Liebe Besucher der TUesday Lounge,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die TUesday Lounge im Januar 2024 wieder öffnen wird. Dabei erwarten Sie drei spannende Gespräche:

 

CITIZEN SCIENCE- Nachhaltigkeitstransformation an der TU Wien am 9. Jänner um 17:30 

 

Citizen Science, also die Beteiligung von Bürger_innen an wissenschaftlicher Forschung, hat in den letzten Jahren in vielen Bereichen an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt, weil in zahlreichen Studien belegt werden konnte, dass es ein umfassendes Potenzial birgt, Wissen zu generieren und Bewusstsein zu schaffen.

Insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeitstransformation und der Erreichung von SDGs kann Citizen Science helfen, neue Ziele und Metriken zu entwickeln, Fortschritte bei der Umsetzung zu überwachen und Lücken traditioneller Datenquellen zu füllen.

Es handelt sich um ein breites Spektrum an Forschungsaktivitäten, das von Beobachtungen und Datensammlung über die Formulierung einer Forschungsfrage und dem Design eines Forschungsprojekts bis hin zu Analyse, Evaluation und Veröffentlichung der Ergebnisse reicht.

An der TU Wien spielt Citizen Science insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung und Raumplanung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, digitale Tools und Technologien eine immer bedeutendere Rolle.

Einer wissenschaftlichen Bibliothek kann in diesem Umfeld eine Vermittlerrolle zwischen den Forschenden und den Bürger_innen zukommen. Diese Möglichkeit nehmen wir zum Anlass, das Thema anhand von konkreten Erfahrungen in einer Paneldiskussion zu beleuchten und die Potenziale für die TU Wien aufzeigen.

Darüber sprechen:

·       Dilek Fraisl, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Novel Data Ecosystems for Sustainability (NODES), IIASA

·       Katja Mayer, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Uni Wien

·       Fabian Dembski, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Bibliothek, TU Wien & Tallinn University of Technology

·       Christian Peer, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, future.lab - Research Center, TU Wien

Moderation: Charlotte Reiff, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Vernetzung und Innovation

Einführungsvortrag: Beate Guba, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Leiterin Bibliothek TU Wien

Die Sprache, die für die Diskussion verwendet wird, ist Deutsch. Teilnehmer sind jedoch herzlich eingeladen, Fragen auch auf Englisch zu stellen.

Das Event findet um 17:30 Uhr im Kontaktraum, Gußhausstraße 25–29, 1040 Wien (6. OG) statt. Die Lounge öffnet 30 Minuten vorher für Snacks und Getränke.

Wir freuen uns auf einen befruchtenden Gedankenaustausch!

Ihr TU Vision Team

 

TOWARDS A CULTURE OF INCLUSION - Annäherung an eine Vision am 16. Jänner um 17:30 

 

Die ideale Universität kann als Gemeinschaft von Menschen betrachtet werden, die sich bemühen, den höchsten Standard zu erreichen und aktiv ihre Mitglieder auf ihrem Weg zur Erfüllung dieser Standards unterstützen. Als solche umfasst sie ein Spektrum von Meinungen, Individualitäten, Zielen und Bedürfnissen.

Für eine Universität bedeutet Inklusion, die Bildungs- und institutionelle Struktur so anzupassen, dass Einzelpersonen unabhängig von ihren individuellen und biografischen Hintergründen aktiv in die akademische Gemeinschaft eingebunden werden können, basierend auf ihren einzigartigen Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Auf der organisatorischen Ebene sollte Inklusion nahtlos in alle akademischen Prozesse integriert werden, einschließlich Forschung, Lehre und Verwaltung, um Barrieren zu identifizieren und zu beseitigen, sei es physischer oder prozeduraler, sichtbarer oder unsichtbarer, absichtlicher oder unbeabsichtigter Art.

Natürlich ist die Verwirklichung von Inklusion an einer Universität kein statischer oder einmaliger Prozess, sondern ein kontinuierlicher, dynamischer und sich entwickelnder Weg. Es erfordert anhaltende Bemühungen und Maßnahmen, um im Laufe der Zeit eine Kultur zu fördern, die Vielfalt, Respekt und ein Gefühl der Zugehörigkeit schätzt.

In dieser Tuesday Lounge werden wir versuchen, eine inklusive Universität zu definieren, und wir werden Wege dahin diskutieren. Schließlich werden wir aktuelle Initiativen an unserer Vision messen.

Es sprechen: 

ModerationGerhard Schütz, Biophysik und Philipp Thurner, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Leichtbau und Struktur-Biomechanik

Die Sprache, die während der Podiumsdiskussion verwendet wurde, war Englisch und wurde gleichzeitig von Antonia Maier, MA, und Mag. Karin Moser ins Österreichische Gebärdensprache übersetzt.

Zusammenfassung: Petra Plicka, die die grafische Zusammenfassung, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster konzipierte, begleitete die Diskussion.

 

OPEN ACCESS / OPEN SCIENCE - Wie offen kann Wissenschaft sein? am 23. Jänner um 17:30

 

Open Access (OA) bezieht sich auf die kostenlose, unmittelbare und online verfügbare Bereitstellung von Forschungsergebnissen in Form von z.B. Zeitschriftenartikeln oder Büchern, kombiniert mit den Rechten zur vollen Nutzung dieser Ergebnisse in der digitalen Umgebung. OA-Inhalte sind für alle zugänglich, ohne Zugangsgebühren. Es gibt jedoch verschiedene Kategorien (Farben) von Open Access (OA) wie Gold, Green, Bronze, Platinum und Black OA, die kritische Diskussionen betreffend der unterschiedlichen Bedürfnisse von Zeitschriften, Autor:innen und Leser:innen widerspiegeln

Daher befindet sich Open Access in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht eine offene Gesellschaft, die auf frei zugängliche und vertrauenswürdige Informationen angewiesen ist, einschließlich wichtiger wissenschaftlicher Ergebnisse, und auf der anderen Seite steht der Schutz der Entwicklungsmöglichkeiten der Wissenschaft selbst, einschließlich ihrer sehr spezifischen Veröffentlichungskultur.

Dies beinhaltet auch eine finanzielle Komponente, betreffend ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen von Verlagen, wissenschaftlichen Gesellschaften, Bibliotheken und Universitäten.

Dies und viele weitere Aspekte rund um die "Offenheit" der Wissenschaft, etwa die bedeutende Rolle von FAIRen Forschungsdaten undunterstützenden Infrastrukturen, werden von einem hochkarätigen Panel in dieser TUesday Lounge diskutiert.

Es sprechen:

Moderation: Hinrich Grothe, Materialchemie and Christian Hellmich, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster, Mechanik der Werkstoffe und Strukturen

Die Sprache, die für die Diskussion verwendet wird, ist Deutsch. Teilnehmer sind jedoch herzlich eingeladen, Fragen auch auf Englisch zu stellen.

Das Event findet um 17:30 Uhr im Kontaktraum, Gußhausstraße 25–29, 1040 Wien (6. OG) statt. Die Lounge öffnet 30 Minuten vorher für Snacks und Getränke.

Wir freuen uns auf einen befruchtenden Gedankenaustausch!

Ihr TU Vision Team