Frauenpreis 2015

Erster TU Wien Frauenpreis geht an Judith Engel

© TU Wien | Matthias Heisler

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© TU Wien | Matthias Heisler

Erster TU Wien Frauenpreis geht an DI Judith Engel

Der erstmals vergebene Frauenpreis der TU Wien kürt Technikerinnen und deren Leistungen in Projekten von besonderer Bedeutung. Mit Judith Engel, Projektleiterin des Wiener Hauptbahnhofs steht die erste Gewinnerin fest. Den Sonderpreis erhält Christiana Hörbiger.

TU-Rektorin Sabine Seidler mit der ersten Preisträgerin DI Judith Engel

TU-Rektorin Sabine Seidler mit der ersten Preisträgerin DI Judith Engel

TU-Rektorin Sabine Seidler mit der ersten Preisträgerin DI Judith Engel

TU-Rektorin Sabine Seidler mit der ersten Preisträgerin DI Judith Engel

Vizerektorin Anna Steiger, Prof. Franz Wojda (nahm in Stellvertretung den Sonderpreis für Christiana Hörbiger entgegen), Rektorin Sabine Seidler

Vizerektorin Anna Steiger, Prof. Franz Wojda (nahm in Stellvertretung den Sonderpreis für Christiana Hörbiger entgegen), Rektorin Sabine Seidler

Vizerektorin Anna Steiger, Prof. Franz Wojda (nahm in Stellvertretung den Sonderpreis für Christiana Hörbiger entgegen), Rektorin Sabine Seidler

Vizerektorin Anna Steiger, Prof. Franz Wojda (nahm in Stellvertretung den Sonderpreis für Christiana Hörbiger entgegen), Rektorin Sabine Seidler

Anna Steiger (TU Wien), Petra Gregorits (WKW), Judith Engel (ÖBB) mit Stella und Tiba, Marion Gebhardt (MA 57), Simone Höbart (Künstlerin Preis-Skulptur)

Anna Steiger (TU Wien), Petra Gregorits (WKW), Judith Engel (ÖBB) mit Stella und Tiba, Marion Gebhardt (MA 57), Simone Höbart (Künstlerin Preis-Skulptur)

Anna Steiger (TU Wien), Petra Gregorits (WKW), Judith Engel (ÖBB) mit Stella und Tiba, Marion Gebhardt (MA 57), Simone Höbart (Künstlerin Preis-Skulptur)

Anna Steiger (TU Wien), Petra Gregorits (WKW), Judith Engel (ÖBB) mit Stella und Tiba, Marion Gebhardt (MA 57), Simone Höbart (Künstlerin Preis-Skulptur)

Chancengleichheit und die Schaffung von positiven und karrierefördernden Bedingungen für Frauen sind zentrales Anliegen der TU Wien. Darum wurde das 200 Jahr Jubiläum zum Anlass genommen erstmals den – ab jetzt jährlich vergebenen - Frauenpreis der TU Wien zu verleihen.
Als musikalisches Intro der Verleihung konnte das Duo Catch-Pop String-Strong gewonnen werden.

Der Frauenanteil unter den TU-Studierenden steigt kontinuierlich – aber langsam. Noch immer gibt es zu wenige Interessentinnen für ein technisches Studium. Der TU Wien – und damit in weiterer Konsequenz den Unternehmen – mangelt es daher an den wertvollen Perspektiven und dem technischen Know-how junger Frauen.
Das öffentliche Bild der TU Wien bzw. der Technik allgemein ist geprägt vom Klischee der Männerdomäne. Der TU Frauenpreis soll durch das Aufzeigen herausragender Role Models diesem Klischee entgegenwirken. Es gibt eine Reihe an erfolgreichen Frauen sowohl an der TU Wien selbst, als auch in Firmen und Institutionen. Diese Technikerinnen leben jeden Tag den Beweis, dass das Bild der "männlichen Technik" veraltet ist und sich die Realität – langsam, aber sicher – zur bunten und vielfältigen Technik entwickelt.

Sichtbarkeit für Frauen
Ein Beitrag der TU Wien zu einer besseren öffentlichen Sichtbarkeit ist der neu geschaffene Frauenpreis. "Wir holen diese erfolgreichen Frauen vor den Vorhang um Role Models sichtbar zu machen. Genau diese Frauen bzw. ihre Karrieren sind greifbare Vorbilder für junge Frauen, die sich gerade in der Orientierung befinden." begründet Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender die Initiative.

Preisträgerin DI Judith Engel
Die erste Preisträgerin ist ÖBB-Projektleiterin DI Judith Engel. Seit 2003 bei den Österreichischen Bundesbahnen beschäftigt ist die Bauingenieurin seit 2005 Projektleiterin für Planung und Bau des "Jahrhundertprojekts" Wien Hauptbahnhof. Die Mutter von zwei Töchtern ist eine herausragende Expertin auf ihrem Fachgebiet und eine verdiente Preisträgerin des TU Wien Frauenpreises. Die Preisträgerin kommentiert: "Der Preis ist eine tolle Auszeichnung für mich und mein Team - wir haben gemeinsam den neuen Wiener Hauptbahnhof geplant und errichtet. Ein erfolgreich abgeschlossenes technisches Studium ist für Männer und Frauen das Ticket für interessante Tätigkeiten in unzähligen spannenden Berufen".

Sonderpreis für Christiana Hörbiger
Seit Jahren bemüht sich die TU Wien junge Frauen und Mädchen so früh wie möglich in ihrem technischen Interesse zu bestärken. Daraus wurden Angebote für junge Frauen jeder Altersstufe entwickelt. Sommerworkshops, Schnuppertage, Praktika, Mentorinnenprogramme, Töchtertag und vieles mehr sind etablierte Bestandteile eines TU Wien-Jahres.
Ein relativ neues Projekt ist das "Online-Mentoring", das durch die Patronanz von Frau Christiana Hörbiger von Anfang an unter einem guten Stern stand. Das großzügige Unterstützungsangebot von Frau Hörbiger ermöglichte die Finanzierung des Projekts, das Schülerinnen ab der 9. Schulstufe bis ins erste Studienjahr die Möglichkeit bietet sich direkt mit TU-Studentinnen auszutauschen. Bisher haben bereits 188 Mentees das Angebot genutzt, betreut wurden sie von 25 Mentorinnen.
Diese individuelle Beratung sichert aktiv und nachhaltig weiblichen Nachwuchs in Wissenschaft und Wirtschaft. Für das großzügige Engagement verleiht die TU Wien den Sonderpreis an Christiana Hörbiger.

Der Frauenpreis der Technischen Universität Wien
Der Preis wird an eine erfolgreiche Absolventin der Technischen Universität Wien vergeben, die in ihrem Berufsleben Projekte und Aufgaben durchgeführt hat, die von besonderer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Relevanz sind. Die TU Wien ehrt damit Absolventinnen, deren Berufsbiografie als Vorbild für Schülerinnen und Studentinnen dient und diese für ihre eigene Berufsplanung inspiriert.
Die Preisträgerin wurde von einer hochkarätigen Jury aus Politik und Wirtschaft - Marion Gebhardt, Leiterin MA57, Petra Gregorits, Vorsitzende „Frauen in der Wirtschaft“, Georg Kapsch, Präsident Industriellenvereinigung, Anna Steiger, TU-Vizerektorin für Personal und Gender - ausgewählt.
Die Preis-Skulptur stammt von Simone Höbart, Architekturstudentin an der TU Wien.

Fotodownload

Rückfragehinweis:
DI Dr. Brigitte Ratzer
Abteilung Genderkompetenz
Technische Universität Wien
Resselgasse 3, 1040 Wien
T +43-1-58801-43400
brigitte.ratzer@tuwien.ac.at

Aussender:
Herbert Kreuzeder, MA
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T +43-1-58801-41023
herbert.kreuzeder@tuwien.ac.at

TU Wien - Mitglied der TU Austria
www.tuaustria.at

 

Bild: ©  TU Wien, Foto: Matthias Heisler