Zur nachhaltigen Campusentwicklung gehören unter anderem Neubauprojekte wie der Bauteil BF am Getreidemarkt, die qualitätsvolle Gestaltung der Außenräume – etwa im Rahmen der Höfesanierung am Karlsplatz – sowie umfassende Begrünungsmaßnahmen, Entsiegelungen und Lösungen zum Regenwasserrückhalt. Ebenso wichtig sind Initiativen zur Förderung CO₂-neutraler Mobilität, etwa durch den Ausbau von Fahrradabstellplätzen und Reparaturstationen.

Besonderen Wert legen wir auf eine inklusive Gestaltung aller Maßnahmen. Ergänzend werden Verdichtungsstrategien, Energieverbundlösungen und Konzepte zur Klimawandelanpassung vorausschauend geplant und umgesetzt.

Nach Abschluss der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten sollen die Höfe der TU Wien zu lebendigen, nachhaltigen Aufenthaltsräumen werden, in denen ökologische und soziale Qualitäten zusammenwirken. Nachträgliche Begrünungsmaßnahmen verbessern Mikroklima, Biodiversität und Aufenthaltsqualität. Offen gestaltete Treffpunkte mit Lern-, Arbeits- und Kommunikationsbereichen fördern Erholung, Konzentration und Austausch. So entstehen grüne Oasen, die Nachhaltigkeit sichtbar machen und den Campus als Ort des Lernens, der Begegnung und des Miteinanders stärken.

Unser herzlicher Dank gilt der Fakultät für Architektur und Raumplanung für die professionelle Durchführung des studentischen Wettbewerbs zur Neugestaltung der Höfe am Karlsplatz sowie für die Vielzahl großartiger Ideen, die in die Gestaltung eingeflossen sind.

Die TU Wien setzt konsequent auf umweltfreundliche und zukunftsorientierte Mobilität. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau der Fahrradinfrastruktur: Komfortable, sichere und teilweise wettergeschützte Abstellplätze werden kontinuierlich erweitert – zunehmend auch durch platzsparende Doppelstockanlagen. Ergänzend stehen Radservice-Stationen mit Werkzeug und Luftpumpe für kleinere Reparaturen bereit.

So entsteht Schritt für Schritt ein modernes, vernetztes System, das aktive Mobilität stärkt, Emissionen reduziert und den Campus spürbar lebenswerter macht.

Die TU Wien engagiert sich für eine barrierefreie und inklusive Universitätsumgebung. Durch bauliche, organisatorische und technische Maßnahmen wird eine gleichberechtigte Teilhabe für alle ermöglicht. Neubauten und Sanierungen berücksichtigen von Beginn an stufenlose Zugänge, barrierefreie Aufzüge, geeignete Leitsysteme sowie entsprechend ausgestattete Sanitärräume. TU Maps und der Raumkatalog erleichtern die Orientierung, während das GUT Service Center und die Sicherheitslogen bei Fragen unterstützend zur Seite stehen.

So entsteht ein offenes, sicheres und gut zugängliches Umfeld für alle Universitätsangehörigen.

Bestehende Gebäude der TU Wien werden systematisch hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung analysiert und bewertet. Ziel ist es, gezielte Maßnahmen zu entwickeln, die den Komfort für Studierende, Forschende und Mitarbeitende nachhaltig verbessern. Gleichzeitig arbeitet die TU Wien daran, Wärmelasten zu reduzieren und Kühlsysteme so zu optimieren, dass ein angenehmes Raumklima bei maximaler Energieeffizienz gewährleistet bleibt. 

Die Reihenfolge der Maßnahmen folgt einem klaren, zukunftsorientierten Prinzip: Zuerst setzen wir auf natürliche, ressourcenschonende Lösungen wie Beschattung, bevor aktive Maßnahmen wie Kühlung zum Einsatz kommen. Dabei stehen gemeinschaftlich genutzte Bereiche im Mittelpunkt – sie werden bevorzugt berücksichtigt, um allen ein angenehmes, produktives Umfeld zu bieten. So schaffen wir eine ausgewogene, nachhaltige Gestaltung unserer Arbeitsräume, von der die gesamte Community profitiert.