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Vienna Chemical Engineering Summer School 2005

Bereits zum vierten Mal findet im Juli und August 2005 die Vienna Chemical Engineering Summer School am Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften der TU Wien statt. Ziel der Summer School ist die Intensivierung des Studierenden-austausches zwischen USA und Europa ganz nach dem Konzept von American European Engineering Exchange (AE3), so Prof. Herbert Stachelberger, Initiator der Summer School.


Der Veranstaltungsleiter, Michael Harasek, zieht bereits jetzt eine positive Bilanz: "Mit diesem Programm konnten wir bisher über 50 amerikanische StudentInnen nach Österreich holen. Das verfahrenstechnische Grundlagen-Labor am Institut bietet eine sehr gute Infrastruktur - auch im internationalen Vergleich. Da es in den Sommerferien von den österreichischen StudentInnen nicht genützt wird, kann diese Veranstaltung ohne Störung des Studienbetriebes abgehalten werden. Um das technische Niveau zu halten, sind aber auch hier Investitionen dringend nötig, sind doch viele Geräte und Apparaturen bereits über 10 bis 15 Jahre alt."

 

Diese als vier- bzw. fünfwöchiges Praktikum angebotene Veranstaltung wird an den kooperierenden Heimatuniversitäten der 12 amerikanischen GaststudentInnen als Pflichtlehrveranstaltung des "US Chemical Engineering" Curriculums vollständig angerechnet. Diesmal stammen neun StudentInnen von der University of Wisconsin - begleitet von Prof. Ross Swaney - und 3 StudentInnen von der Clemson University, Georgia.

 

Die Betreuung der StudentInnen im Labor stellt trotz der Urlaubssituation im Sommer kein Problem dar. Viele wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Institut nützen die interessante Möglichkeit, in englischer Sprache verfahrenstechnische Problemstellungen zu diskutieren, aber auch den kulturellen Austausch am Rande des mehrwöchigen Intensivprogramms als wertvolle Erfahrung positiv zu nützen.

 

Die Gäste zahlen eine Kursgebühr, mit der neben der Labormiete, Verbrauchsmaterialien, den Kosten für das Exkursionsprogramm auch eine Abgeltung der Leistung der BetreuerInnen, meist Projektassistenten, finanziert wird. Heuer bezahlt die University of Wisconsin erstmals auch einen direkten Beitrag für Ersatzinvestitionen der Laborinfrastruktur, was auch dem regulären Studienbetrieb zugute kommt.

 

Weiterführende Links:

http://therm.vt.tuwien.ac.at/summerschool, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

http://www.wisc.edu, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

http://www.clemson.edu, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

http://www.ge4.org, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster