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Die digitale Transformation an der TU Wien nimmt Fahrt auf.

14. Mai 2019 | Christine Cimzar-Egger

Die TU Wien ist in vielen Bereichen, beispielsweise in der Forschung, weltspitze. Um aber ihre Wettbewerbsfähigkeit am Forschungsmarkt, aber auch als Bildungseinrichtung und Arbeitgeberin weiter zu sichern oder sogar auszubauen, muss die TU Wien in ihre eigene strategische Weiterentwicklung investieren.

Digitalisierung ist ein Überbegriff, der sich durch alle Bereiche der TU Wien zieht. Er ist aber auch ein Thema, dass "von außen" immer öfter auf den Plan kommt. Es spiegelt sich in der Zukunftsperspektive österreichischer und europäischer Initiativen wider und findet sich auch in den Anforderungen der Leistungsvereinbarungen wider: Noch nie standen so viele Fördermittel unter dem Sammelbegriff Digitalisierung zur Verfügung; noch nie waren die Anforderung von Transparenz und Compliance so hoch wie derzeit; noch nie zuvor wurde von der TU Wien in den Leistungsvereinbarungen eine Steigerung von Absolvent_innenzahlen gefordert. Um diese Themen weiterzuentwickeln, zu ermöglichen oder gar erst anzugehen, nimmt die TU Wien die digitale Transformation als roten Faden quer durch alle Bereiche auf und stößt diesen Veränderungsprozess an.

Vom Vorhaben zur Umsetzung

Mit dem Beschluss der Digitalisierungsstrategie hat das Rektorat sein Commitment gezeigt, die digitale Transformation auf den Weg zu bringen und die formulierten Ziele in den Bereichen Forschung, Lehre, Verwaltung und Infrastruktur umzusetzen. Diese Ziele können in verschiedene Schwerpunkte zusammengefasst werden: digitale Kompetenz, Smart Campus, Data, Analytics & Prediction sowie Plattformen und Netzwerke. Da sich an der TU Wien bereits einiges im Bereich Digitalisierung in Umsetzung befindet, wurden laufende Aktivitäten erhoben und werden ebenfalls Teil der Digitalisierungsbestrebungen. Um Koordination, Steuerung und Unterstützung von Digitalisierungsprojekten zu bieten, wurde das .digital office im Ressort Digitalisierung und Infrastruktur eingerichtet. Dort fließen alle gemeinsamen Aktivitäten und Projekte zusammen und finden eine zentrale Anlaufstelle für Fragen. Aktivitäten und Projekte sind Ergebnisse der Arbeit der jeweiligen Fokusgruppen (Forschung, Lehre, Verwaltung, Infrastruktur), in denen Ideen gesammelt und auch priorisiert werden. Die dann vom Rektorat beauftragten Projekte werden schließlich mit Unterstützung des .digital office umgesetzt.

Von der Idee zur Mitgestaltung

Eines ist sicher: Die digitale Transformation wird die TU Wien mehrere Jahre beschäftigen. Das Engagement und die Beteiligung aller gestaltet diesen Prozess mit und führt ihn zum Erfolg. Die erste Möglichkeit sich zu informieren, mitzumachen und in den Gestaltungsprozess einzusteigen, bietet sich bei den kommenden .digital roadshow-Veranstaltungen. Diese Auftaktveranstaltungen laden zum Informationsaustausch, zum Mitdiskutieren und zum Vernetzen ein. Besonderen Raum haben jene Ideen und Projekte zur Digitalisierung, die von den Teilnehmenden selbst kommen. Es sind diese vielen größeren und kleineren Initiativen, die den notwendigen Schwung in den Digitalisierungsprozess bringen. Alle Mitwirkenden können dadurch die Strategie gemeinsam und aktiv weiterentwickeln.

Details zu den kommenden Veranstaltungsterminen: .digital roadshow

Die Veranstaltungen werden durch die neuen Services TUchat und TUwiki (nur im TUnet aufrufbar) begleitet.