Gender in Lehre & Studium

Garagentore, die sich für tiefe Stimmen öffnen und für hohe Stimmen unbeweglich bleiben, Medikamente, die bei Frauen weniger erfolgreich wirken als bei Männern. Oder Crashtest-Dummys, die jahrzehntelang nur männlich waren und Frauen bei Unfällen nicht ausreichend berücksichtigt haben. Die Auflistung von Beispielen unzulänglicher Innovationen lässt sich lange fortsetzen. 

Die Komplexität und Vielfalt der Welt muss sich in Produkten abbilden. Dies ist möglich, wenn Geschlechtersensibilität ein fixer Bestandteil der Lehre und in weiterer Folge der Forschung und Entwicklung ist. Bei Vermeidung von einseitigen und stereotypen Annahmen können wirtschaftliche Fehlschläge, Akzeptanzschwierigkeiten aber auch Gefahren für Menschen vermieden werden.

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