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Wissenschaftlicher Förderpreis 2015 der Wiener Umweltschutzabteilung

Besonders herausragende Arbeiten zum Themenkreis Umweltschutz und Wasser wurden prämiert. 5 Preisträger_innen sind von der TU Wien.

Die Preisträger_innen des Wissenschaftlichen Förderpreises 2015 der Wiener Umweltschutzabteilung

Die Preisträger_innen des Wissenschaftlichen Förderpreises 2015 der Wiener Umweltschutzabteilung

Die Preisträger_innen des Wissenschaftlichen Förderpreises 2015 der Wiener Umweltschutzabteilung

Die Preisträger_innen des Wissenschaftlichen Förderpreises 2015 der Wiener Umweltschutzabteilung

Zum bereits 18. Mal zeichnete die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 junge, ambitionierte Wissenschaftler_innen für herausragende Arbeiten zu umweltrelevanten Themen mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis aus. Heuer wurden wieder 15 Nachwuchswissenschaftler_innen aus insgesamt 26 Einreichungen mit dem Förderpreis prämiert. Die Verleihung fand am 30. November im Wiener Rathaus statt.

Es handelt sich dabei um Diplomarbeiten und Dissertationen mit Bezug zur praktischen Umweltschutzarbeit in Wien. Eine Expert_innenjury aus Wissenschaft und Verwaltung bestimmte die heurigen Siegerarbeiten, deren Themenvielfalt vom Naturschutz über die Abfallwirtschaft bis zum nachhaltigen Städtebau reichten.

TU-Preisträger_innen

  • Fritz Kleemann: "Hochbauten als Wertstoffquelle" (Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft)
  • Therese Schwarzböck: "Bestimmung der fossilen Kohlendioxidemissionen aus Österreichischen Müllverbrennungsanlagen" (Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft)
  • Christian Brandstätter: "In-depth analysis of degradation processes in old MSW landfills under different oxygen and water regimes" (Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft)
  • Marlies Gamsjäger: "Ressourcenpotential städtischer Verkehrsinfrastruktur am Beispiel der Wiener U-Bahn" (Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft)
  • Isabel Mank: "Energy blackouts and water outages: A risk management approach towards raising awareness and assuming responsibility" (Continuing Education Center TU Wien)

"Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für die politische Realität in Wien von enormer Bedeutung. Nicht zuletzt hat dies mit dem allgemein hohen Stellenwert des Umweltschutzes in der Politik und der Bedeutung von Wien als Universitätsstadt zu tun", resümierte Gemeinderat Erich Valentin. Wolfgang Khutter, stellvertretender Leiter der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22, Wolfgang Zerobin, Betriebsvorstand der MA 31 – Wiener Wasser, Gemeinderat Erich Valentin, Vorsitzender des Umweltausschusses, sowie Josef Gößl, Vizerektor der Universität für Bodenkultur überreichten bei der Festveranstaltung die Urkunden und Preisgelder von jeweils 650,- Euro. "Der wissenschaftliche Förderpreis, den es bereits seit 18 Jahren gibt, leistet einen wichtigen Beitrag zu unserer täglichen Arbeit, da die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wissenschaft hier in besonders intensiver Weise gelebt wird. Der Förderpreis ist somit ein besonderer Ausdruck integrativen und kooperativen Umweltschutzes", freute sich Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22. "Nicht nur die weltweit einmalige Wiener Trinkwasserversorgung aus Quellen der nördlichen Kalkalpen, sondern auch die Donau mit allen zugehörigen Augewässern, dem Donaukanal und der Neuen Donau prägen Wien auf einzigartige Weise. Mit dem Sonderpreis Wasser wollen wir zeigen, dass wir die Wissenschaft brauchen, um die Zusammenhänge und die Bedeutung von Wasser und seine vielfältige Nutzung für die Großstadt Wien sichtbar zu machen", so Wolfgang Zerobin, Leiter der MA 31 – Wiener Wasser.

Bild: © Houdek / PID