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TU Wien liefert Software für Mars-Mission

Am 19. Dezember wurde das Landefahrzeug Beagle2 vom Mutterschiff Mars Express ausgesetzt, in der Nacht zum 25. Dezember wird es auf der Oberfläche des roten Planeten aufsetzen. Etwa zur selben Zeit wird der Orbiter auf seine Umlaufbahn einschwenken.

Ein Team rund um Prof. Josef Jansa am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (I.P.F.) der TU Wien befasst sich mit den Bildern der Mars-Oberfläche und ermöglicht, die enorme Datenmenge (mehrere Terabyte!) online zu verwalten.

 

Die Mission "Mars Express" der ESA (European Space Agency) soll unter anderem eine komplette topographische Kartierung des roten Planeten liefern.


Zu diesem Zweck wird,unter Leitung Prof. Neukums von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit demDeutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit einer hochauflösenden Stereo-Kamera bis zu vier Jahre lang die gesamte Mars-Oberfläche mit ihren 150 Millionen Quadratkilometern vom Orbiter aus fotografiert.

Es sollen 10 mal 10 Meter (in kleineren Bereichen sogar zwei mal zwei) große geomorphologische Strukturen erfasst werden. Zur Verwaltung dieser enormen Datenmenge wurde von den Mitarbeitern des I.P.F. ein "TMIS" (Topographic Mars Information System) entwickelt, das den kooperierenden ForscherInnen die Daten zur Verfügung stellt und später auch der Öffentlichkeit (über eine Website) neue Einblicke gewähren soll.



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