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TU Wien ist Österreichs Spitzenuni bei Erfindungen

Im österreichischen Patentranking lag die TU Wien auch im Jahr 2015 wieder ganz vorne.

16 Patente wurden im Jahr 2015 für die TU Wien erteilt. Mit diesem Wert liegt die TU Wien wie auch schon in den Jahren davor an erster Stelle der österreichischen Universitäten – und nicht nur das, sie kann auch als einzige österreichische Universität im Gesamtranking des Patentamtes mit den innovativsten Firmen des Landes mithalten: Nur sechs Firmen brachten es 2015 auf mehr Patente als die TU Wien.

Auf der Liste der innovativsten Unternehmen erreicht der Automobilzulieferer AVL List den ersten Platz (83 Patente), dahinter folgen die Engel Austria GmbH (30) und die Trumpf Maschinen Austria GmbH (23). Berücksichtigt man nur die Patente, liegt die TU Wien auf Platz sieben, addiert man Patente und Gebrauchsmuster, schafft es die TU Wien auf Platz 10.

Forschungs- und Transfersupport für innovative Ideen
Dieser Erfolg ist kein Zufall: Die TU Wien legt großen Wert darauf, die gesamte wissenschaftlich-technologische Wertschöpfungskette unter einem Dach zu vereinen – von der ersten, oft spekulativen Idee bis zum fertigen Produkt. Die Anmeldung von Patenten durch die TU Wien ist in diesem Prozess ein wichtiger Baustein. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Forschungs- und Transfersupport der TU Wien. Dort werden WissenschaftlerInnen des Hauses beraten und unterstützt, wenn es um die wirtschaftliche Verwertung neuer technologischer Ideen geht – von den ersten Patentrecherchen und rechtlicher Beratung bis zur Suche nach Firmenpartnern.

Magnetkupplung für bessere Herzpumpen
Nicht nur die Zahl der Patente ist hoch, sondern auch ihre Qualität. „Auch 2015 gab es wieder einige Patente mit besonders hohem wirtschaftlichen Erfolgspotenzial“, sagt Tanja Sovic-Gasser, Bereichsleiterin für Patentverwertung beim Forschungs- und Transfersupport der TU Wien. „Dazu gehört zum Beispiel eine neuartige Magnetkupplung, die eine berührungslose Übertragung von Drehmomenten erlaubt – und zwar auf engstem Raum.“  Die Kupplung wurde im Rahmen des Research Studios Austria „Tiny Heart Catheter Pump with Air Propulsion (Assistance of Temporary Cardiac Failure) – Assistocor“ zur Entwicklung einer minimalinvasiven Herzkatheterpumpe erfunden. Außerdem findet findet die Kupplung im Katheterantrieb des FFG Bridge Projektes „Liquiclear“ Verwendung, sie dient zur Entwicklung eines intravasalen Membran-Katheters zur CO2 Elimination bei Patienten mit respiratorischer Insuffizienz.

Der Forschungs- und Transfersupport der TU Wien

Zum Ranking des österreichischen Patentamtes

Bild: © Gerd Altmann/Pixelio.de