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WINA+: Weil wissenschaftlicher Nachwuchs mehr ist

Mit Oktober 2012 wurde an der TU Wien der Startschuss für ein neues Förderprogramm für NachwuchswissenschaftlerInnen gegeben.

Mit Oktober 2012 wurde an der TU Wien der Startschuss für ein neues Förderprogramm für NachwuchswissenschaftlerInnen gegeben.

WINA+ soll WissenschaftlerInnen auf Rotationsstellen dabei unterstützen, ihre Potentiale zu entdecken und zu entfalten, um nach Ablauf der befristeten Tätigkeit an der TU Wien gut gerüstet den Herausforderungen in der Industrie oder an einem anderen Forschungsunternehmen begegnen zu können.

Welche Unterstützungsmaßnahmen kommen dabei in Betracht?

Die TeilnehmerInnen können entsprechend ihrer Bedürfnisse aus folgenden Angeboten wählen:

  • Fixplatz bei zwei Wunschseminaren des internen PE Programms
  • Individuelle Förderungsangebote (Coaching)
  • Exklusiver Zugang zu ausgewählten Web-Kursen
  • Externe Begleitung durch Etappencoaching
  • KO-Finanzierung der Teilnahme an einem PHD-Workshop
  • Gratis-Mitgliedschaft beim TU Wien alumni club
  • Teilnahme an Spezialnetzwerkveranstaltungen
  • Professioneller Support durch das TU Career Center

Das Herzstück des  Programms ist eine Vereinbarung, die zwischen Führungskraft und MitarbeiterIn geschlossen wird, und in der neben den Aufgaben und Zielen auch der Entwicklungsspielraum und die individuelle Förderung verbindlich festgelegt werden.

Diese Vereinbarung soll auch als sichtbares Zeichen dafür zu stehen, dass Personalentwicklung immer dezentral und individuell zwischen Führungskraft und MitarbeiterInnen stattfindet und standardisierte Angebote nur als  Mittel zum Zweck dienen.

Gibt es schon erste Erfahrungen?

Rund 20 MitarbeiterInnen wurden bereits in das Programm aufgenommen. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv: "Das Programm hat sich insofern schon jetzt ausgezahlt, als ich mich sowohl allein als auch gemeinsam  mit meinem Betreuer intensiv mit den Zielen und Erwartungen des Doktorats auseinandergesetzt habe", so ein Teilnehmer.

Auch aus Sicht der Führungskräfte ist  das Programm ein Gewinn für die MitarbeiterInnen und so auch für die TU Wien. "Ich freue mich, dass mein Mitarbeiter an diesem Programm teilnehmen kann, und ich werde seine Anstrengungen in den nächsten Jahren nach Kräften unterstützen", betont eine Betreuerin.

Wie wird es weitergehen?

Die TeilnehmerInnen des Programms werden als Gruppe von DI Stefan Faatz (Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement) begleitet, der auf Grund seiner persönlichen Erfahrung gut in der Lage ist die Perspektive der MitarbeiterInnen einzunehmen. Durch diese Maßnahme erwartet sich die Personalentwicklung  wertvolles Feedback, um das Programm im nächsten Jahr entsprechend überarbeiten zu können.

Der Kick off für die nächste Gruppe steht zwar noch nicht fest,  eine Fortsetzung ist aber  in jedem Fall geplant.

TU Freihaus Nummer 25,

Link: http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/publishing_web_print/tufreihaus/tufreihaus25/campus/