LGBTIQ-ALLY-Netzwerk

Handshake of Tolerance

2020 wurde nach internationalem Vorbild das Ally-Netzwerk der TU Wien ins Leben gerufen. Die ursprüngliche Initiative ging dabei von der Hochschüler_innenschaft der TU Wien aus und wurde vom Rektorat aufgegriffen. Das Ally-Netzwerk soll ein sichtbares Signal nach innen und nach außen sein, dass die TU Wien ein Ort ist an dem man sich – unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsindentität - frei fühlen und seine Talente einbringen kann.

Allies sind Personen, die nicht zwingend selbst Teil der LGBTIQ (lesbian/ gay/ bisexual/ transgender/ intersexual/ queer)-Community sind, diese aber aktiv unterstützen wollen und sich gegen Homophobie und Diskriminierung einsetzen. 16 Allies engagieren sich seit Start des Netzwerks quer über alle Fakultäten und die zentralen Services der TU Wien, in Zukunft sollen es noch mehr sein. Darüber hinaus ist auch ein Ally Studierenden Netzwerk geplant.

Die Allies werden in einer zweiteiligen Workshop Reihe für die freiwillige Aufgabe geschult. Teil 1 widmet sich der Sensibilisierung, Teil 2 geht konkret auf die Aufgaben ein: dabei sind die Allies nicht nur Anlaufstelle für Mitarbeiter_innen und Studierende bei Fragen oder Problemen, sondern auch Botschafter_innen gelebter Vielfalt. In diesem Sinne fördern die Allies die Auflösung destruktiver Mythen und Stereotypen, zeigen Fälle von Diskriminierung auf und vertreten LGBTIQ-Interessen im Rahmen von Veranstaltungen.