Weitere europäische und internationale Forschungsprogramme und Abkommen

Mit den drei Nachbarstaaten - Slowakische Republik, Tschechische Republik und Ungarn - unterhält Österreich seit ca. 10 Jahren Aktionen zur Wissenschafts- und Erziehungskooperation. Sie dienen der Anbahnung von bilateralen Kooperationen. Unterstützt werden Projekte aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, sowie Lehrveranstaltungen, Tagungen und Workshops. Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, Fachhochschul-Studiengänge, Forschungs- und Bildungsinstitutionen, aber auch Institute und Einzelpersonen dieser Institutionen. Entschieden wird über die Projektanträge durch ein paritätisch besetztes Gremium, welches aus 5 österreichischen und 5 slowakischen,  tschechischen bzw. ungarischen Mitgliedern besteht. Neben der Projektförderung werden Stipendien an Studierende, DoktorandenInnen und junge AkademikerInnen vergeben. Projektanträge müssen bei der jeweiligen Geschäftsführung der Aktion, auf den dafür vorgesehenen Formularen, eingereicht werden. 

Kontakt
OeAD GmbH
ICM Zentrum für Internationale Kooperation & Mobilität
Mag. Michael Schedl
Ebendorferstraße 7, A-1010 Wien
01-53408-454 (Tel.); -499 (Fax)
michael.schedl@oead.at
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COST ist eine Forschungsinitiative europäischer Staaten und steht für Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung (European Cooperation in Science and Technology).

Die COST-Aktionen fördern mit einer durchschnittlichen Projektlaufzeit von 4 Jahren die vorwettbewerbliche Forschung in der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit. Mit seiner Nähe zur scientific community greift COST neue vielversprechende Initiativen auf, wobei besonders multi- und interdisziplinäre Bereiche angesprochen werden. Die besondere Stärke von COST bilden naturwissenschaftliche Bereiche wie z.B. Chemie, Nanowissenschaften und interdisziplinärer Forschung.

COST umfasst als europaweit umfassendstes Netzwerk der Forschung und Entwicklung 36 Mitgliedstaaten (inkl. der 28 EU-Mitglieder) und ermöglicht auch Kooperationen mit Forschungsinstitutionen aus einigen Drittstaaten.

COST stellt europäischen WissenschaftlerInnen eine Infrastruktur zur Verfügung, die ihnen den Austausch ihrer Expertise und die Zusammenarbeit ermöglicht. Die Mitgliedstaaten beteiligen sich mit nationalen Projekten. Für Österreich erfolgt als COST Teilnehmer die nationale Förderung im Rahmen der Auftragsforschung, Förderung durch Forschungsförderungsfonds, Privatfinanzierung durch Unternehmen und/oder sonstige Finanzierungsquellen.

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COST Programmbetreuung Österreich, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Energie:
ETIP Bioenergy - European Technology & Innovation Platform , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
FCH - Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Photovoltaic - European Photovoltaic Technology & Innovation Plattform , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
RHC - Renewable Heating & Cooling European Technology & Innovation Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
SNET - European Technology & Innovation Platform Smart Networks for Energy Transition, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
EUROPEAN Wind Plattform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
ZEP - Zero Emissions Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Umwelt:
ECTP - Innovative Built Environment, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
ETP SMR - European Technology Platform on Sustainable Minerals Resources, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
FTP - Forest-Based Sector Technology Platform , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
SusChem - European Technology Platform for Sustainable Chemistry, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
WssTP - The European Water Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Industrielle Technologien:
ESTEP - European Steel Technology Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
ETP FTC - European Technology Platform for Fibres Textiles Clothing , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
ETPIS European Technology Platform Industrial Safety , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
http://www.manufuture.org/manufacturing/, öffnet eine externe URL in einem neuen FensterEuMaT - European Technology Platform for Advanced Engineering Materials & Technologies, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
MANUFUTURE Technology Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Verkehr und Raumfahrt:
ACARE - Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Alice - Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
ERRAC - European Rail Advisory Council, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
ERTRAC - European Road Transport Research Advisory Council, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Informations- und Kommunikationstechnologien:
ECSEL Joint Undertaking Electronic Components and Systems for European Leadership, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
EPoSS - European Technology Platform on Smart System Integration , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
ETP4HPC - European Technology Platform for High Performance Computing, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
EUrobotics AISBL (Association International sans but lucratif), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
NEM - New European Media , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
NESSI- TheNetworked Software & Services Initative, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Networld2020 ETP, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Photonics 21 -The Photonics Technology Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Biowissenschaften und -technologien:
FABRE TP - Farm Animal Breeding and Reproduction Technology Platform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
Food for Life , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
IMI - Innovative Medicines Initiatives, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 
Nanomedicine Technology Platform , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

weitere Informationen: FFG, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

EUREKA ist eine europäische Initiative für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung (F&E) in Europa und bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten die Möglichkeit zu grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten. Das Ziel ist, die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken.

Seit 1985 verleiht EUREKA sein Exzellenzlabel für marktorientierte F&E-Projekte. Vollmitglieder von EUREKA sind 38 Staaten und die Europäische Kommission. Jedes EUREKA-Projekt erfordert Partner aus mindestens zwei Mitgliedsländern und zielt auf die Entwicklung fortgeschrittener ziviler Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für den Weltmarkt ab. Es gibt keine thematischen Einschränkungen oder Ausschreibungstermine.

Projektanträge können jederzeit als klassische in allen technologischen Bereichen oder auch als thematisch orientierte Projekte in nachstehender Struktur erfolgen. Die Zuerkennung des EUREKA-Status für ein F&E- Projekt erfolgt durch die viermal jährlich stattfindende EUREKA-Konferenz auf Basis der Vorschläge nationaler Projektkoordinatoren. 

IKT-Technologien

  • CATRENE* - für Mikro- und Nanotechnologie
  • CELTIC-PLUS* - für Telekommunikationsforschung
  • EURIPIDES - für intelligente Systeme
  • ITEA2* - für eingebettete Systeme und Software
     

Energie und Umwelt

 

Verkehr

  • LOGCHAIN+ - für Gütertransporte und Logistik-Entwicklungen
     

*) EUREKA Cluster

**) EUREKA Umbrella mit öster reichischer Unterstützung

 

Eurostars

Mit dem thematisch offenen Förderprogramm  Eurostars, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster werden u.a. kleine und mittlere Unternehmen sowie Universitäten, Forschungseinrichtungen unterstützt. 

 

EUREKA, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (European Research Coordination Agency)
EUREKA Österreich, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Ziel der Europäischen Kohäsionspolitik ist es, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Mit Hilfe der Strukturfonds sollen die wesentlichen regionalen Ungleichgewichte durch die Unterstützung der Entwicklung und die strukturelle Anpassung der regionalen Wirtschaft beseitigt werden. Die Europäische Kohäsionspolitik unterstützt die von der Europäischen Kommission gesetzten Prioritäten, insbesondere die Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.

Den grundsätzlichen Unterschied der durch die Strukturfonds finanzierten Kohäsionspolitik von RP7, H2020 und CIP bilden die dezentrale Programmgestaltung und -management. Die Durchführung und Budgetzuteilung wird nicht von der Europäischen Kommission abgewickelt, sondern ist an nationale und regionale Behörden delegiert.

Die drei wichtigsten Strukturfonds, die Forschungs- und Innovationsaktivitäten unterstützen, sind:

  1. Der Europäische Regionalentwicklungsfonds (ERDF, EFRE) zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, indem Regionen geholfen wird, wirtschaftlichen Wandel vorwegzunehmen und zu fördern. Dies soll durch Innovation, Förderung der Wissensgesellschaft, Unternehmertum, Umweltschutz und der jeweiligen Zugangsverbesserung geschehen. Unterstützt werden ebenfalls grenzüberschreitende Kooperationen durch gemeinsame lokale und regionale Initiativen, transnationale Kooperationen mit dem Ziel der integrierten Territorialentwicklung, interregionale Kooperationen und Erfahrungsaustausch.
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  2. Der Kohäsionsfonds (CF) für schwach entwickelte Mitgliedsstaaten und Regionen unterstützt Maßnahmen im Bereich des transeuropäischen Transportnetzes und der Umwelt im Rahmen der von der Gemeinschaft festgelegten Umweltschutzpolitik (inklusive Energie, Bahnfracht, Seetransport und Luftverkehr). So können beispielsweise Mitgliedsstaaten, deren nationales Bruttoeinkommen 90% unter dem EU-Durchschnitt liegt von diesen finanziellen Mitteln profitieren.
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  3. Der Europäische Sozialfonds (ESF) stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Mitgliedsstaaten und Regionen werden unterstützt, ihre Arbeitskräfte, Unternehmen, UnternehmerInnen mit der Absicht anzugleichen, den Zugang und das positive Management des wirtschaftlichen Wandels zu verbessern. Dies soll insbesondere durch die Förderung von Lebenslangem Lernen und verstärkte Investitionen in Humanressourcen, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, Informationsverbreitung und Kommunikationstechnologien, e-learning, umweltfreundliche Technologien ebenso wie durch die Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen geschehen.
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Zuständige Behörden in Österreich

Bundeskanzleramt

Die EU-Strukturfonds in Österreich als Instrumente der regionalen Förderung bedeuten, die Menschen in ihren Regionen unmittelbar bei der Sicherung und Steigerung Ihrer Lebensqualität zu unterstützen. Die Strukturfonds-Programme werden in Österreich – je nach den bestehenden fachlichen Zuständigkeiten – von verschiedenen Stellen des Bundes und der Länder in enger Kooperation abgewickelt.
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Stadt Wien & Wiener Landesregierung

Die Abteilung EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung (MA 27) verwaltet für Wien strategisch wichtige EU-Förderprogramme und bietet dazu entsprechende Dienstleistungen an.
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Weitere Landesregierungen in Österreich

Informationen zu den zuständigen Behörden in anderen Bundesländern finden Sie hier, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

 

Österreichische Raumordnungskonferenz

Diese Konferenz bietet wichtige Informationen und Serviceleistungen zu den EU-Strukturfonds an.
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Die TU Wien hat mit zahlreichen Universitäten weltweit bilaterale Abkommen zur Zusammenarbeit in Forschung und Lehre geschlossen. TU WissenschaftlerInnen und ihre Gäste können im Rahmen dieser Abkommen über das International Office der TU Wien Reise - bzw. Aufenthaltskosten geltend machen.

Das externe ICM-Büro betreut bilaterale Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit China, Frankreich, Indien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Rumänien, Russische Förderation, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn. Das Ziel ist die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit durch Förderung der Mobilität von WissenschaftlerInnen im Rahmen bilateraler, wissenschaftlicher Projekte (gefördert werden ausschließlich Aufenthaltskosten im jeweiligen Partnerland sowie Reisekosten). Förderungsberechtigt sind WissenschaftlerInnen an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen und anderen öffentlichen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des bm:w_f.

Kontakt
OeAD GmbH
ICM Zentrum für Internationale Koperation & Mobilität
Programme Officer WTZ
Mag. Monika Staltner
Ebendorferstraße 7, A-1010 Wien
01-53408-445 (Tel.);
monika.staltner@oead.at
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