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Workshop: Unbe(ge)hindert Studieren mit neuen Medien

Was leisten neue Medien für behinderte Menschen wirklich? Das Jahr 2003, das von der EU als Jahr der Menschen mit Behinderungen deklariert wurde, gibt Anlass zu einer Bestandsaufnahme und zur Diskussion.

Wann: Dienstag, 28. Oktober 2003, 10:00 - 17:00 Uhr

Wo: TU Wien, Prechtl-Saal im Hauptgebäude (4., Karlsplatz 13, EG)

Anmeldung: bis Freitag, 24. Oktober 2003, 12:00 Uhr bei

Alexandra Auth, öffnet in einem neuen Fenster (bm:bwk).



In dem vom bm:bwk veranstalteten Workshop sollen Projekte und Initiativen im Bereich der Nutzung neuer Medien zur Förderung der Integration behinderter Menschen präsentiert und wichtige Bedingungen und Szenarien für die weitere Entwicklung diskutiert werden:

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Der Übergang in die so genannte Wissensgesellschaft macht den Zugang zu Information und Wissen zum Menschenrecht des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Die Teilhabe an Information und Wissen ist so nicht zuletzt auch zu einer Grundbedingung für Chancengleichheit und Integration von Menschen mit Behinderungen geworden.

Lehr- und Lernmedien werden heute auch mit Hilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erstellt, produziert und verbreitet. Die IKT zeichnen sich durch eine grundsätzliche mediale Flexibilität aus. Inhalte können in unterschiedlichsten medialen Qualitäten an der Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) dargestellt werden entsprechend unterschiedlicher Bedürfnisse der NutzerInnen dargestellt werden: visuell, auditiv, taktil, ... und zwar entsprechend den Bedürfnissen der Nutzer.

Menschen mit Behinderungen sind ohne Zweifel eine jener Gruppen von NutzerInnen, die am meisten von dieser Flexibilisierung profitieren können. Wenn die MMS mit assistierenden Technologien an die entsprechenden Bedürfnisse angepasst werden, bieten die IKT ein universelles Werkzeug für die Integration.

Der Einsatz neuer Medien hat bereits in den letzten Jahren die Integration an Universitäten und Fachhochschulen gefördert und schafft Möglichkeiten, die Situation nachhaltig zu verbessern.

Auf die Bedürfnisse behinderter Studierender an die alternativen Medien mehr einzugehen, bedeutet Forschung und Entwicklung bei der Schnittstelle Mensch-Maschine zu intensivieren.