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Technische Universität Wien übersiedelt von EUROGATE ins ARSENAL

Finaler Meilenstein für Science Center Ausbau gesetzt - Gesamtinvestitionen von 90 Mio. Euro

BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, TU-Rektorin Sabine Seidler

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BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, TU-Rektorin Sabine Seidler

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BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, TU-Rektorin Sabine Seidler

TU-Rektorin Sabine Seidler, BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss bei der Pressekonferenz

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TU-Rektorin Sabine Seidler, BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss bei der Pressekonferenz

TU-Rektorin Sabine Seidler, BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss bei der Pressekonferenz

TU-Rektorin Sabine Seidler, BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss bei der Pressekonferenz

Nach der Entscheidung zur Überführung der Labors aus dem Eurogate ist das Science Center der Technischen Universität Wien im Arsenal komplett. Die TU Wien gibt Flächen im Ausmaß von rund 10.300 Quadratmetern am Areal Eurogate auf und übersiedelt bis Ende 2019. "Dazu werden die Objekte 222 und 219 adaptiert, sowie das Wasserbaulabor am Standort Arsenal neu errichtet," sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Die freigewordenen Flächen am Eurogate werden entwickelt. Dort entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbe.

Derzeit befindet sich im Objekt 222 noch die Technik der ehemaligen Fernwärme Wien. Die Halle wird im Zuge der 2017 beginnenden Sanierung komplett entkernt und adaptiert. Somit stehen der TU nach der Fertigstellung inklusive dem Untergeschoß drei Etagen mit rund 4.900 Quadratmetern zur Verfügung. Auch das Objekt 219 mit einer Fläche von über 3.100 Quadratmetern wird ab 2017 saniert. Beide Gebäude sollen 2018 von der TU Wien bezogen werden.

"Im Science Center stellt die TU Wien Entwicklungsflächen für Forschung und Lehre bereit und wertet dadurch den Standort auf. Unsere WissenschaftlerInnen erhalten hochwertige Forschungsarbeitsplätze und werden den Raum auch für ihre Wirtschafts- und Industriekooperationen nutzen", hält Rektorin Sabine Seidler fest.

Die Neuerrichtung des Wasserbaulabors einschließlich der Außenanlagen mit rund 2.200 Quadratmetern soll ebenso 2017 beginnen und 2019 abgeschlossen sein. Der genaue Standort ist derzeit noch Gegenstand einer Studie. Zur Auswahl stehen zwei Flächen: Nördlich des Objektes 221 (ehem. "Siemenshalle") oder neben dem neu errichteten Heizkraftwerk südlich der Franz-Grill-Straße.

Im Wasserbaulabor findet neben der Lehre hauptsächlich Auftragsforschung aus dem privaten und öffentlichen Sektor statt. Die Ergebnisse fließen in modernen Hochwasserschutz, effektive Pumpstationen, neuartige Wehranlagen und Sonderbauwerke wie Staudämme ein.

Darüber hinaus werden aktuell bereits drei weitere Objekte am Standort Arsenal für Institute der TU Wien saniert. Das ist einerseits der Gebäudekomplex des Objekts 214, bestehend aus Atriumgebäude, Südtrakt und Nordtrakt, indem in den letzten Jahren bereits zwei Ausbaustufen des Vienna Scientific Clusters realisiert wurden. Gesamthaft sollen die Bauarbeiten bis Ende 2015 abgeschlossen werden. Andererseits das Objekt 221 – die ehemalige "Siemenshalle" – hier wurde Ende 2013 mit dem Umbau begonnen der im Herbst 2016 abgeschlossen sein soll. Die Siemenshalle wird als Großraumversuchshalle mit Labor- und Büroflächen für die Institute für Energietechnik und Thermodynamik und für Fertigungstechnik und Hochleistungslaser adaptiert. Dabei werden die Tragwerks- und die Dachkonstruktion, die komplette Haustechnik und die Hallenböden erneuert als auch Funktionsanpassungen für die künftige Nutzung vorgenommen. Das gesamte Objekt wird wärmetechnisch auf neuesten Stand gebracht.

Die Sanierung von Objekt 227, aufgrund seiner früheren Nutzung unter "Panzerhalle" bekannt, hat vor kurzem begonnen. Das Gebäude wird für das Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik adaptiert. Es besteht aus einer imposanten historischen Stahlbeton-Tragstruktur, die in einem guten Zustand ist. Eine weitere, erst später zugebaute Stahlbetonkonstruktion wird abgebrochen. Im Erdgeschoß und ersten Obergeschoß werden Prüfstandscontainer errichtet. Dazwischen und darüber werden Haustechnikebenen eingezogen. Insgesamt wird es vier oberirdische Geschoße geben.

Die alten Ziegelaußenmauern werden durch eine wärmedämmende Wandkonstruktion ersetzt, alle Fenster ausgetauscht und das Gebäude barrierefrei erschlossen. Auch die Haustechnik wie Beleuchtung, Elektroinstallationen, Klima- und Lüftungsanlagen sowie der Brandschutz werden neu errichtet. Die Außenanlagen werden vollständig erneuert. Der Innenausbau – technische Anlagen für den Forschungsbetrieb – wird von Seiten der TU Wien finanziert und von der BIG errichtet. Verläuft alles nach Plan sind die Arbeiten im September 2016 abgeschlossen.

Die Investitionen für den Ausbau des Science Center belaufen sich bis Anfang 2020 auf insgesamt rund 90 Millionen Euro.

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BIG Konzern:
Der BIG-Konzern ist mit rund 2.200 Liegenschaften einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio besteht aus fast sieben Millionen Quadratmeter vermietbarer Gebäude- und rund 21 Millionen Quadratmeter Grundstücksfläche. Es gliedert sich in die Unternehmensbereiche Schulen, Universitäten, Sonder- und Spezialimmobilien. Die Büroimmobilien und Entwicklungsliegenschaften sind seit Jänner 2013 in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Die ARE ist Eigentümer von Grundstücken sowohl im Arsenal, als auch am Eurogate. Das Portfolio umfasst 610 Liegenschaften mit rund 1,6 Millionen Quadratmetern vermietbarer Gebäudefläche. Während die BIG primär auf öffentliche Institutionen konzentriert ist, sollen mit dem Angebot der ARE auch vermehrt nicht-öffentliche Mieter angesprochen werden.

Die BIG in Zahlen
(Konzernbericht 2013/BIG-Konzern nach IFRS):

Gebäudeanzahl ca. 2.200
Gebäudefläche 7,1 Mio. m² 
MitarbeiterInnen Ø 847
Bilanzsumme € 11,3 Mrd.
Mieterlöse € 755 Mio.
Projekt-Investitionen *)  € 721 Mio

*) Instandhaltungen + Neubau/Generalsanierungen; inkl. Wirtschaftsuniversität Wien, ohne Projektgesellschaften

Über die TU Wien
Als Forschungsuniversität fühlt sich die Technische Universität Wien verpflichtet, entlang des Dreiecks Forschung – Lehre – Innovation nicht nur Wissensvermittlung auf höchstem Niveau zu betreiben, sondern auch Forschungsexzellenz von internationalem Rang zu generieren. 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Wien, über 28.000 Studierende und 2.500 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr machen die Welt klarer, holen für die österreichische Wirtschaft Vorsprung heraus und stehen im Dienste des Fortschritts für die gesamte Gesellschaft.

Rückfragehinweise:
Bettina Neunteufl, MAS
Pressesprecherin TU Wien
T: +43-1-58801-41025
bettina.neunteufl@tuwien.ac.at
http://www.univercity2015.at
www.tuwien.ac.at 

Mag. Ernst Eichinger, MBA, MRICS    
Pressesprecher BIG
T: +43-5-0244-1350
ernst.eichinger@big.at
www.big.at

Aussender:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien

 

Bilder: © TU Wien | Foto: Matthias Heisler