Qualitätssicherung in Berufungsverfahren

Die Qualität unserer Verfahren wird unter anderem durch die folgenden Punkte sichergestellt:

Stellenausschreibung
Der Ausschreibungstext soll sowohl Bewerber_innen im In- und Ausland ansprechen und dazu in nationalen sowie internationalen Fachzeitschriften und elektronischen Medien erfolgen.

Auswahl der Bewerber_innen für den Berufungsvortrag
Die Berufungskommission berücksichtigt bei der Aufstellung der Liste das Ziel, die Professorenschaft zu internationalisieren und den Anteil der Frauen zu erhöhen.

Länge der Verfahren
Berufungsverfahren müssen rechtzeitig eingeleitet und so schnell wie möglich durchgeführt werden. Zwischen dem Ende der Bewerbungsfrist und der persönlichen Vorstellung der Kandidat_innen sollten maximal zwölf Monate liegen.

Befangenheit
Die Vorsitzenden der Kommission achten bereits bei der Auswahl der Mitglieder auf mögliche Befangenheitsverhältnisse. Befangenheiten nach Sichtung der Bewerbungen sind der oder dem Vorsitzenden anzuzeigen, die Kommission entscheidet über das weitere Vorgehen. Die Auswahl der Gutachter sollte transparent gestaltet werden und mögliche Befangenheiten sind ebenfalls offenzulegen.

Vertraulichkeit
Die Berufungskommission tagt nicht öffentlich. Die Unterlagen sowie die im Rahmen des Berufungsverfahrens gewonnenen Kenntnisse über Personen sind vertraulich zu behandeln.

Gleichstellung
Mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder der Berufungskommission sollen Frauen sein. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlung dürfen als nicht stimmberechtigte Mitglieder mit Antrags- und Rederecht an den Sitzungen teilnehmen. Die Kommission hat Schritte zur aktiven Suche von Bewerberinnen zu unternehmen und zu dokumentieren. Ziel soll sein, genauso viele Bewerberinnen wie Bewerber zur Vorstellung einzuladen.