UniSAFE

UniSAFE ist ein EU-finanziertes Projekt, das fundiertes Wissen über geschlechtsbezogene Gewalt (GBV) und sexuelle Belästigung in Forschungseinrichtungen erarbeitet hat und diese Erkenntnisse in praxisnahe Werkzeuge für Hochschulen und Forschungsorganisationen überführt. 

Im Rahmen des Projekts wurden empirische Daten zur Verbreitung geschlechtsbezogener Gewalt erhoben. Dabei wurde untersucht, welche Ursachen und Folgen diese Gewalt hat und wie Universitäten und Forschungseinrichtungen durch Prävalenzen, Prävention, Schutzmaßnahmen, strafrechtliche Verfolgung, Beratungsangebote sowie geeignete Richtlinien und Partnerschaften dagegen vorgehen können (7P-Modell). Diese Mechanismen wurden auf nationaler, organisatorischer und individueller Ebene anhand eines ganzheitlichen Forschungsansatzes analysiert.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in konkrete Policy-Empfehlungen, maßgeschneiderte Instrumente und Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau umgesetzt, um Akteure dabei zu unterstützen, geschlechtsbezogene Gewalt in Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu reduzieren.

Weitere Materialien und Forschungsergebnisse finden Sie auf der UniSAFE-Website, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. (Die UniSAFE-Website steht nur in englischer Sprache zur Verfügung.)

Status Quo Erhebung des Ludwig Boltzmann Instituts

Im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung wurde an österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine Status quo-Erhebung von Maßnahmen und Unterstützungsangeboten bei geschlechterbasierter Gewalt durchgeführt.

Die Studie zeigt unter anderem, dass es kein gemeinsames Verständnis von geschlechterbasierter Gewalt an Hochschulen und deutliche Unterschiede bei Regeln, Zuständigkeiten und Anlaufstellen gibt. Es besteht ein hoher Bedarf an Prävention, Sensibilisierung und klaren Verantwortlichkeiten.

Auf diesen Erkenntnissen aufbauend wurden für die verschiedenen Hochschultypen Empfehlungen entwickelt.

Sowohl den Endbericht der Erhebung als auch die Empfehlungen für die öffentlichen Universitäten finden Sie im Downloadbereich unterhalb.

Die Autorinnen der Erhebung sind: Johanna Blimlinger, Katrin Wladasch, Constanze Pritz-Blazek, Sabine Mandl, Edith Riegler

Details zum Projekt und alle Berichte sind auf der Website des Ludwig Boltzmann Instituts, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ersichtlich.