.dcall Projekte 2020

Gewinnerprojekte .dcall Lehre 2020

Der .dcall Lehre bezog sich speziell auf die Ziele aus dem Kapitel "Lehre" der Digitalisierungsstrategie. Dabei stehen der Lehr- und Lernbetrieb an der Universität im Zentrum, der im Zusammenspiel zwischen Lehrenden, Studierenden und beteiligten Serviceeinrichtungen vorangetrieben werden soll. Es sollen bestehende Lehr- und Lernkonzepte weiterentwickelt sowie Ideen für innovative Lehr- und Lernkonzepte angeregt werden. Eine Besonderheit wies der .dcall Lehre zusätzlich auf: Erste Erfahrungen mit der Umstellung auf Distance Learning wegen der CoViD-19-Pandemie konnten hier bereits einfließen.

 

.dcall Lehre Projekte
Projekt Kurzbeschreibung
ProgEval - Automated Evaluation of Programming Skills Ein automatisiertes Abgabe-System ist bei Programmier-Tests der UE Betriebssysteme erforderlich, um die Implementierungen einer großen Zahl an Studierenden zeitnah beurteilen zu können. Ein weiterer Vorteil eines automatisierten Systems ist, dass Studierende während dem Test beliebig oft den momentanen Stand Ihrer Lösung beurteilen lassen können. Präzise Fehlermeldungen helfen sowohl Studierenden als auch den Tutor_innen bei der raschen Identifikation von Fehlern. Im Zuge des Projekts soll das bestehende System modernisiert und erweitert werden. Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, das System auch im laufenden Übungsbetrieb zu integrieren. Projektleitung: Peter Puschner
RemoteChemEng Im Projekt "Remote-Controlled Chemical Engineering - RemoteChemEng" soll, als erster Schritt, eine neue, steuerbare verfahrenstechnische Laboranlage aufgebaut werden, die den Studierenden auf digitaler und praktischer Ebene einen neuen Raum der Interakion eröffnet, um „echtes“ Prozessverhalten erfahren zu können. Neben der realen Laboranlage soll diese auch als Modell - "Digital Twin" - in einem virtuellen Labor entstehen, um unseren Studierenden einen neuen Zugang zum Prozeßverständnis zu verschaffen, indem sie die Auswirkung von z.B. Parametervariationen bei verfahrenstechnischen Grundoperationen in der Simulation testen und die Zusammenhänge erkennen können. Die neue Methodik kann somit in vielen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen eingebunden werden. Projektleitung: Christian Jordan
digiLab IDS - Digitale Übungs- und Laborinfrastruktur für den Industrial Data Science Zertifikatskurs der TU Wien Das Ziel von digiLab IDS ist die Entwicklung einer Industrial Data Science (IDS) Lehrveranstaltung, welche es Studierenden erlaubt self-paced Übungen und Laborprojekte, in einer digitalen Infrastruktur, komplett virtuell, durchzuführen und bei erfolgreicher Absolvierung sowohl ECTS für ihr Studium, als auch ein Zertifikat zu erhalten. Die Zielgruppe sind hierbei Bachelor und Master Studierende der Studienrichtungen MB und WIMB, welche ausgewählte Lehrveranstaltungen (z.B. Mathematik 1-3 für MB, WIMB und VT, Stochastik, Grundlagen des Programmierens für MB, WIMB und VT, Grundlagen der Fertigungstechnik, Produktions- und Qualitätsmanagement 1-2 und Logistik) absolviert haben. Projektleitung: Fazel Ansari Chaharsoughi
Kreativer Dachboden des digitalen TU Lernhauses Mit dem Projekt "Kreativer Dachboden" soll ein neues Konzept für die TU Lehre – ein "digitales TU Lernhaus" – konzipiert und in einem ersten Schritt teils implementiert werden. Dazu sollen die vorhandenen TUWEL Module dementsprechend konfiguriert und über existierende Schnittstellen des TUWEL (wie z.B. über den externen Server, LTI bzw. über den Datenaustausch im Hintergrund) an weitere Applikationen verbunden werden. Diese Zusatzapplikationen werden nicht im TUWEL sondern als Addons zu TUWEL entwickelt und integriert. Für eine einwandfreie Integration in TUWEL wird durch das TUWEL Team mit Beratungsleistungen und Konfigurationsarbeit gesorgt. Projektleitung: Hilda Tellioglu
SecTULab: Secure TU Distance Learning Laboratories (Sichere TU Distance Learning Labore) Ziel des Projekts secTULab ist das Entwickeln einer generischen Architektur einschließlich Dokumentation und implementierter Muster-Module um Instituten der TU das Anbieten von Gruppen-Laboren mit sicherem Fernzugriff auf Labor-PCs zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Insbesondere soll die Sicherheit des Fernzugriffs auf Labor PCs verbessert werden durch Einbindung von TUWEL für Authentifizierung, Gruppenzugehörigkeit, Kontrolle und zusätzliche Sicherheitsmechanismen. Einschränkend muss angemerkt werden, dass der geplante Zugriff auf eine sichere Fernsteuerung von Labor-PCs mittels Maus, Tastatur und Bildschirm (d.h. "Remote Desktop") eingeschränkt ist. Der vorgeschlagene Fernzugriff ist jedenfalls nicht zielführend, falls Studierende als Teil des Labors z.B. vor Ort im Labor elektrische Schaltungen verdrahten müssen. Projektleitung: Joachim Fabini
Gamification of Digital Labs: Towards a Multipurpose and Collaborative Virtual Platform The virtual lab of the Introduction to Security lectures (184.783 VU, 192.082 UE, >600 students in the last 2 years) at TU Wien relies on an open-source, in-house platform that has been developed to provide a safe, remotely accessible environment, where students can interact with realistic applications containing ad-hoc vulnerabilities.

The focus of the project is the extension and further improvement of our platform along 3 main axes:

  1. Addition of novel functionalities, such as the integration of a virtualization infrastructure to broaden the set of activities that could be offered on the platform.
  2. Automatic detection of plagiarized submissions.
  3. Support for federated authentication using the university credentials and revision of the existing access control system.

Project Manager: Marco Squarcina

AR-supported Teaching Ziel dieses Projektes ist die Weiterentwicklung des bestehenden AR-Lehrplattformprototyps und dessen Implementierung in die Lehre (Bauwesen) inklusive Evaluierung der Lehrauswirkung. Die Lehrplattform soll Lehrenden ohne Programmierkenntnisse ermöglichen, eigene Lehrinhalte in AR-Szenen im Editor überzuführen. Die Studierenden rufen die AR-Lehrinhalte dann über Smartphone oder Tablet ab. Projektleitung: Christian Schranz
Co-creative Urban Planning Studio (CUPS)

Basierend auf den ersten Erfahrungen des Sommersemesters 2020 möchte das Lehrenden-Team gemeinsam mit Studierenden sowohl digitale als auch didaktische Tools bzw. Methoden (z.B. Webinare, Online-Inputs, kreative Online-Workshops, Kennenlernspiele), die zur Abwicklung künftiger Entwurfslehre im Modus des Distance Learning notwendig sind, evaluieren und weiterentwickeln. Zudem sollen diese Tools als Baukasten künftigen Lehrveranstaltungen zur Verfügung stehen. Einzelelemente können aus dem Baukasten für weitere Entwurfs- bzw. 1:1 Projekte ausgewählt werden. Dies ist auch für die Einbindung von Externen, die z.B. aufgrund räumlicher Distanz (z.B. bei Projekten, die nicht in Wien stattfinden) trotzdem digital im Sinne der Ko-Kreation eingebunden werden können, neue Möglichkeiten. Darüber hinaus bietet der Baukasten die Chance die Öffentlichkeit einzubinden, ortsunabhängig zu forschen und Ergebnisse zu teilen. Dadurch würde eine erhöhte Flexibilität der menschlichen, räumlichen und zeitlichen Ressourcen gewährleistet werden können. Projektleitung: Annalisa Mauri, Linda Dörrzapf

Peer Reviewing in der Massenlehre Ziel dieses Projektvorhabens ist Peer Reviewing als Werkzeug für die Lehre den Lehrenden der TU Wien zur Verfügung zu stellen. Momentan findet Peer Reviewing ausschließlich im Rahmen unserer Plattform Aurora statt. Es ist in die Strukturen und den technischen Kontext unserer Plattform so stark eingebunden, dass eine Verwendung außerhalb von Aurora nicht möglich ist. Mit den hier beantragten Fördermitteln wollen wir die Peer Reviewing-Komponente von Aurora neu implementieren, sodass sie nicht nur in Aurora, sondern auch als externes Tool in TUWEL eingesetzt werden kann. Projektleitung: Naemi Luckner