Förderungen
Förderung von Reisekosten für Wissenschaftlerinnen
Im Rahmen der Zielvereinbarung mit dem Rektorat 2025-2027/28 werden zusätzliche Mittel zur Förderung von Teilnahmen an Workshops, Konferenzen und sonstigen wissenschaftlichen Veranstaltungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Fakultät für Bau- und Umweltingenieruwesen zur Verfügung gestellt.
Mit diesen Fördermitteln sollen junge Wissenschaftlerinnen in der Entwicklung ihrer beruflichen Laufbahn und der Weiterentwicklung ihrer fachlichen und sozialen Kompetenzen gefördert und unterstützt werden.
Informationen zu den Voraussetzungen und der Abwicklung sind in der Richtlinie, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster zusammengefasst. Bitte prüfen Sie vorab auch die Möglichkeit anderer Förderungen.
Die Antragstellung kann mit den geforderten Unterlagen laufend erfolgen. Anträge senden Sie bitte an fem.cee@tuwien.ac.at.
Auswahl weiterer Förderungen (International Mobility Office TUW):
Förderungen für Konferenzteilnahmen von Dissertantinnen und Dissertanten
Stipendium für kurzfristige wissenschaftliche Arbeiten und fachspezifische Kurse im Ausland
Datenbank für Stipendien/Förderungen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Erfahrungsberichte
Stefani Rivic, Assistentin am Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement, hat über das Projekt fem*cee eine Förderung der Reisekosten für Wissenschaftlerinnen der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen erhalten.
Im März hatte sie die Gelegenheit, die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Union zu besuchen und gemeinsam mit der Abteilung für Umwelt und Ressourcen an zukunftsorientierten Forschungsthemen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement zu arbeiten.
Aufbauend auf ihrer Arbeit an der TU Wien zur Integration von Stoffstromanalysen und ökonomischen Modellen für kreislauffähige Kunststoffe eröffnete der Aufenthalt spannende neue Perspektiven für die gemeinsame Forschung mit inspirierenden Forscher*innen aus ganz Europa zu den Themen Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und kritische Rohstoffe.
Der Besuch war geprägt von produktiven Diskussionen, neuen Ideen und wertvollem interdisziplinären Austausch, der auch als Grundstein für zukünftige Veröffentlichungen genutzt werden soll. Durch den Aufenthalt und die Zusammenarbeit konnte direkter Zugang zu wichtigen Datenquellen und Fachwissen für das Forschungsthema erlangt werden. Wir können gespannt auf weitere Entwicklungen zu diesem Thema blicken.
Ein großer Dank von Stefani Rivic an Dries Huygens, Davide Tonini und das gesamte JRC-Team für den herzlichen Empfang und die inspirierende Zusammenarbeit.
Stefani Rivic beschäftigt sich in ihrer Forschung mit den Grenzen der Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffverpackungen. Sie integriert eine Stoffflussanalyse (MFA) österreichischer Kunststoffverpackungen in ein berechenbares allgemeines Gleichgewichtsmodell, um die Auswirkungen verschiedener politischer Maßnahmen sowohl aus physischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive zu bewerten.
Auf der Grundlage dieser Arbeit wurde sie vom JRC eingeladen, um an der Entwicklung ähnlicher Modellierungsansätze für zwei Themen mitzuarbeiten: (1) Aluminiumrecycling im Bausektor und (2) die Herstellung von Sekundärphosphatdünger aus Klärschlamm. Das Thema Aluminium war aufgrund laufender Initiativen der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit kritischen Rohstoffen und Strategien zur Sicherung der Aluminiumversorgung von besonderer Relevanz.
Das Thema der Kreislaufwirtschaft hat im Bauwesen eine hohe Relevanz und wird im Entwicklungsplan der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen im Förderschwerpunkt Nachhaltige Baumaterialien, Ressourcenmanagement (Re-use) und Simulation berücksichtigt und gefördert.
Weitere Informationen
Dipl.-Ing.in Stefani Rivic, BSc
Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement
Technische Universität Wien
+43 1 58801 226 44
stefani.rivic@tuwien.ac.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
© Barbara Laa
Mit der Unterstützung von fem*cee erlebte Barbara Laa, Projektassistentin am Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, eine fachlich und persönlich bereichernde Woche bei der World Conference on Transport Research (WCTR 2026) in Toulouse.
Ihre persönlichen Highlights waren die erste Erfahrung als Session Chair – eine spannende Aufgabe und eine tolle Gelegenheit, die fachlichen Diskussionen aktiv mitzugestalten - sowie die Präsentation der Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts LEIWAND - Lokale Entscheidungen für den sozial-ökologischen Infrastrukturwandel mit dem Paper „The Missing Politics of Sustainable Mobility: A Literature Review on Political-Economic Barriers, Drivers, and Transition Pathways“ mit und durch Lisa Gallian. Die Präsentation der Studie führte zu zahlreichen interessanten Gesprächen und ersten Ideen für zukünftige Kooperationen sowie einer Steigerung der internationalen Sichtbarkeit.
Die Konferenzteilnahme ermöglichte spannende Diskussionen, viele persönliche Begegnungen und neue Impulse für ihre Forschung im (Themen)bereich nachhaltiger Mobilität und Verkehrsplanung an der TU Wien und regte zur Reflexion der Forschungsmethodik an.
Besonders wertvoll waren die erstmals persönlichen Treffen mit internationalen Kolleg*innen und Projektpartner*innen und die neuen Kontakte für zukünftige Forschungskooperationen.
Wir freuen uns, mit der fem*cee Förderung der Reisekosten für Wissenschaftlerinnen der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen einen Beitrag zur Weiterentwicklung junger Forscherinnen leisten zu können. Wir wünschen Barbara Laa und Lisa Gallian viel Erfolg für ihre weitere Forschung und die neuen Kooperationen, die durch die Kontakte auf der Konferenz entstanden sind!
Forschungsprojekt LEIWAND: https://projekte.ffg.at/projekt/5134429, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Es handelt sich um eine Kooperation der TU Forschungsbereiche Verkehrsplanung und Verkehrstechnik und Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik sowie des Kompetenzzentrums für Alltagsökonomie, gefördert durch das BMIMI und den Klima- und Energiefonds im Rahmen der Ausschreibung TIKS - Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2024. Das Projekt untersucht die politisch-ökonomischen Interessen und Entscheidungsprozesse hinter Mobilitäts- und Landnutzungsinfrastruktur, um Pfadabhängigkeiten sichtbar zu machen und praxisnahe Instrumente für eine erfolgreiche sozial-ökologische Mobilitätswende in Österreich zu entwickeln.
Weitere Informationen:
Projektassistentin Dr.in Barbara Laa
Institut für Verkehrswissenschaften
Technische Universität Wien
barbara.laa@tuwien.ac.at