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Racing-Team feiert 3. Platz beim Grand Prix für autonomes Fahren

Die „Scuderia Segfault“, das Racing-Team für autonomes Fahren der TU Wien konnte sich beim Grand Prix in Philadelphia (USA) über Platz 3 freuen.

Letzte Anpassungen am Fahrzeug

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Letzte Anpassungen am Fahrzeug

Das Team der TU Wien

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Das Team der TU Wien

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Letzte Anpassungen an der Software

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Letzte Anpassungen an der Software

Das Rennato der Scuderica Segfault

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Das Rennauto der Scuderica Segfault

Es ist ein besonderer Grand Prix, der am Ende Mai in Philadelphia stattfand: Teilnehmen dürfen nur Modellfahrzeuge, die vollständig autonom auf der Rennstrecke navigieren. Wie bei normalen Wettrennen geht es darum, Zusammenstöße zu vermeiden und die beste Rundenzeit zu erzielen.

Die Konkurrenz bei diesen Wettbewerben ist groß: Von den 38 Teams, die in diesem Jahr beim Grand Prix antraten, kamen einige von den weltweit renommiertesten Universitäten aus dem technisch-naturwissenschaftlichen Bereich – etwa von der Carnegie Mellon University, der Rice University oder der ETH Zürich. Das Team der TU Wien gehörte zweifellos zum Favoritenkreis: Die letzten beiden Wettbewerbe konnte die „Scuderia Segfault“ gewinnen. Diesmal wurde es Platz drei.

Lange Vorbereitung

Das Team der TU Wien, bestehend aus Daniel Scheuchenstuhl, Dennis Erdogan, Felix Resch, Luigi Berducci, Moritz Christamentl und Stefan Ulmer unter der Leitung von Univ.-Ass. Andreas Brandstätter und Prof. Radu Grosu, bereiteten sich wochenlang auf den Wettbewerb vor, bevor sie nach Philadelphia fuhren.

Nach dem ersten Tag des offenen Trainings fand die Qualifikation statt. Im ersten Durchgang der Qualifikation fuhr das Auto sehr solide – doch schon der zweite Lauf zeigte, wie schnell sich die Verhältnisse im Rennsport ändern können: Das Team versuchte, die Ideallinie weiter zu optimieren, doch Probleme mit dem Setup führten zu einem fatalen Crash.

Nach dem Qualifying lag die Scuderia Segfault nach Punkten (ex aequo) auf Platz zwei. Das Team analysierte die Leistung und die Zeiten der anderen Autos gründlich, und es war klar, dass der Algorithmus verbessert werden muss, um in den entscheidenden Rennen am letzten Tag konkurrenzfähig zu sein. Also wurde die Feinabstimmung jeder einzelnen Komponente noch einmal optimiert. Sowohl die Gegnererkennung und die Fahrlinie als auch der Rennalgorithmus selbst mussten sorgfältig angepasst werden. Es war eine riskante Strategie, zu diesem Zeitpunkt noch so weitreichende Änderungen durchzuführen – die Zeit war knapp.

Der Tag der großen Rennen

Am letzten Renntag trat das TU-Fahrzeug zunächst gegen ein deutlich langsameres Auto an und konnte klar gewinnen. Das nächste Rennen war an Spannung kaum zu überbieten: Immer wieder berührten sich die beiden Autos bei Überholmanövern, es kam zu einigen kleineren Crashs. Dennoch zog die Scuderia Segfault ins Halbfinale ein und traf dort auf das Team Dzik der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Beide Autos fuhren sehr stabil und schnell, am Ende setzte sich das polnische Team aber durch.

Im kleinen Finale, dem Rennen um Platz 3, traf die TU Wien auf die ETH Zürich. Wieder war das Rennen höchst nervenaufreibend: Beide Fahrzeuge hatten schon in den vorangegangenen Runden bewiesen, dass sie nicht nur schnell sondern auch höchst zuverlässig unterwegs sein können.

Im ersten Durchgang gewann die Scuderia Segfault mit nur wenigen Metern Abstand, beim zweiten Durchgang hingegen konnte sich das Team der ETH durchsetzen. So kam es am Ende noch zu einem Entscheidungsrennen um den dritten Platz. In nur wenigen Sekunden musste sich das Team für die endgültige Abstimmung entscheiden. Klar war: Schon eine winzige Anpassung der Parameter kann zum Sieg verhelfen – oder aber auch einen Unfall verursachen, der alle Chancen zunichtemacht.

Die letzten Abstimmungen waren erfolgreich: Das Auto der Scuderia Segfault überquerte die Ziellinie vor dem Team der ETH Zürich – und der Jubel war groß.

Die Scuderia Segfault dankt für die großzügige Unterstützung von TTTech Auto, welche die Teilnahme des Teams Scuderia Segfault am Rennen in Philadelphia ermöglichte. Auch HTU unterstützte das Team bei der Reise zum Rennen.