.dcall Projekte 2020 - Fokusgruppen

Gewinnerprojekte des .dcall Fokusgruppen

Der .dcall FKG 2020 bot allen Teilnehmer_innen in einer Fokusgruppe die Möglichkeit, Projektanträge zu entwickeln, die dann mit Teilnehmer_innen der eigenen Fokusgruppe, anderen Fokusgruppen und Expert_innen der TU Wien umgesetzt werden können. Die Gewinnerprojekte geben einen guten Eindruck von der engagierten Arbeit, die in den Fokusgruppen passiert ist.

.dcall Fokusgruppen Projekte

Projekt Kurzbeschreibung
Smart Campus

Ziel des Projekts ist die Entwicklung, der Bau und die Testung eines Prototypen innerhalb des Projektzeitraumes von einem Jahr. Der Prototyp besteht aus einem Prozessmodell und aus einem Gebäudesimulationsmodell. Dieser Prototyp ist über den relativ kurzen Projektzeitraum hinaus die Grundlage für die Etablierung und den langfristigen Ausbau der folgende Ziele:

  • Der Sanierung des Bibliotheksgebäudes werden wissenschaftliche Daten zu Grunde gelegt. Maßnahmen und ihre Auswirkungen werden sichtbar gemacht.
  • Für die Forschung und für die Lehre steht ein hochfrequentiertes Gebäude als Living Lab zur Verfügung. Verschiedene Disziplinen werden vernetzt und arbeiten gemeinsam an einem Simulationsmodell (z. B. Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau)
  • Die gesammelten Daten werden basierend auf den FAIR Data Principles als Open Data bereitgestellt.
  • Über das Data Visualisation Lab der Bibliothek erhalten Studierende und anderer Nutzer_innen eine direkte Visualisierung von Forschungsdaten und der daraus resultierenden Forschungsprojekte. Somit liefert das Projekt auch einen Beitrag zum Transfer von Wissen in die Gesellschaft bzw. zur dritten Mission der Universität.

Projektleitung: Christine Hax-Noske

Einführung eines digitalen Workflows am Dekanat für Bauingenieurwesen unter Berücksichtigung der Erfordernisse einer digitalen Langzeitarchivierung

Digitale Workflows werden an der TU allerorten eingeführt. Dieses Projekt soll sich dadurch auszeichnen, dass die Prozesse vom TISS-Team, der TU.it, der InfoSec und für die Fragen einer geregelten Archivierung vom Archiv begleitet wird. Es versteht sich insofern auch als Pilotversuch für ein übergreifendes Records Management an der TU Wien, denn wenigstens in unserer Arbeitsgruppe war der Ruf nach möglichst einheitlichen Vorgaben für die Dokumentation von Unterlagen (aus Gründen der Rechtssicherheit, der Nachvollziehbarkeit, aber auch der Übergabe im Falle des Ausscheidens von MitarbeiterInnen) sehr deutlich vernehmbar. Am Ende soll, ganz im Sinne eines records life-cycle, eine Schnittstelle aus dem DMS zum Archiv stehen. Über das konkrete Ziel der Klärung und Umstellung der Prozesse am Dekanat BI hinaus sollen Mindesterfordernisse für ein digitales Records Management definiert werden. Projektleitung: Ramona Schneider-Lauscher, Paulus Ebner

Fächerübergreifendes Teilen und Nutzen von Umweltdaten an der TU Wien (FAIR2environment)

Das FAIR2environment Projekt konzentriert sich auf folgende drei Ziele.

  • Umweltdaten aus den Disziplinen der Erdbeobachtung, Luftchemie und Hydrologie, welche von den teilnehmenden Fakultäten zur weiterführenden Forschung von Interesse sind, werden zunächst auf ihre Vereinbarkeit mit den FAIR-Prinzipien überprüft und ihre Metadaten aneinander angepasst.
  • Die angepassten Umweltdaten werden in ein an der TU Wien vorhandenes Repositorium eingepflegt. Dies geschieht zunächst manuell. Automatisierte, skalierbare Prozesse zum Upload der verschiedenen Umweltdaten werden entwickelt mit dem Ziel der späteren Einbindung noch zu prozessierender oder alternativer Daten.
  • Ein auf die eingepflegten Umweltdaten angepasster Zugang für Nutzer der TU Wien

Mit diesen Zielen soll die erstmalige Verwendung eines existierenden Repositoriums an der TU Wien, optimiert für Geodaten und für fächerübergreifende Fragestellungen aufgezeigt werden.

Projektleitung: Wolfgang Wagner

Jupyter as a Service (JAAS)

Ziel des Projektes ist ein voll-digitalisierte Abhaltung einer VU mit 200+ Studierenden mit optimiertem Zeit- und Raumbedarf. In diesem Sinne profitieren Studierenden und die TU Wien gleichermaßen von dem Projekt. Im Zuge des Projektes würde darüber hinaus technische Infrastruktur aufgebaut, die auch anderen Fakultäten der TU Wien für ähnlich gelagerte LVAs zugute käme. Dies soll erreicht werden durch:

  • Einführung einer ausfallssicheren server- und webbasierten, LVA-einheitlichen, für alle Studierenden in der gleichen Weise zugänglichen Programmierumgebung: Jupyter-as-a-Service (JaaS)
  • Integration der JaaS Umgebung in TUWEL
  • Einführung eines automatischen Systems zur Evaluierung des praktischen LVA-Anteils (nbgrader für Überprüfung von Programmieraufgaben) und deren Integration in TUWEL
  • Abwicklung der Evaluierung des theoretischen LVA-Anteils über bestehende TUWEL-Mittel
  • online-Lehrmaterialen (wie durch die aktuelle Corona-Kriese ohnehin bereits im Umsetzung)

Mit diesen technischen Entwicklungen wird eine Menge neuer Methoden und Tools in TUWEL geschaffen und in einer Lehrveranstaltung erprobt. Geleitet wird die Neukonzeption dieser LVA vom didaktischen Konzept, dass Lehrziel, Lehrmethode und Evaluierungsmethode auf einander abgestimmt sind, wobei das Lehrziel aus Studierendensicht definiert wird.

Längerfristiges Ziel ist die nachhaltige Nutzbarkeit der geschaffene Infrastruktur im Sinne einer Blaupause für weitere LVAs.

Projektleitung: Gottfried Mandlburger

Prozessoptimierung durch Einführung eines digitalen Case-Management Systems an der TU Wien  
  • Bereitstellung einer generischen Case Management Lösung auf Basis der Enterprise Content Management Software Alfresco
  • Klar definierte digitale Prozesse im Bereich Verwaltung / Studium
  • Effizienzsteigerung durch strukturierte Metadaten und Suchmöglichkeit
  • Integration in die bestehende Applikationslandschaft
  • Schaffung einer hochwertigen Datenbasis für Auswertungen und die Weiterverwendung in anderen Applikationen

Projektleitung: Wolfgang Spreicer

Video-Webrecording as a Service (VWaaS)

In diesem Projekt wird durch Implementierung eines Minimum Viable Product (MVP) ein erster Schritt in die Richtung einer einheitlichen, leicht einsetzbaren und langfristigen Gesamtlösung "TU Wien Video-Portal" in der Lehre, der Forschung und in der Third Mission der TU Wien gesetzt. Nach Abschluss dieses Pilotprojektes soll durch einen niederschwelligen Zugang die Möglichkeit zur selbständigen Aufzeichnung von Videos ohne zusätzliche Hardware und Software geboten werden. Projektleitung: Katarzyna Anna Potocka

Virtual Building Data Tool

Zukünftig sollen dreidimensionale Gebäudebegehungen und die Erhebung von Gebäudedaten mit dem Virtual Building Data Tool auch interaktiv von jedem beliebigen Ort aus möglich sein und bei der Abwicklung des Facility Managements und der Projektierung von Umbauten unterstützen sowie vorhandene Prozesse vereinfachen.

Bestehenden Laserscandaten werden mittels einem intuitiv bedienbaren, einfachen Browser möglichst niederschwellig verfügbar gemacht um eine dauerhaft gleichbleibende Qualität in der Gebäudedokumentation zu sichern sowie neue Standards zu definieren. Die Aktualiserung der Daten erfolgt durch strategische Vorplanung beim Laserscanning veränderter oder neuer Bereiche. Die Schnittstellen zu marktüblichen Systemen wie beispielsweies SAP sollen dabei berücksichtigt werden.

Projektleitung: Jürgen Fränzer

Cluster Digital Media Classroom - Stream 1 und Stream 2

 
  • Erhebung und Evaluierung von digitaler Infrastruktur in Hörsälen
  • Integrale Vernetzung in der TU Medientechnik
  • Standardisierung der Schnittstellen IT-Infrastruktur und audiovisuelle Hardware in der Medientechnik mit besonderer Betrachtung von Apple Geräten
  • Lehr- und Lernszenarien in digitalen Laboren

Projektleitung:

Andreas Körner, Heinz-Bodo Schmiedmayer, Jürgen Fränzer