Das Berufungsverfahren für Professor_innen auf einen Blick

Die Berufung von Professor_innen an die TU Wien erfolgt in partizipativer Art und Weise zwischen den Fakultäten, dem Senat und dem Rektorat mit Unterstützung der Expertise von externen Gutachter_innen bzw. Expert_innen. 

Dies erfordert Zeit und daher dauert ein Berufungsverfahren ab dem Zeitpunkt der Ausschreibung rund ein Jahr (die Periode zwischen Ausschreibungsende und der Übermittlung des "Dreiervorschlages" dauert dabei in etwa 6-9 Monate).

Das Berufungsverfahren besteht grundsätzlich aus folgenden Schritten bzw. Phasen:

  1. Vorbereitungen zur Ausschreibung (Einleitung und eventuell Sondierung)
  2. Ausschreibung und anschließende erste Sitzung der jeweiligen Berufungskommission (Dauer dieser Phase etwa 2-3 Monate ab Ausschreibungsstart bei §98 Professuren, etwa 1-2 Monate bei §99(4) Professuren)
  3. Gutachteneinholung und anschließende Sitzung der jeweiligen Berufungskommission, um eine Shortlist mit den relevantesten Bewerber_innen zu erstellen (Dauer dieser Phase etwa 2-4 Monate).
  4. Vorbereitung und Abwicklung von Hearings (nur bei §98 Professuren) mit den relevantesten Bewerber_innen, das sind abhängig von der Bewerber_innensituation meist etwa 6-8 Personen, inkl. anschließender Sitzung der jeweiligen Berufungskommission, um einen Liste der drei best geeignetsten Bewerber_innen zu erstellen (Dauer dieser Phase bis zu 3 Monate)
  5. Berufungsverhandlungen mit der Rektorin 

Den momentanen Status (Vorbereitung-Ausschreibung-Gutachteneinholung-Hearings-Berufungsverhandlung) eines Berfungsverfahrens können Sie grundsätzlich unter "Laufende Berufungsverfahren" verfolgen.

Die erwähnten Berufungskommissionen stellen bei jedem Berufungsverfahren einen zentralen Faktor dar und werden vom Senat der TU Wien eingesetzt. Sie bestehen aus Vertreter_innen der TU Wien der Gruppe der Universitätsprofessor_innen, der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und der Studierenden. Der_die jeweilige Dekan_in (Anmerkung: ihm/ihr obliegt die Leitung einer der insgesamt acht Fakultäten der TU Wien) und der_die Studiendekan_in können als Auskunftspersonen teilnehmen, wie auch Vertreter des Arbeitskreises für Gleichbehandlung (AKG) in beratender Funktion.