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Sub auspiciis Promotionen am 22. Oktober 2018 an der TU Wien

Vier Absolvent_innen der TU Wien erhalten heute, 22. Oktober 2018, den Ehrenring der Republik Österreich. Im Rahmen der Sub auspiciis Promotionen werden sie für Bestleistungen in Schule und Studium geehrt.

Vizerektor Johannes Fröhlich, Anna Galler, Ernst Csencsics, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Gregor Gantner, Michael Meidlinger und Vizerektor Kurt Matyas (v.l.n.r.) © TU Wien, Foto Thomas Blazina

Vizerektor Johannes Fröhlich, Anna Galler, Ernst Csencsics, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Gregor Gantner, Michael Meidlinger und Vizerektor Kurt Matyas (v.l.n.r.) © TU Wien, Foto Thomas Blazina

Gregor Gantner

Gregor Gantner

Gregor Gantner (© privat) 1/5 Bilder

Gregor Gantner (© privat)

Anna Galler

Anna Galler

Anna Galler (© Sumanta Bhandary) 1/5 Bilder

Anna Galler (© Sumanta Bhandary)

Ernst Csencsics

Ernst Csencsics

Ernst Csencsics (© privat) 1/5 Bilder

Ernst Csencsics (© privat)

Michael Meidlinger

Michael Meidlinger

Michael Meidlinger (© privat) 1/5 Bilder

Michael Meidlinger (© privat)

Im Festsaal der TU Wien werden promoviert:
• Dipl.-Ing. Gregor Gantner Bsc
Dissertationsthema: Optimal Adaptivity for Splines in Finite and Boundary Element Methods
Fakultät für Mathematik und Geoinformation
Laudator: Univ.-Prof. Dipl.-Math. Dr. Dirk Praetorius

• Dipl.-Ing. Anna Galler BSc BA
Dissertationsthema: Towards an ab initio Treatment of Materials with Local and Non-local Electronic Correlations
Fakultät für Physik
Laudator: Univ.-Prof. Dipl.-Phys. Dr. Karsten Held

• Dipl.-Ing. Ernst Csencsics BSc
Dissertationsthema: Integrated Design of High Performance Mechatronics for Optical Inline Metrology Systems
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Laudator: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Georg Schitter Dipl NDS ETHZ

• Dipl.-Ing. Michael Meidlinger BSc
Dissertationsthema: Information-optimal Decoding and Demodulation on Sparse Graphs
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Laudator: Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerald Matz

Gregor Gantner, geboren in Hollabrunn, studierte nach der Matura am BG und BRG Hollabrunn im Bachelor- und Masterstudium Technische Mathematik an der TU Wien. Während seines Masterstudiums absolvierte er mehrere Praktika am Center for Energy des AIT. 2013/2014 nahm er am High Potential Program der TU Wien teil und war als Doktorand am Doktoratskolleg Dissipation and Dispersion in Nonlinear PDEs tätig. 2017 schloss Gantner sein Doktoratsstudium ab und erhielt 2018 den Dr.-Klaus-Körper Preis für die beste Dissertation im Bereich angewandter Mathematik und Mechanik. Derzeit ist er als Universitätsassistent an der TU Wien am Institut für Analysis und Scientific Computing tätig.

Haben Sie bewusst auf die Sub Auspiciis-Promotion hingearbeitet oder hat es sich „einfach so ergeben“?
Ich habe mich während des Studiums sehr gerne und sehr viel mit Mathematik beschäftigt, woraus sich die guten Noten automatisch ergeben haben. Ich denke nicht, dass eine Sub auspiciis-Promotion planbar ist. Letztendes gehört in meinen Augen, neben harter Arbeit auch eine gehörige Portion Glück dazu, um die Sub Auspiciis-Promotion zu schaffen. Man kann trotz guter Vorbereitung immer einen schlechten Tag erwischen und so Prüfungen nicht optimal bestehen.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Was ist Ihre berufliche Vision?
Ich möchte auch in Zukunft der Mathematik treu bleiben und eine akademische Laufbahn verfolgen. In zehn Jahren will ich Professor sein.
Wo liegt Ihre Leidenschaft abseits des fachlichen Interesses?
Meine zweitgrößte Leidenschaft sind vermutlich Fremdsprachen. Insbesondere reise ich gerne, um so überall von einer anderen Sprache umgeben zu sein. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit im Fitnesscenter und versuche mein Krafttraining zu optimieren, indem ich mich mit entsprechender Literatur auseinandersetze.

Die in Bozen, Südtirol, geborene Anna Galler wechselte nach der Matura am Realgymnasium in Bozen für das Bachelor- und Masterstudium der Technischen Physik 2007 an die Technische Universität Wien. Über mehrere Jahre erhielt sie von Südtiroler Institutionen Leistungsstipendien. 2011/2012 nahm sie am High Potential Program der TU Wien teil und war als Doktorandin am Doktoratskolleg Solids4fun (Building Solids for Function) tätig. Nebenbei schloss Galler noch ein Bachelorstudium der Philosophie an der Universität Wien ab. 2017 schloss sie dann das Doktorat der Technischen Physik an der TU Wien ab, während sie als Projektassistentin am Institut für Festkörperphysik tätig war. Derzeit forscht Anna Galler als Postdoc am Centre de Physique Theorétique (CPHT) der École Polytechnique in Palaiseau, Frankreich.

Haben Sie bewusst auf die Sub Auspiciis-Promotion hingearbeitet oder hat es sich „einfach so ergeben“?
Ich habe schon gewusst, dass es diese Auszeichnung gibt, habe aber nicht bewusst darauf hingearbeitet. Ich habe mich immer auf die gerade anstehenden Herausforderungen im Studium konzentriert und mich bemüht, diese bestmöglich zu meistern.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Was ist Ihre berufliche Vision?
Ich möchte gerne weiterhin Forschung betreiben, da mir dies Freude bereitet. In zehn Jahren sehe ich mich als Professorin an einer Universität.
Wo liegt Ihre Leidenschaft abseits des fachlichen Interesses?
Neben der Physik begeistern mich auch Philosophie und Sprachen. In Wien habe ich einen Bachelor in Philosophie gemacht und nun, hier in Paris, lerne ich Französisch. Außerdem gehe ich sehr gerne ins Konzert und singe selbst im Chor. Wenn ich zu Hause in Südtirol bin, dann gehe ich gerne Ski fahren oder wandern.


Ernst Csencsics, geboren in Wien, begann nach der Matura an der HTBLA Wien 10 ein Bachelorstudium der Elektrotechnik und Informationstechnik, dem er ein Masterstudium in Energie- und Automatisierungstechnik folgen ließ – beides an der Technischen Universität Wien. Während seines Masterstudiums absolvierte er ein Austauschsemester an der University of Illinois at Urbana-Champain mit Schwerpunkte Electrical and Control Engineering. Csencsics schloss sein Doktoratsstudium der Elektrotechnik Ende 2017 ab. Derzeit ist er am Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik an der TU Wien als Universitätsassistent tätig.

Haben Sie bewusst auf die Sub Auspiciis-Promotion hingearbeitet oder hat es sich „einfach so ergeben“?
Ich bin von Natur aus ein ehrgeiziger und leistungsorientierter Mensch und muss zugeben, dass mir schulischer und beruflicher Erfolg schon immer wichtig waren. Die Sub auspiciis Promotion hat sich aber mehr ergeben. Ich bin eigentlich nur zufällig über den Kriterienkatalog gestolpert und war ziemlich überrascht, alle Voraussetzungen dafür erfüllt zu haben.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Was ist Ihre berufliche Vision?
Da ich zum aktuellen Zeitpunkt meine berufliche Zukunft in einer akademischen Laufbahn sehe, bin ich in zehn Jahren wohl Leiter meiner eigenen mittelgroßen Forschungsgruppe in der hochqualitative und anwendungsnahe Forschung im Bereich hochpräziser mechatronischer Messtechniksysteme betrieben wird. Ein Traum ist auch nach wie vor die Gründung eines eigenen Unternehmens, welches sich mit der Umsetzung kommerziell tragfähiger Produktideen und Systemkonzepte befasst. Darüber hinaus hoffe ich, dass ich, trotz meiner beruflichen Ansprüche, auch noch immer ausreichend Zeit für Familie und Freunde habe!
Wo liegt Ihre Leidenschaft abseits des fachlichen Interesses?
Es gibt eine Menge Dinge für die ich mich begeistern kann, aber leider nur begrenzt Zeit, um mich mit ihnen zu befassen. Allem voran versuche ich in meiner Freizeit möglichst viel Sport zu betreiben und das vorzugsweise im Freien (Laufen, Skifahren, Tauchen, etc.), um einen Ausgleich zu meinen vornehmlich sitzenden Tätigkeiten im Labor und im Büro zu schaffen. Außerdem reise ich sehr gerne und versuche möglichst viel von der Welt mit eigenen Augen zu sehen.


Der gebürtige Burgenländer Michael Meidlinger wechselte nach der Matura am Bundesrealgymnasium Neusiedl am See nach Wien. Nach seinem Bachelorstudium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien absolvierte er das Masterstudium Telekommunikation ebenfalls an der TU Wien. Anfang 2018 schloss Meidlinger das Doktoratsstudium der Elektrotechnik ab, während er auch als Projektassistent am Institut für Telekommunikation der TU Wien tätig war. Nebenbei studierte er noch Volkswirtschaftslehre im Bachelorstudium an der Universität Wien. Derzeit ist Meidlinger als Softwareentwickler bei der Thales GmbH in Wien tätig.

Haben Sie bewusst auf die Sub Auspiciis-Promotion hingearbeitet oder hat es sich „einfach so ergeben“?
Zu Beginn meines Studiums wusste ich nicht, dass es diese Auszeichnung überhaupt gibt, bis mir meine damalige WG-Kollegin davon erzählte. Als ich mich nach dem Masterstudium für das Doktorat entschieden hatte und klar wurde, dass ich die Voraussetzungen erfüllen konnte, habe ich auch auf dieses Ziel hingearbeitet.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Was ist Ihre berufliche Vision?
Im Bereich der Elektro- und Informationstechnik, in dem ich tätig bin, ist es sehr schwierig, so langfristige Prognosen abzugeben. Ich habe vor kurzem eine neue Tätigkeit begonnen und konzentriere mich nun darauf, praktisches Know-how aufzubauen und mein theoretisches Wissen zur Anwendung zu bringen. Längerfristig hoffe ich, dass ich etwas zur Entwicklung von FOS-Hardware beitragen kann und es künftig einfacher werden wird, Geschäftsmodelle dafür zu finden. Angesichts des zunehmenden Einflusses von Computern und Kommunikationstechnologien auf unser tägliches Leben sowie deren steigender Komplexität, bin ich der Meinung, dass es neben FOS-Software auch ein gesamtgesellschaftliches Interesse an FOS-Hardware gibt.
Wo liegt Ihre Leidenschaft abseits des fachlichen Interesses?
Ich liebe meine Frau und meine Familie, und genieße es, Zeit zu Hause und in unserem Garten zu verbringen. Darüber hinaus beschäftige ich mich immer schon gerne mit technischen und strategischen Problemstellungen. Ich spiele gerne Strategiespiele, tüftle oft und leidenschaftlich an meinem Heimnetzwerk und Server und bin ein großer Anhänger von FOSS (Free and Open Source Software). Abseits der Technik interessiere ich mich auch für Geschichte, Ökonomie und internationale Politik. Früher habe ich noch regelmäßig Gitarre gespielt, aber dazu komme ich in letzter Zeit leider viel zu selten.

Aussenderin und Rückfragehinweis:
MMag. Christine Cimzar-Egger
PR und Marketing
Technische Universität Wien
Resselgasse 3, 1040 Wien
T +43-1-58801-41024
pr@tuwien.ac.at

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