Veranstaltungsräume

kulTUr braucht Raum. Und da hat die TU Wien zwei besondere Assets:

  • Kuppelsaal
  • Treitlhörsaal

Weitere Veranstaltungsräume finden Sie hier

Kuppelsaal

Anfänglich wurde der Kuppelsaal durch einen 2,5 Meter hohen, unbelichteten Gang geteilt. Auf der einen Seite befanden sich mehrere kleine Büroräume, gegenüber die Aktzeichensäle für Architekturstudierende. Nach Abbruch der Einbauten aus den 1950er Jahren entstand ein wunderbarer Kuppelraum, der eine vielfältige Nutzungen (Zeichensaal, Ausstellungsbereich, Vortragssaal für 240 Personen, Veranstaltungsraum) möglich macht.

Die fast 200 Jahre alte Holzkonstruktion der De L`Ormschen Sichtbogenbinder mit aufgesetztem Mansardendach wurde beibehalten und gibt dem Innenraum ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Die Universität erhält dadurch einen Veranstaltungssaal von 25 x 22 Meter, in der Mitte mehr als 10 Meter hoch. 

Treitlhörsaal in der Treitlstraße 3

Errichtung

Fritz Judtmann und Egon Riss errichteten mit dem Porr-Haus (Wien 4, Operngasse 11 / Resselgasse 6) und dem Krankenkassengebäude der Gastgewerblichen Wirtschaft (Wien 4, Treitlstraße 3) 1930 die ersten Stahlbetonskelettbauten in Wien.

Offenbach-Saal

Karl Kraus nutzte den Festsaal dieses Gebäudes 1932 mehrfach zu Offenbach-Vorlesungen. Seit Anfang 1932 wurde dieser Saal, möglicherweise auf Kraus' Vorschlag, "Offenbach-Saal" genannt.

Filmvorführungen

Die "Gesellschaft der Filmfreunde Österreichs" eröffnete ihre Tätigkeit im Februar 1937 mit zwei ausverkauften Vorführungen der tschechischen Komödie "Hej Rup" im Offenbachsaal (1030, Treitlstraße 3, am Porrhaus), dem damaligen Kino der Filmfreunde.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg nutze die russische Armee das Gebäude als Informationszentrum.

Wiener Gruppe

Am 15. April 1959 veranstalten die Wiener Gruppe ihr 2. Literarische Cabaret, wobei Friedrich Achleitner und Konrad Bayer ein Klavier zertrümmerten, was einen Polizeieinsatz provozierte.

Wiener Aktionismus

Am 9. November 1967 veranstaltete Otto Mühl (gemeinsam mit Günter Brus) seine Aktion #43, das „Direct Art Festival“ im Gewerkschaftshaus. Es wurden kurze, "revueartige" Aktions-Sketches aufgeführt.

Popkultur

Am 2. Oktober 1977 gastierte die britische Punkrock‐Band "The Clash" ("Should I Stay or Should I Go") – im Übrigen die Lieblingsband vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl – im Saal.

TU-Nutzung

1986 Mietete das Wissenschaftsministerium das ehemalige Gewerkschaftsgebäude für die TU Wien an. Es wurde um 18 Millionen Schilling für die Zwecke der TU adaptiert. Der Informatik-Hörsaal wird auch für diverse kulturelle Veranstaltungen genutzt.