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TU Wien verleiht erstmals österreichisch-bulgarisches Doppeldiplom

Am 31.1.2007 erhielten die ersten AbsolventInnen des Studienganges Wasserbau ihr Diplom mit dem bulgarischen „Master-Ingenieur“ und dem „Diplomingenieur“ der TU Wien.

Sponsion Bauingenieure 01/2007

Sponsion Bauingenieure 01/2007

Sponsion Bauingenieure 01/2007

Wien (TU). –.Seit dem Wintersemester 1999 betreiben die Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität (TU) Wien und die Universität für Architektur, Bauingenieurwesen und Geodäsie (UABG) in Sofia den gemeinsamen, deutschsprachigen Studiengang Wasserbau.

Mit beiden Universitäten vertraglich abgestimmt, erhalten die AbsolventInnen dieses 10-semestrigen Studiums gleichzeitig ein bulgarisches und ein österreichisches Ingenieurdiplom.
In Sofia ist es das Diplom „Master-Ingenieur“ und in Wien werden sie zu „Diplomingenieuren des Bauingenieurwesens“ graduieren.
Am 31.1.2007 wurden die ersten dieser Doppeldiplome an der TU Wien verliehen.

Jährlich bewerben sich mehr als 100 Burschen und Mädchen um die Aufnahme in diesen deutschsprachigen Studienzweig. Nach Ablegung einer Aufnahmeprüfung, bei der es speziell um Deutschkenntnisse geht, bleiben etwa 20 KandidatInnen übrig. Diese 20 Studierenden sind dann vom ersten Semester an sowohl an der TU Wien, als auch an der UABG Sofia inskribiert. Die Vorlesungen werden an beiden Universitäten in deutscher Sprache abgehalten. Nur einige Vorlesungen werden in Englisch und etwa 1 % aller Lehrveranstaltungen - speziell Fächer, die sich mit bulgarischer Rechtsmaterie befassen – werden in Bulgarisch abgehalten.

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten 3 Semester kommt der jeweilige Jahrgang von Sofia nach Wien und die bulgarischen Studenten absolvieren gemeinsam mit ihren österreichischen Kollegen das 4. Semester des Bauingenieurstudiums. Weiters können sich die bulgarischen Studenten dann in höheren Semestern um einen Studienaufenthalt zum Besuch von Spezialvorlesungen oder zur Anfertigung ihrer Diplomarbeit an der TU Wien bewerben.

Die Finanzierung der Österreichaufenthalte, soweit die bulgarischen Studenten nicht selbst dazu in der Lage sind, erfolgt mittels Mobilitätsstipendien.Die Kosten für die Bereitstellung der bulgarischen Lehrkräfte, der Hörsäle, der Labors und der Geräte und Apparaturen in Sofia übernimmt die UABG Sofia. Für die Anschaffung von Fachliteratur und Lehrbüchern in deutscher und englischer Sprache sorgt weitestgehend die österreichische Seite.
Es sind meist Spenden einzelner Professoren der TU Wien. Skripten des jeweiligen Vortragenden werden den bulgarischen Studenten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Aufgrund der gemachten guten Erfahrungen, ist im Studienjahr 2002/2003 die Zusammenarbeit zwischen der UABG Sofia und der TU Wien durch Errichtung des Studienganges „Verkehrsbauwesen“ erweitert worden.
Durch Umstellung der Studienarchitektur gemäß dem Bologna-Abkommen befindet sich die Organisationsstruktur der beiden Doppeldiplomstudiengänge zur Zeit in Überarbeitung.

Fotodownload: http://www.tuwien.ac.at/index.php?id=2316


Rückfragehinweis:

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Josef Eberhardsteiner
Stv. Studiendekan
Technische Universität Wien, Studiendekanat für Bauingenieurwesen
Karlsplatz 13/530, 1040 Wien
T +43/(0)1/58801-20212
F +43/(0)1/58801-20282
M
ej@mail.tuwien.ac.at


Aussender:
Herbert Kreuzeder
Studieninformation und –marketing
Technische Universität Wien, PR und Kommunikation
Karlsplatz 13/011, 1040 Wien
T +43/(0)1/58801-41023
F +43/(0)1/58801-41093
M herbert.kreuzeder@tuwien.ac.at