Vier Hände halten vier Zahnräder hoch mit dem Text

Highlights Gesellschaft

CESAER Task Force Human Resources: Vizerektorin Steiger übernimmt Vorsitz

Die „Conference of European Schools for Advanced Engineering Education and Research“ (CESAER) ist eine Vereinigung von 54 wissenschaftlichen und technischen Universitäten in Europa. Insgesamt werden über 1,1 Millionen Studierende ausgebildet und über 95.000 Mitarbeiter_innen beschäftigt. Beinahe alle Mitgliedsuniversitäten sind im THE World University Ranking gelistet. In den Task Forces zu unterschiedlichen Themen wird neben dem Erfahrungsaustausch auch der Diskurs über internationale strategische Themen vorangetrieben, um den gewichtigen Einfluss auf die europäische Kommission wahrzunehmen und entsprechende Impulse zu setzten. Der CESAER-Vorstand hat per 1. Jänner 2021 für die Task Forces „Human Resources“ Vizerektorin Anna Steiger als neue Vorsitzende eingesetzt. Die Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch eine Vertiefung der Aktivitäten im renommierten CESAER-Netzwerk ist auch im aktuellen Entwicklungsplan der TU Wien festgehalten. So ist es nur logisch, dass die TU Wien neben der Zertifizierung für exzellente HR-Arbeit im September 2020 das begehrte Logo „HR Excellence in Research Award“ erhielt. Doch die Leitung der Task Force HR durch Vizerektorin Steiger ist bei weitem nicht der einzige Aktionspunkt der TU Wien im Verein. Die Förderung des Forschungsdatenmanagements in Universitäten, gemeinsame Kampagnen wie steAAm it! (Science, Technology, Engineering, Architecture, Arts and Mathematics), der CESAER-Workshop „Career development of support and administrative staff“ 2019 an der TUW und vieles mehr sind Ausdruck der aktiven Mitgliedschaft der TU Wien.

Artikel: CESAER Task Force Human Resources

Katrin Zorn ist die TUW-Frauenpreisträgerin 2021

Seit 2015 werden von der TU Wien herausragende Absolventinnen ausgezeichnet und dadurch Role Models für die nächste Generation an Technikerinnen vor den Vorhang geholt. Der 6. TUW-Frauenpreis ging an die Oberösterreicherin Dr. Katrin Zorn. Ihre Ausbildung führte nach der Chemie-HTL in Wels an die TU Wien, wo sie ihr Diplomstudium und anschließend das Doktoratsstudium absolvierte. Von 2007 bis 2010 war Zorn hier auch als Universitätsassistentin am Institut für Materialchemie tätig. Danach folgte der Einstieg als Entwicklungsingenieurin in der Miba Coating Group. Schnell übernahm sie verschiedene Leitungsfunktionen wie die Entwicklungsleitung TechCenter Österreich, Leiterin R&D der gesamten Miba Coating Group, Leiterin des Technology Competence Centers der Miba Bearing und Coating Group bis hin zur aktuellen Position: Seit 1. Februar verantwortet Katrin Zorn als „Development Manager Future Products“ die Entwicklung zukünftiger Produkte abseits der aktuellen Geschäftsfelder der gesamten Miba Bearing Division. Der Job besteht somit darin, den technologischen Grundstein zukünftiger Anwendungen zu legen: der Schwerpunkt wird dabei auf Anwendungen im Bereich erneuerbarer Energien gelegt. Ein roter Faden durch den Werdegang von Katrin Zorn: die internationale Orientierung. Schon während des Studiums absolvierte sie zahlreiche Forschungsaufenthalte quer durch Europa, verantwortete als Miba-Entwicklungsleiterin internationale Teams und wirkte unter anderem am Aufbau des Produktionsstandorts China vor Ort mit. Zusätzlich wurde Katrin Zorn im März auch FEMtech-Expertin des Monats. Die FEMtech-Initiative des Klimaschutzministeriums fördert Frauen in Forschung und Technologie und setzt sich für Chancengleichheit ein.

Die Verleihung des sechsten TU-Frauenpreises fand pandemiebedingt im kleinen Rahmen statt. Unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorgaben konnte die Preisträgerin trotzdem würdig geehrt werden, TUW-Rektorin Sabine Seidler überreichte die Preis-Skulptur an Katrin Zorn. In seiner Laudatio würdigte Marko Mihovilovic, Dekan der Fakultät für Technische Chemie die Preisträgerin nicht nur als „erfolgreiche Leiterin eines international aktiven Technologie-Kompetenzzentrums“, sondern betonte auch das „großartige Engagement im Bereich nachhaltige Technologien und ‚Future Products‘ als Zukunftsvision“. Die Preisträgerin wurde von einer hochkarätigen Jury aus Politik und Wirtschaft – Marion Gebhart (Leiterin MA 57), Martina Denich-Kobula (Landesvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“ WKW), Melanie Eckl-Kerber (stellvertretende Bereichsleiterin Bildung & Gesellschaft, Frauen, Industriellenvereinigung), Gerald Goger (geschäftsführender Präsident TU Wien alumni club), Anna Steiger (Vizerektorin Personal und Gender, TU Wien) – ausgewählt. Der Entwurf der Preis-Skulptur stammt von Helene Schauer, Architekturstudentin an der TU Wien. 2021 wurde die Skulptur in der Modellbauwerkstatt des Instituts für Kunst und Gestaltung von Werkstattleiter Walter Fritz aus einem Stück Mooreiche – also Holz, das lange Zeit in einem Moor konserviert wurde – gefertigt. Dabei kamen klassische Maschinen für Holzbearbeitung zum Einsatz, die Beschriftung erfolgt mittels Präzisions-Laser. Das Alter der Mooreiche wurde von Johannes Sterba und Monika Bolka im Vienna Environmental Accelerator (VERA) mithilfe der C14-Methode bestimmt. Das Ergebnis: unglaubliche 7.600 Jahre.

Artikel: Katrin Zorn ist die TUW-Frauenpreisträgerin 2021

Katrin Zorn, Gewinnerin des TU Frauenpreises 2021.

Sekretär_innen Kongress, Profis am Werk

Zum TUW- Sekretär_innen Kongress am 17. Februar unter dem Motto „Innovativ und Kreativ“ fanden sich 66 Kolleg_innen aus Fakultäten und den zentralen Bereichen ein. Wie gewohnt wurde der Kongress zeitnahe am Valentinstag abgehalten und an dieser Tradition konnte auch Corona nichts ändern. Als kleine Unterstützung wurden vorab an alle Teilnehmer_innen Goodie Bags versendet, die allerlei Nützliches und Stärkendes beinhalteten. Vizerektorin Anna Steiger unterstrich in der Begrüßung, welch wertvollen Beitrag Sekretär_innen im vergangenen, so besonderen Jahr geleistet hatten und dass sie auch in den kommenden Monaten eine zentrale Rolle einnehmen werden. Highlights des Tages waren Workshops von internen und externen Expert_innen wie z.B. Graphic Recording, Lego Serious Play oder der FTI Workshop. Dass das bunte Programm mit allen Aktivitäten die Teilnehmer_innen inspiriert und berührt hat, lässt sich am besten aus dem Feedback einer Teilnehmerin ablesen: „Das heutige Event war eine wunderschöne Abwechslung vom grauen Alltag, den wir zurzeit erleben müssen. Es ist super, dass uns etwas Farbe ins Arbeitsleben gebracht wurde“. Zur abschließenden Vernetzung und zum Austausch wurde die Plattform wonder.me genutzt. Der nächste Kongress findet am 16.02.2022 statt.

Personalentwicklung: Programmtag E-Learning

Fast genau ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie und einer Verlagerung des PE Programms in den virtuellen Raum, fand am 17. März der erste „E-Learning im PE Programm“-Tag mit Fokus auf die vielen Angebote, die zeitlich und örtlich unabhängiges Lernen für TU Wien Mitarbeiter_innen ermöglichen, statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten Mitarbeiter_innen sich einen Eindruck verschaffen und erfahren, in welchen Bereichen E-Learning angeboten wird und wie es funktioniert. Neben internen Expert_innen kamen auch externe Kooperationspartner_innen zu Wort und es gab ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Ausnahmesituation „Corona und Homeschooling“: Eine Austauschrunde für Eltern

Zwölf Monate mit Homeoffice, Homeschooling und Home-Kinderbetreuung können zum „Home-Nervenzusammenbruch“ führen. Diese Situation hat vielen Eltern vieles abverlangt. Während man selbst im Homeoffice arbeitet, muss man nebenbei die Kinder sinnvoll beschäftigen. Hat man schulpflichtige Kinder, kommt noch eine Herausforderung hinzu: Schule zu Hause. Mit dem Anspruch effektiv zu arbeiten und nebenbei noch das Kind zu unterrichten, stellt sich schnell eine Überforderung ein – und zwar auf allen Seiten. Familiäre Konflikte sind vorprogrammiert. In einer Austauschrunde am 23. März konnten Interessierte sich mit einer Expertin austauschen, Schwierigkeiten ansprechen und nach Möglichkeiten suchen, wie man einem erneuten Lockdown begegnen kann und diese Situation am besten meistert.

Artikel: Ausnahmesituation „Corona und Homeschooling“

TU ALL INCLUSIVE Netzwerk

Am 31. Mai 2021 fand das hybride Launch Event „TU ALL INCLUSIVE Netzwerk“ statt. Alle jungen Menschen für Technik und Wissenschaft zu begeistern, so lautete das Motto des ersten TU All Inclusive Netzwerktreffens. Vizerektorin Anna Steiger lud Dekan_innen aller Fakultäten zur Diskussion in den Konferenzraum TUtheSky. Das Event war hybrid angelegt, vor Ort waren Vizerektorin Steiger und die beiden Präsentatorinnen Lara Lammer und Iva Brezinova sowie TUW-Dekan_innen, die an einer Podiumsdiskussion teilnahmen. Interessierte Kolleg_innen waren über Zoom dabei. Mehr als 70 Teilnehmer_innen haben den Netzwerk-Launch online verfolgt. Täglich leisten viele geschätzte Kolleg_innen engagierte Vermittlungsarbeit, um junge Menschen für die Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. In der Zukunft wird Technik eine immer wichtigere Rolle spielen. Daher sollen mehr Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen mit ins Boot geholt werden, um die von Technologie geprägte Zukunft auch aktiv und inklusiv mitgestalten zu können. Aus der Idee mehr Menschen für Technik zu begeistern und für Interessent_innen den Einstieg in MINT-Fächer noch attraktiver zu machen, haben sich engagierte Kolleg_innen entschieden ein TU internes Netzwerk zu gründen. Es soll helfen die Vermittlungsinitiativen der TUW für junge Menschen besser zu koordinieren. Außerdem bietet es die Möglichkeit voneinander zu lernen und daraus entstehende Synergien zu nutzen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Vizerektorin und Gastgeberin Anna Steiger, erläuterte Senior Scientist Lara Lammer aus dem Forschungsbereich Komplexe Dynamische Systeme, warum es großen Bedarf an jungen Menschen im Bereich Wissenschaft und Technik gibt und welchen Nutzen das für den einzelnen und die Gesellschaft haben könnte. Vielen Jugendlichen ist eine universitäre Laufbahn in die Wiege gelegt, andere wiederum können mit Wissenschaft und Forschung wenig anfangen. Kinder gehen spielerisch und mit viel Fantasie durch die Welt. Wenn Kinder bereits in den Schulen mit Wissenschaft und Forschung in Berührung kommen und so ihr Interesse für den Bereich geweckt werden kann, schauen sie zu Forscher_innen wie zu Stars auf. Sie entwickeln eine Leidenschaft für die Themen Wissenschaft und Forschung und sind dadurch eher geneigt als junge Erwachsene eine universitäre Laufbahn einzuschlagen.

Iva Brezinova, Professorin am Institut für Theoretische Physik, widmete sich in ihrer Präsentation dem Thema, wie die TUW mehr Jugendliche für Technik und Wissenschaft begeistern und an die Universität holen kann. Sie führte zahlreiche positive Beispiele wie das Mitmachlabor in der Chemie oder das Informatiktagebuch an. Brezinova betonte wie wichtig es sei, Studierende bei ihrem Einstieg an die TU Wien zu unterstützen, da sonst viele schon bald das Studium abbrechen würden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die Dekan_innen Gertrude Kappel (Informatik), Marko Mihovilovic (Technische Chemie), Wolfgang Wagner (Mathematik und Geoinformation), Joachim Burgdörfer (Physik) und Christian Bauer (Maschinenwesen und Betriebswissenschaften) über Maßnahmen, die dazu führen könnten, mehr junge Menschen für Technik und Wissenschaft zu interessieren und sie an die TU Wien zu holen. Eine Idee war, in der Studieneingangsphase begleitende Maßnahmen wie die schon jetzt angebotenen Angleichskurse in Mathematik und Physik weiter auszubauen. Diese Maßnahmen haben gezeigt, dass sie maßgeblich dazu beitragen Studierende zu halten. Es wurde auch ein gemeinsamer Tag der offenen Tür für alle Fakultäten angedacht. Wann und ob dieser vor Ort oder online gestaltet werden würde, blieb noch offen. Für eine Online-Umsetzung sprach die höhere Reichweite von jungen Menschen aus anderen Bundesländern.

Artikel: TU ALL INCLUSIVE Netzwerk

Neue Online-Seminarserie EDI.Lab (Equality, Diversity, Inclusion)

Diese Online-Seminarserie von CESAER, eine europäische Gesellschaft naturwissenschaftlicher und technischer Universitäten, bietet unter anderem verschiedene Seminare und Online-Trainings zum Austausch und zur Weiterbildung an.EDI.Lab (Equality, Diversity und Inclusion) beschäftigt sich mit den Themen Gleichberechtigung, Diversität und Inklusion. Alle TUW Mitarbeiter_innen sind herzlich eingeladen, an den Online-Seminaren (in englischer Sprache) teilzunehmen.

Vizerektorin Anna Steiger stellte im Rahmen der Begrüßung die neu entwickelte Seminarreihe vor. Beim ersten Termin am 11. Mai trug Brigitte Ratzer, Leiterin der Abteilung Genderkompetenz, eine Präsentation zum Thema „Frauenquoten an naturwissenschaftlichen und technischen Universitäten“ vor.

Artikel: Neue Online-Seminarserie EDI.Lab

Zukunftsideen von kreativen Kinderköpfen: der Monsterfreunde Malwettbewerb

600 Einreichungen von Volksschulkindern mit Erfindungen zur Verbesserung unserer Welt wurden der Jury vorgelegt, der unter anderem TUW-Rektorin Sabine Seidler und Vizerektorin Anna Steiger angehörten. „Sensibili forte Permanent“ ist ein ganz besonderer Spray, mit dem auch wir gerne unser Land besprühen würden. Die Idee dafür hatte Helena, die damit die Jury des Monsterfreunde-Ideenwettbewerbs überzeugte und zur Siegerin gekürt wurde. Helena über ihre Fantasie: „Der Spray „Sensibili Forte Permanent“ ist ein toller Mitgefühl-Spray. Nur 1–2 Drücke per Land und das Material verteilt sich überall. Alle Menschen, die ihn einatmen, werden empathisch und werden die Probleme der Welt verstehen.“ Die Auseinandersetzung mit einer nachhaltigen Zukunft, sowohl in der Forschung als auch auf Ebene von Visionen, ist Rektorin Sabine Seidler ein besonderes Anliegen. Daher war die TU Wien sofort dabei, als es darum ging dieses Projekt sowohl in der Jury als auch mit spannenden Preisen zu unterstützen. Helena, die stolze Gewinnerin, konnte ihren Hauptpreis am 30.06.2021 von Vizerektorin Anna Steiger und Michael Wagenthaler (dem Monsterfreunde-Erfinder) in ihrer Volksschule Marianum De la Salle entgegengennehmen: Ein von TU Kids gestiftetes sowie ein Monsterfreunde-Goodie-Bag mit TUW-Merchandising Artikeln. Den Kindern Joel (2. Platz) und Klara (3. Platz) von der VS Kollegium Kalksburg, wurden ihre Preise bereits am 24.06. überreicht: Ein Lego Boost programmierbares Roboticset, und ein Monsterfreunde-Sackerl mit TUW-Merchandising Artikeln. Insgesamt wurden zehn Arbeiten prämiert: Diese wurden ab Herbst in der Gewinner_innen-Galerie im TU Wien Hauptgebäude und in der Online-Galerie der TU Wien und der „Monsterfreunde“-Seite präsentiert. Zusätzlich zu den Technikboxen und Plüschtieren gab es eine Schulabschlussparty für die ganze Klasse der Gewinner_innen. Die zehn prämierten Bilder werden im Hauptgebäude der TU Wien, EG, Karlsplatz 13 für ein Jahr ausgestellt bleiben.

Artikel: der Monsterfreunde Malwettbewerb

Helena, die Gewinnerin des ersten Preises beim Zukunftsmalwettbewerb

Ausgezeichnet: ALLY*-Netzwerk erhält Verwaltungspreis-Urkunde

Am 8. Juni 2021 wurde der Österreichische Verwaltungspreis virtuell vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport vergeben. Mit diesem Preis werden herausragende Leistungen, innovative Entwicklungen und erfolgreiche Modernisierungsprozesse öffentlicher Organisationen gewürdigt. Das TU Wien ALLY*-Netzwerk hatte sich gegen 167 andere Projekte durchgesetzt und mit 38 anderen Projektteams die Finalrunde erreicht. Alle Finalist_innen präsentierten ihr jeweiliges Projekt am 8. Juni an einem virtuellen Messestand. Eine Trophäe hat das TU Wien ALLY*-Netzwerk nicht gewonnen, jedoch erhielt es eine Urkunde in der Kategorie Diversity. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Netzwerkes freuen sich über die Urkunde und werden weiter daran arbeiten, die Akzeptanz von LGBTIQ*-Personen an der TU Wien zu verbessern. Coronabedingt fand die persönliche Übergabe der Urkunde erst Ende August statt.

Artikel: ALLY*-Netzwerk erhält Verwaltungspreis-Urkunde

Das TU ALLY*-Netzwerk wurde mit dem Österreichischen Verwaltungspreis vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport ausgezeichnet.

Corona & Care: Wie geht es Eltern in der Pandemie?

Die Corona-Zeit hat Herausforderungen von Care-Arbeit verstärkt und diese auch wieder mehr in unser Bewusstsein geholt. Ausgehend davon und durch das neu entdeckte Potential ortsunabhängiger Angebote, hat das Netzwerk UniKid-UniCare Austria mit einer universitätsübergreifenden Online-Veranstaltungsreihe verschiedenste „CAREseiten zeigen“ ins Leben gerufen. Die Vorträge richteten sich an Mitarbeitende und Studierende aller Netzwerk-Universitäten in Österreich. Ob Kinderbetreuung, Haushaltsführung, Angehörigenpflege oder andere Fürsorgetätigkeiten: Die Reihe hat Care-Themen und sozialrechtliche Rahmenbedingungen herausgegriffen, die uns alle betreffen, und nach ihren Bedeutungen für den Studien- und Arbeitsort fragen. Die Online-Auftaktveranstaltung fand am 23. November 2021 statt. Der Vortrag der Referentin Prof.in Ulrike Zartler vom Institut für Soziologie an der Universität Wien umfasste folgende Aspekte: Die Covid-19-Pandemie stellt bzw. stellte viele Eltern – insbesondere Frauen – vor enorme Herausforderungen. Wie sie damit umgegangen sind, wurde in der österreichweiten Studie „Corona und Familienleben“ an der Universität Wien untersucht. Welche Strategien haben Eltern in der Corona-Krise entwickelt? Was lernen wir aus dieser Ausnahmezeit in puncto Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit? Die Soziologin Ulrike Zartler stellte in ihrem Vortrag die zentralen Studienergebnisse vor und stand anschließend für Diskussion und Rückfragen zur Verfügung.

Artikel: Corona & Care