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TU Wien gestaltet Zukunft der Computergraphik mit

Mitgliedschaft beim Industriekonsortium Khronos erlaubt TU Wien aktive Mitarbeit an zukünftigen Standards zur Programmierung von Grafikkarten und Mehrkernprozessoren.

Um den Anforderungen moderner Computergrafik in Multimediaanwendungen wie Spielen, Foto- und Videobearbeitung gerecht zu werden, erarbeiten über 100 Mitglieder im Rahmen des Industriekonsortiums Khronos Group offene Standards zur Programmierung moderner Hardware.
Beispiele sind Vulkan (Nachfolger von OpenGL), ein offener Standard für
plattform- und programmiersprachenunabhängige 3D-Grafik-Entwicklung, sowie OpenCL, ein offener Standard für plattformunabhängiges Rechnen auf Hauptprozessoren und Grafikprozessoren.

Mit ihrem Beitritt zur Khronos Group kann die TU Wien nun wertvolle Erfahrung in beiden Bereichen beisteuern:
So wird etwa im Arbeitsbereich Computergraphik am Institut für Computergraphik und Algorithmen an verbesserten Techniken für fotorealistische Computerszenen geforscht. Andererseits wird am Institut für Mikroelektronik die freie Softwarebibliothek ViennaCL entwickelt, die auf OpenCL aufsetzt und weltweit für die Beschleunigung von wissenschaftlichen Berechnungen zum Einsatz kommt.
Erste Früchte der Mitgliedschaft der TU Wien bei der Khronos Group sind bereits sichtbar:
2016 wird der internationale Workshop zu OpenCL in Wien stattfinden.

Zum Weiterlesen:
Khronos (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Khronos_Group
Khronos Group: https://www.khronos.org/members/academic
Khronos Logos: https://www.khronos.org/news/logos
Institut für Computergraphik und Algorithmen:
https://www.cg.tuwien.ac.at/research/renderinggroup/
ViennaCL: http://viennacl.sourceforge.net/
http://www.iwocl.org/