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Wissenschaftliches Erfolgsbeispiel: Das EODC der TU Wien

Das Earth Observation Data Center verbindet Wissenschaft und Wirtschaft. In der Veranstaltungsreihe „Aus den Leistungsvereinbarungen“ des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wird es am 16. März vorgestellt.

Einer der Sentinel-Satelliten, der Daten für das EODC liefert.

Einer der Sentinel-Satelliten, der Daten für das EODC liefert.

Einer der Sentinel-Satelliten, der Daten für das EODC liefert.

Einer der Sentinel-Satelliten, der Daten für das EODC liefert.

Gewaltige Datenmengen werden von Satelliten aufgenommen, die unsere Erde rund um die Uhr beobachten – Daten, die über das Wetter, das Klima und sogar über Vegetation und Bodenbeschaffenheit Auskunft geben. Um diese Datenmengen speichern und verarbeiten zu können, wurde 2014 von der TU Wien und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das „Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring“ (EODC) gegründet, auch private Firmen sind an dem Projekt beteiligt.

Als Erfolgsbeispiel für den Aufbau wissenschaftlicher Infrastruktur durch Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner wird es von Prof. Wolfgang Wagner am 16. März 2015 in einem Vortrag im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft vorgestellt.

EODC – Earth Observation Data Center:
das Erdbeobachtungsdatenzentrum für Wasserressourcen an der Technischen Universität Wien - eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
16. März 2015, 17:00 Uhr
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Palais Harrach, Freyung 3, 2. Stock, 1010 Wien
Anmeldung erbeten: eva-maria.schmitzer@bmwfw.gv.at

Ein Blick auf Erde und Wasser
„Bevölkerungswachstum, Industrialisierung und Klimawandel verstärken den Druck auf die globalen Wasserressourcen“, sagt Prof. Wolfgang Wagner. Mit Hilfe moderner Erdbeobachtungssatelliten, etwa den europäischen Sentinel-Satelliten, lassen sich diese Veränderungen dokumentieren und bewerten. Allerdings sind die technischen Herausforderungen dabei gewaltig: Datenmengen in der Größenordnung von Petabytes (Millionen Megabytes) müssen immer wieder mit den neuesten immer komplexer werdenden Algorithmen reprozessiert werden.

An der TU Wien steht mit dem VSC3 ein leistungsfähiger Großrechner auf internationalem Spitzenniveau zur Verfügung. Durch das EODC wird er durch ein modernes Datenzentrum ergänzt, das den extremen Herausforderungen in der modernen Geowissenschaft gerecht wird.


Mehr über EODC:https://www.eodc.eu