Mitarbeiter_innen und Studierendenbefragung der TU Wien

Im Zeitraum von 22.10. -13.11.2019 findet an der TU Wien wieder die Mitarbeiter_innebefragung statt. Wie bereits 2014 führt die IBG die Befragung durch und sind alle Mitarbeiter_innen eingeladen durch Ausfüllen des elektronischen Fragebogens Feedback zu geben, heuer wird erstmals parallel dazu auch eine Studierendenbefragung durchgeführt.Mit dieser Erhebung erfüllt die TU Wien zum einen eine gesetzliche Verpflichtung aus dem Arbeitnehmerschutz und erhält darüber hinaus Informationen über mögliche Verbesserungspotentiale.

Studierende haben Ihren persönlichen LINK im TISS bei den LV angezeigt

Eingeloggte Mitarbeiter_innen sehen hier den link zur Befragung

Was versteht man unter psychischen Belastungen?

Psychische Belastungen sind Bestandteil jedes Arbeitsprozesses. Ziel der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen ist es, zu ermitteln, ob bei den Arbeitsbedingungen psychische Einflussfaktoren zu Beeinträchtigungen der Gesundheit führen können- (z.B.: häufige Arbeitsunterbrechungen durch Mängel in der Arbeitsorganisation, fehlende Qualifikation bzw. Erfahrung, mangelhafte soziale Unterstützung und Anerkennung durch Vorgesetzte bzw. KollegInnen). Im Fokus steht dabei der jeweilige Arbeitsplatz und nicht des/ der MitarbeiterIn.

Was bringt die Befragung?

Neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ist das Ziel vor allem eine langfristige Verbesserung für alle MitarbeiterInnen der TU Wien. Hierfür sollen, nachdem die Ergebnisse präsentiert wurden, in speziellen Arbeits- und Fokusgruppen konkrete Maßnahmen gemeinsam abgeleitet und umgesetzt werden.

Wie wird evaluiert?
Die IBG wird mittels eines standardisierten elektronischen Fragebogens die Analyse durchführen, dabei ist sowohl beim Ausfüllen als auch bei der Auswertung die volle Anonymität garantiert. Die Teilnahme an der Befragung ist von Mitte Oktober bis Mitte November möglich. Die Teilnahme erfolgt via Mail mit einem link für den Zugang zur Befragung.
Der Fragebogen unterteilt sich in folgende Bereich

* Evaluierung psychischer Belastungen

* Modul Gesunde Führung

*HUMAN WORK INDEX®

*Diversität

*Sozialvariablen

 

Was passiert mit den Ergebnissen?
Nach dem Abschluss der Auswertungen werden alle MitarbeiterInnen selbstverständlich über die Ergebnisse informiert und eingeladen, an den im Anschluss geplanten Workshops teilzunehmen, um ihre Ansichten, Vorschläge und Ideen einzubringen.
Wenn es noch Fragen gibt
Für Ihre Fragen stehen die Abteilungen GUT und PE genauso wie Ihre Sicherheitsvertrauensperson und der Arbeitsmedizinische Dienst  und auch die Interessensertretungen der Tu Wien (BR Wiss ; Br allgem. und AKG) zur Verfügung.

Je mehr Kolleg_innen an der Befragung teilnehmen, umso präziser ist das Bild, machen Sie mit und weisen Sie die Kolleg_innen bitte auf diese Befragung hin und motivieren Sie zur Teilnahme. Eine konkrete schriftliche Einladung mit link zur Befragung erfolgt per mail.

 

 

 

 

Neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ist das Ziel vor allem eine langfristige Verbesserung für alle MitarbeiterInnen der TU Wien. Daher ist zusätzlich zur Kommunikation der Ergebnisse, die Möglichkeit angedacht,dass speziellen Arbeits- und Fokusgruppen konkrete Maßnahmen gemeinsam abgeleitet und umgesetzt werden.

Sie werden darüber gezielt informiert und sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

 

Die TU Wien ist 2014 erstmals der gesetzlichen Verpflichtung zur Evaluierung der Arbeitsplätze (physische und psychische Belastungen) mittels einer anonymen elektronischen Befragung nachgekommen, und hat diese durch die Firma IBG durchgeführt. Rund 1.300 Mitarbeiter_innen haben die Befragung abgeschlossen, die Ergebnisse der IBG wurden mehr als 3.000 Mal online abgerufen.

Das Gesamtbild ist durchwegs positiv. Die festgestellten Belastungen an der TU Wien sind gering, es konnten nur wenige Arbeitsbedingungen festgestellt werden, deren psychische Belastungen zu Erkrankungen oder Beschwerden führen können.

Fokusgruppen – Vertiefung im Detail

Die Befragung war der erste Schritt im angestoßenen Prozess. Die Ergebnisse wurden in Folge von über 100 Kolleg_innen in 10 Fokusgruppen-Workshops hinterfragt und mögliche Ursachen identifiziert. Daraus wiederum wurden konkrete Lösungsvorschläge, sowohl auf organisatorischer als auch auf individueller Ebene, erarbeitet. So sind mehr als 200 Lösungsansätze entstanden, die der Steuerungsgruppe anonymisiert übergeben  und 2016 mit der Umsetzung entsprechender Maßnahmen begonnen.

Die Befragung 2019 hat sich zum ehrgeizigen Ziel genommen, alle Angehörigen ( die MItarbeiter_innen und Studierenden) gemeinsam um ihr Feedback zu bitten, es unserere gemeinsame Arbeitswelt. Welche Themen dann in den nächsten Jahren im Zentrum für Entwicklungen stehen, hängt von den konkreten Ergebnissen ab.

 

 

Gemeinsam mit der Mitarbeiter_innen befragung wird eine Studierendenbefragung durchgeführt, das trägt dem Grundgedanken Rechnung, dass es ein und dieselbe Umwelt ist, in der unsere Zusammenarbeit stattfindet und von Verbesserungen beide Gruppen profitieren.
Machen Sie mit!

Anna Steiger Vrin für Personal und Gender

Kontakt

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Mag.iur.

Leiterin

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Bettina Zenz

allgem.Univ.Bedienstete

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