Vergangene TU Foren

2017

23. TU Forum: Wie komplex ist die Wirklichkeit? Was Wahlmanipulation, Epidemien und die Finanzmärkte gemeinsam haben (24.10.2017)

Heutzutage spricht man schnell davon, dass die Fragestellungen unserer Zeit immer „komplexer“ werden. Aber was bedeutet das überhaupt? Verstehen wir die Daten, die bereits an vielen Stellen erhoben werden, überhaupt? Haben wir schon die richtigen Instrumente und Modelle zur Verfügung um existierende Probleme darzustellen – geschweige denn zukünftige? Kann man Wahlmanipulation tatsächlich mit einem Modell feststellen oder die Ausbreitung von Epidemien vorhersagen? Was haben Begriffe wie Big Data, Industrie 4.0 und das Internet of Things mit all dem zu tun? Und wie kann uns die junge Disziplin der Komplexitätswissenschaften bei diesen Fragen helfen?

Diskutieren Sie diese und viele andere Fragen mit unseren Expert_innen beim 23. TU Forum und finden Sie heraus, wie Daten, Modelle und Mathematik helfen können, unsere komplexe Realität besser zu verstehen.

Am Complexity Science Hub Vienna finden die Themen ihre Heimstatt und daher ist das TU Forum dieses Mal dort zu Gast.

Die Expert_innen am Podium: Radu Grosu (Institut für Technische Informatik, TU Wien), Peter Klimek (Complexity Science Hub Vienna), Niki Popper (Institut für Analysis und Scientific Computing, TU Wien) und Olga Saukh  (Complexity Science Hub Vienna)

Die Diskussionsrunde des TU Forums wurde als Live Video gestreamt und gespeichert und ist nachzusehen auf .

22. TU Forum: Alles ist auch Chemie (4.5.2017)

Und müssen wir uns deswegen Sorgen machen?

Chemie hat scheinbar einen schlechten Ruf, wird als etwas Schlechtes, ja sogar Giftiges gesehen. Dabei vergisst man aber, dass im Grunde die gesündesten Dinge ebenfalls auf chemischen Verbindungen basieren: Die unverkennbare Farbe von reifem Obst, der köstliche Geschmack frischen Gemüses – das alles können wir dank den enthaltenen chemischen Verbindungen genießen. Aber warum denken wir automatisch an Toxine und Gefahrenstoffe?  Warum denunzieren wir viele Produkte, weil „zu viel Chemie drin ist“? Und wo liegt das Zukunftspotential für eine „grünere“ Chemie, besonders in Hinblick auf Energiegewinnung?

Die Expert_innen am Podium: Anton Friedl (Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften, TU Wien), Marko Mihovilovic (Institut für Angewandte Synthesechemie, TU Wien), Barbara Oberhauser (OMV AG) und Miriam Unterlass (Institut für Materialchemie, TU Wien).

21. TU Forum: Graphen - der neue Wunderstoff in der Wissenschaft (16.3.2017)

Wie vielschichtig ist ein einschichtiges Material?

Graphen zählt zu jenen Stoffen, die besonders intensiv erforscht werden – nicht zuletzt in einem von der EU geförderten Horizon2020 Flagship-Projekt, das eine Milliarde Euro schwer ist. Aber was ist das Besondere an diesem neuen „Wunderstoff“? Und wieso gehen EU und Industrie davon aus, dass Graphen viele Anwendungsbereiche wie Mikroelektronik oder Photovoltaik revolutionieren wird? Und schließlich: Wird Graphen die hochgesteckten Erwartungen der Wissenschaft tatsächlich erfullen können? Expert_innen der TU Wien werden beim 21. TU Forum diese und viele andere Fragen rund ums Thema diskutieren.

Die Expert_innen am Podium: Elisabeth Gruber (Institut für Angewandte Physik, TU Wien), Florian Libisch (Institut für Theoretische Physik, TU Wien) und Thomas Müller (Institut für Photonik, TU Wien).