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TU-Spin-off gewinnt Innovationspreis

Ein Mikrofon, das ganz ohne bewegliche Teile auskommt, hat Balthasar Fischer an der TU Wien entwickelt. Seine neue Firma bekommt dafür nun gleich zwei wichtige Preise.

Aufbau des Optischen Mikrofons inklusive Laserdiode (Mitte) und Photodioden (unten und oben). Der miniaturisierte Sensor ist in Glaswafer-Optik Technologie realisiert und hat eine Grundfläche von 4mm mal 4mm.

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Aufbau des Optischen Mikrofons inklusive Laserdiode (Mitte) und Photodioden (unten und oben). Der miniaturisierte Sensor ist in Glaswafer-Optik Technologie realisiert und hat eine Grundfläche von 4mm mal 4mm.

Aufbau des Optischen Mikrofons inklusive Laserdiode (Mitte) und Photodioden (unten und oben). Der miniaturisierte Sensor ist in Glaswafer-Optik Technologie realisiert und hat eine Grundfläche von 4mm mal 4mm.

Aufbau des Optischen Mikrofons inklusive Laserdiode (Mitte) und Photodioden (unten und oben). Der miniaturisierte Sensor ist in Glaswafer-Optik Technologie realisiert und hat eine Grundfläche von 4mm mal 4mm.

Ein Etalon - Herzstück des neuen Mikrofon-Typs

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Ein Etalon - Herzstück des neuen Mikrofon-Typs

Ein Etalon - Herzstück des neuen Mikrofon-Typs

Ein Etalon - Herzstück des neuen Mikrofon-Typs

Prof. Dr. Andreas Schütze (Juryvorsitzender), Dr. Balthasar Fischer (Xarion GmbH), Wolfgang Wiedemann (Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband) (v.l.n.r.) [1]

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Prof. Dr. Andreas Schütze (Juryvorsitzender), Dr. Balthasar Fischer (Xarion GmbH), Wolfgang Wiedemann (Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband) (v.l.n.r.) [1]

Prof. Dr. Andreas Schütze (Juryvorsitzender), Dr. Balthasar Fischer (Xarion GmbH), Wolfgang Wiedemann (Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband) (v.l.n.r.) [1]

Prof. Dr. Andreas Schütze (Juryvorsitzender), Dr. Balthasar Fischer (Xarion GmbH), Wolfgang Wiedemann (Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband) (v.l.n.r.) [1]

Gewöhnliche Mikrofone haben eine Membran, die durch den Schall in Schwingung versetzt wird. Die Erfindung von Balthasar Fischer funktioniert allerdings ganz anders: Mit Hilfe von Laserstrahlen wird der Schalldruck in der Luft gemessen. Vor einigen Monaten gründete er die Firma XARION Laser Acoustics GmbH, die nun bei der Fachmesse SENSOR+TEST in Nürnberg mit dem AMA Innovationspreis ausgezeichnet wurde. Auch der AMA-Sonderpreis „Junges Unternehmen“ ging an XARION.

Schall messen mit Lichtstrahlen
In seiner Dissertation bei Prof. Ernst Wintner am Institut für Photonik der TU Wien konnte Balthasar Fischer zeigen, dass seine Idee tatsächlich funktioniert. Sein Mikrofon misst den Schall, indem es minimale Dichteschwankungen der Luft in einem Laser-Interferometer detektiert. Dadurch lassen sich besonders präzise Mikrofone bauen, die eine sehr geringe Störanfälligkeit für Windgeräusche und Körperschall haben.

Von der Dissertations-Idee zum Spin-off-Unternehmen
Vor einigen Monaten gründete Balthasar Fischer gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Leonhardt Bauer sein eigenes Spin-off-Unternehmen um eigenständig an der Vermarktung seiner Mikrofon-Idee weiterzuarbeiten. Seine Firma XARION stellte bei SENSOR+TEST aus, einer der beiden großen deutschen Messen für Messtechnik und Sensorik. Dort wurde er nun gemeinsam mit Friedrich Reining (Knowles Electronics Austria GmbH, Wien) und Prof. Dr. Ernst Wintner (TU Wien) mit dem AMA Innovationspreis 2013 ausgezeichnet. Bereits im Februar 2013 hatte XARION den AMA Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ erhalten.

Mehr zum Laser-Mikrofon
XARION GmbH

 


[1] Foto: ©AMA Fachverband/Gillert.