Cultural Collisions
Das interdisziplinäre Kunst- und Wissenschaftsvermittlungsformat Cultural Collisions richtet sich an Schulen und deren Lehrpersonen. Es dient der Bewusstseinsbildung für die Herausforderungen des Klimawandels einerseits, sowie die Möglichkeiten der Anpassung durch kreative und/oder technische Lösungen andererseits. An dieser Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst lernen Kinder von 12 bis 14 Jahren die verschiedenen Aspekte des Klimawandels kennen, und setzen sich mit Werkzeugen und Maßnahmen auseinander, mit denen sich diese Veränderungen bewältigen lassen. In Form von Ausstellungen und Workshops nähern sich die Kinder komplexen Themen auf kreative und spielerische Weise.
Neben ungewöhnlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven erhalten Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, die Technische Universität Wien sowie ihre hochkarätigen Partnerinstitutionen wie die Universität für angewandte Kunst, das mumok Museum und das Technische Museum Wien kennenzulernen.
Die Vielfalt von Technik und die damit verbundenen Berufsbilder, die sich mit großer Dynamik laufend verändern, sind für Jugendliche oft schwer fassbar, veraltete Rollenbilder und hartnäckige Stereotype schrecken junge Frauen immer noch ab. Cultural Collisions ermöglicht durch den kreativen Ansatz einen neuen Zugang, um die Perspektive „Beruf Techniker_in“ direkt zu erfahren. Durch die frühzeitige Inspiration für eine spätere Studienwahl werden auch Karriereoptionen aufgezeigt, um dem Nachwuchsmangel in MINT-Berufen entgegen zu wirken.
Ziele
Die Gesellschaft steht folgenden Herausforderungen gegenüber:
- Nachwuchsmangel in MINT-Berufen
- veraltete Rollenbilder und Stereotype
- geringe Anzahl weiblicher Studierender in technischen und naturwissenschaftlichen Studien
Diesen wirken wir mit dem Projekt Cultural Collisions entgegen, indem wir Schüler_innen für Studien im MINT-Bereich begeistern und sie motivieren, Stereotype zu durchbrechen. Dadurch verbessern wir das Image der technischen Berufe und meistern mit geeignetem Fachpersonal die Herausforderungen der Zukunft. Die künstlerische und kreative Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen schafft interdisziplinäre Kompetenzen, die im 21. Jahrhundert in nahezu allen Bereichen dringend benötigt werden.
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Cultural Collisions!
Themenschwerpunkt Klimawandel
Die inhaltliche Ausrichtung widmet sich dem Klimawandel, seinen Herausforderungen, technischen Lösungen und kreativen Möglichkeiten der Anpassung. Die Schwerpunktthemen der vergangenen Zyklen lauteten folgendermaßen:
- Städte / Gebäude (2022/23)
- Energie (2023/24)
- Mobilität (2024/25)
- Kreislaufwirtschaft (2025/26)
Im Zyklus 2026/27 lautet das Schwerpunktthema Technologie.
Sponsoren und Fördergeberinnen
Wir danken unseren Sponsoren und Fördergeberinnen, die solch ein Projekt erst ermöglichen.
Sachsponsorinnen
Wir danken den Sponsorinnen, die Sachgegenstände für das Projekt bereitstellen.
Initiator Michael Hoch
Michael Hoch, geboren in Wien, realisierte bereits neben seinen Studien an der TU Wien und der Universität Wien einige Kunstobjekte. Nach seiner Promotion arbeitete er am CERN und war für die Österreichische Akademie der Wissenschaft tätig, arbeitete nebenbei aber auch weiterhin künstlerisch.
In den letzten 10 Jahren hat Hoch viele internationale Wissenschaftskommunikationsprojekte initiiert, geplant und/oder geleitet. Für seine Spezialisierung, die „Schaffung eines interdisziplinaren Wissenschaft- und Kunst-Dialoges basierend auf globaler Vernetzung von Kompetenzträgern“, bekam er 2017 von der EPH Europäischen Physikalischen Gesellschaft den Preis für „Wissenschaftskommunikation“. Die letzten Jahre hat er in verschiedenen Ländern edukative Projekte umgesetzt, welche mehrfach international gewürdigt und ausgezeichnet wurden.
Kooperationspartner_innen
Die Universität für angewandte Kunst, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster bereichert das Projekt um die künstlerisch-kreative Perspektive und komplettiert die für die Umsetzung der Inspirationsausstellung gefragten Kompetenzen.
Mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und dem Technischen Museum Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster haben wir Expert_innen für die Kunst- u. Kulturvermittlung mit langjähriger Erfahrung mit an Bord.
Das Future Learning Lab Wien unterstützt die Lehrkräfte im Projekt Cultural Collisions durch Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Laborräumen des Kompetenzzentrums für Lerntechnologie und Innovation an der Pädagogischen Hochschule Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Mit Unterstützung der Kirchlichen-Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und der PH Wien entwickeln Lehrkräfte im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen didaktische Szenarien, die im Anschluss an die Projektarbeit der Schüler_innen eine lernplankonforme Vertiefung und Erweiterung im Schulalltag ermöglichen.
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