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Stimmen Sie ab: Prof. Kollegger als Forscher des Jahres

Die Tageszeitung "die Presse" sucht die "Österreicher des Jahres". Auf der Auswahlliste steht auch Prof. Johann Kollegger vom Institut für Tragkonstruktionen. Bis 7. Oktober können Sie online abstimmen.

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Prof. Kollegger mit einem Modell seiner Klappbrücke

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Prof. Kollegger mit einem Modell seiner Klappbrücke

Prof. Kollegger mit einem Modell seiner Klappbrücke

Jedes Jahr kürt die Tageszeitung "die Presse" in fünf verschiedenen Kategorien die "Österreicher des Jahres". Im Bereich Forschung sind heuer wieder fünf Personen nominiert – wer bei der Austria 11-Gala den Preis in Händen halten wird, hängt von Ihnen ab: Im Internet kann bis 7. Oktober abgestimmt werden: <link http: diepresse.com unternehmen austria11 _blank link_extern>

diepresse.com/unternehmen/austria11, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster



Energiesparende Klappbrücke
Bei den Nominierten ist heuer auch die TU Wien vertreten - durch Professor Johann Kollegger, Vorstand des Instituts für Tragkonstruktionen. Bekannt wurde er vor allem durch seine innovativen Brückenbau-Ideen. Ihm gelang es, ein völlig neues „Brücken-Klappverfahren“ zu entwickeln, bei dem die Brücke zuerst senkrecht als Pfeiler errichtet und danach aufgeklappt wird wie ein Regenschirm – ein Konzept, das Zeit und Kosten spart. In einem spektakulären Versuch konnte er vor kurzem sogar zeigen, dass sich so auch bewegliche Brücken bauen lassen. Kollegger entwickelte eine Klappbrücke, die man mit minimalem Energieaufwand öffnen und wieder schließen kann: Zwei kleine, solarbetriebene Wasserpumpen reichen aus um eine 100 Meter lange Brücke hochzuklappen und Schiffe zwischen den Brückenpfeilern passieren zu lassen.

Studiert hat Johann Kollegger in Graz und in Berkeley (USA). Jahrelang war er dann in Deutschland in der Wirtschaft tätig, bevor er 1998 als Professor an die TU Wien geholt werden konnte. Seither leitet er die Forschungsgruppe für Betonbau. Im Jahr 2006 wurde die Klappbrücken-Idee geboren, die mittlerweile auch schon zu Patenten und zu wichtigen Industriekooperationen geführt hat. Auch vor exotischeren Forschungsprojekten hat Johann Kollegger keine Scheu: Vergangenen Winter errichtete er mit seinem Team in Obergurgl eine rekordverdächtige Eiskuppel mit 10 Metern Durchmesser – in einem neuen, an der TU Wien ausgeklügelten Bauverfahren.

Stimmen Sie ab!
Wenn Sie Prof. Johann Kollegger unterstützen wollen, dann stimmen Sie ab – per Mausklick oder SMS. Näheres finden Sie hier: <link http: diepresse.com unternehmen austria11 _blank link_extern>

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