Bastelaktion, Anmeldung nicht erforderlich. - 13.00 bis 14:30 Uhr: Sara Hassan "Grauzonen gibt es nicht - Muster sexueller Belästigung mit dem Red Flag System erkennen", online via Zoom. Zugangslink nach Anmeldung über das Webformular (siehe unten, Login erforderlich) Die Vortragssprache ist deutsch.

- Informationen zum Online Vortrag:
Was ist noch ein Flirt und was schon ein Übergriff? Mit dem Buch "Grauzonen gibt es nicht" hat Autor_in und Vortragende Sara Hassan ein Modell entwickelt, um die ersten Anzeichen von sexueller Belästigung zu identifizieren. Mit dem Red Flag System, einem multifaktoriellen Prüfschema, können Beobachter_innen lernen, wie sich sexuelle Belästigung anbahnt und was sich dagegen tun lässt. Der Vortrag Grauzonen gibt dabei Antworten auf die folgenden Fragen:
- Welche Techniken setzen Belästiger_innen ein, um Betroffene auszubeuten?
- Was macht ein toxisches Umfeld aus?
- Welche konkreten Handlungsstrategien gibt es, um Betroffene zu unterstützen und sich gegen Machtmissbrauch einzusetzen?
Der Onlinevortrag wird über das universitätsübergreifende Netzwerk der Genderplattform ausgerichtet.

HTU Programm
- 28.11. - 19:00 Uhr: Filmvorstellung „Feminism WTF“ + Bingo, HS14A Hauptgebäude
- 06.12. - 16:00 Uhr: Vortrag zum Thema genderbasierte Gewalt, Vortragsraum Bibliothek, 5. Stock
- 07.12., ab 16:00 Uhr: Punschstand zwischen Freihaus und Bibliothek für Spenden an die QueerBase und den Verein TTF
Weitere Infos dazu auf der HTU Website, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und auf dem HTU Gleichref Instagram Kanal, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.


