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Zweiter Platz für TU-Spin-Off beim Houska-Preis

Das Lasermikrophon der Firma Xarion, hervorgegangen aus einer Forschungsarbeit an der TU Wien, wurde von der B&C-Privatstiftung ausgezeichnet.

Beim Zusammenbau im Reinraum

Beim Zusammenbau im Reinraum

Beim Zusammenbau im Reinraum

Beim Zusammenbau im Reinraum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Gewöhnliche Mikrophone sind störungsanfällig – das stellen wir jedes Mal wieder fest, wenn uns beim Handy-Telefonieren ein Windstoß erwischt. Mit einer ganz neuen Technologie lässt sich Schall nun aber auf viel genauere und störungsunempfindlichere Weise messen. Das Mikrophon der Firma Xarion kommt ganz ohne Membran aus, stattdessen wird der Schall mit Hilfe eines Laserstrahls detektiert. Beim Houska-Preis, der am 23. April 2015 von der B&C Privatstiftung vergeben wurde, konnte sich Xarion über den zweiten Platz freuen.

In der Gruppe von Prof. Ernst Wintner hat Balthasar Fischer am Institut für Photonik der TU Wien ein Mikrofon entwickelt, das als weltweit erstes Mikrofon ohne Membran und andere bewegliche Teile auskommt. In Zusammenarbeit mit PHILIPS wurden die ersten Prototypen erfolgreich hergestellt, worauf 2012 gemeinsam mit Leonhardt Bauer die Firma XARION Laser Acoustics gegründet wurde.

Houska-Preis
Für seine Forschungserfolge wurde das Team nun mit dem zweiten Platz beim Houska-Preis ausgezeichnet, der mit 70.000 Euro dotiert ist. Der erste Platz ging an die MedUni Wien. Der Houska-Preis ist Österreichs größter privater Forschungsförderungspreis, vergeben von der B&C Privatstiftung. Er soll die enge Zusammenarbeit von universitärer Forschung und industrieller Anwendung fördern.

Mehr über Xarion und das Lasermikrophon

 

Bilder: © Xarion