Projektbeschreibung

Der Einsatz von grünem Wasserstoff in Elektrofahrzeugen mittels Brennstoffzellen ist aufgrund zahlreicher Vorteile, wie der Eliminierung von CO2-Emissionen, der hohen Effizienz, großen Reichweite sowie der möglichen schnelle Betankung, von großem Interesse. Jedoch reagieren Brennstoffzellen empfindlich auf die bei Fahrzeuganwendungen typischen dynamischen Belastungszyklen, da diese die Alterung fördern. Damit einhergehender Leistungsverlust beziehungsweise Lebensdauerverkürzung zählen heutzutage zu den großen Herausforderungen bei der Entwicklung von Brennstoffzellensystem.

Um transiente Phasen schädigungsfrei zu ermöglichen, werden in diesem Projekt modellbasierte Regelungskonzepte entworfen. Dabei kommen hochauflösende Simulationsmodelle, echtzeitfähige Performancemodelle sowie Brennstoffzellen-Prüfstände zum Einsatz. Dies ermöglicht die Identifizierung lokaler schädigungsrelevanter Betriebszustände, die Echtzeitfähigkeit der entwickelten Regelungskonzepte sowie der Validierung anhand von Messdaten.

Ein wasserstoffbetriebenes Auto fährt entlang einer kurvigen Straße zwischen Tannenbäumen

Abbildung: Das modellbasierte Regelungskonzept, um transiente Phasen schädigungsfrei zu ermöglichen.

Projektziele

  • Identifikation schädigungsrelevanter Betriebszustände
  • Entwurf von dynamischen Testzyklen zur Performance- und Schädigungsanalyse
  • Entwicklung modellbasierter Regelungskonzepte für Brennstoffzellen im transienten Betrieb zur Reduktion von Degradation und Alterung
  • Erhöhung der Lebensdauer und des Wirkungsgrads von Brennstoffzellen

Projektdauer

  • Jänner 2022 - laufend

Kontakt

Associate Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christoph Hametner

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