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Visionen mit Luft und Licht - Becoming Aerosolar

Die erste Einzelausstellung von Tomás Saraceno in Österreich wird von 24. Juni bis 30. August 2015 im 21er Haus zu sehen sein. Saraceno arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Naturwissenschaft und Architektur. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis steht die Entwicklung von spekulativen Gesellschaftsentwürfen, die einen nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt vorschlagen.

Tomás Saraceno, Becoming Aerosolar im Country Club Lima, Perú, 2014

Tomás Saraceno, Becoming Aerosolar im Country Club Lima, Perú, 2014

Tomás Saraceno, Becoming Aerosolar im Country Club Lima, Perú, 2014

Tomás Saraceno, Becoming Aerosolar im Country Club Lima, Perú, 2014

Die erste Einzelausstellung von Tomás Saraceno in Österreich wird von 24. Juni bis 30. August 2015 im 21er Haus zu sehen sein. Saraceno arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Naturwissenschaft und Architektur. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis steht die Entwicklung von spekulativen Gesellschaftsentwürfen, die einen nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt vorschlagen.

Mit seinen Arbeiten lädt uns Saraceno dazu ein, unser Verhältnis zu Erde und Sonne zu hinterfragen und über neue Wege des Lebens und der Energiezirkulation nachzudenken. So verfolgt er seit mehr als zehn Jahren die Idee von fliegenden Städten, den Air-Port-Cities oder Cloud Cities. Diese Metropolen bestehen aus schwebenden Elementen, die nicht nur bewohnt werden können, sondern auch flexibel bleiben und damit immer wieder neue Strukturen bilden können – ähnlich wie es auch Wolken tun. Seine Vision, das Licht der Sonne für fliegende Behausungen zu nutzen, präsentiert Saraceno im 21er Haus anhand einer raumgreifenden Installation und weiteren Skulpturen aus der Serie Becoming Aerosolar. Darüber hinaus sind Besucher eingeladen, gebrauchte Plastiksäcke mit in die Ausstellung zu bringen, wo Werkzeug und Anleitungen bereitliegen, um fliegende Leichter-als-Luft-Skulpturen zu bauen und die Ideen Saracenos selbst auszuprobieren.Tomás Saraceno wurde 1973 in Tucumán, Argentinien, geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Seine Werke wurden weltweit in über fünfzig Einzel- und mehr als hundert Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. im Metropolitan Museum in New York, im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin, im K21 in Düsseldorf sowie auf den Biennalen von Venedig, São Paulo, Lyon und Moskau.

Partizipatives Kunstprojekt – das 21er Haus lädt zum Mitmachen ein!

Im Vorfeld dieser Ausstellung lädt das 21er Haus die Öffentlichkeit dazu ein, eine Leichter-als-Luft-Skulptur aus wiederverwendeten Plastiksäcken zu bauen.

An der Sammelstelle im 21er Haus können ab sofort saubere, gebrauchte Plastiksäcke (je dünner, desto besser) abgegeben werden, um daraus ab Mitte Juni bei gemeinsamen Workshop-Abenden eine neue schwebende Skulptur zu gestalten. Der erste Flugversuch findet im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung beim Sommerfest am 21. Juni statt.

© Foto: Studio Tomás Saraceno, 2014