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Staatliche Auszeichnungen für TU-Angehörige

BM Gehrer überreicht Peter Skalicky, Bruno Grösel und Maria Ebel Ehrenzeichen für außerordentliche wissenschaftliche Leistungen.

Wien (TU). - Bundesministerin Elisabeth Gehrer überreicht heute um 14:00 Uhr im Audienzsaal des Bildungsministerium hohe staatliche Auszeichnungen für außerordentliche Verdienste um Wissenschaft und Forschung. Ehrenzeichen erhalten TU-Rektor Peter Skalicky, Maschinenbau-Dekan Bruno Grösel und Maria Ebel.

Das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erhält der Rektor der Technischen Universität (TU) Wien, Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Peter Skalicky. Skalicky, dessen Spezialgebiet neben der Elektronenmikroskopie die Röntgen- und Elektronenbeugung in der Festkörperphysik ist, wurde 1979 zum O. Univ. Prof. für Angewandte Physik an der TU Wien berufen. Von 1988-1990 war Skalicky Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, 1991 erfolgte seine Wahl zum Rektor, eine Funktion, die er seither innehat. Prof. Skalicky ist damit der am längsten dienende Rektor in der Geschichte der TU. In den Jahren 1995-1999 war er Vorsitzender der Österreichischen Rektorenkonferenz. In all seinen Funktionen hat Prof. Skalicky nicht nur hervorragende Arbeit für die positive Entwicklung der TU Wien geleistet, sondern sich stets auch nachhaltig in der österreichischen Hochschulpolitik engagiert. Wissenschaft und Universitäten haben in ihm einen unermüdlichen Kämpfer für ihre Anliegen gefunden.

Mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich wird der Dekan an der TU Wien Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Bruno Grösel ausgezeichnet. Prof. Grösel ist Ordinarius am Institut für Konstruktionslehre und Fördertechnik und von 1995 bis 1998 bzw. seit 1999 Dekan der Fakultät für Maschinenbau. Prof. Grösel hat sich unter großem persönlichem Einsatz vor allem um die Neubauprojekte der Maschinenbaufakultät "Aspang-Gründe" und "Donaucity" sowie um die reibungslose Umstellung der Fakultät auf das UOG 1993 auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Er war federführend an der Neugestaltung der Studienpläne Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwiesen Maschinenbau beteiligt und hat wesentlich zur Stabilität und Weiterentwicklung der Fakultät beigetragen.

Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse wird an Tit. Ao. Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Maria Ebel verliehen. Sie ist seit 1971 am Institut für Technische Physik der TU Wien tätig. 1982 habilitierte sie sich für Photoelektronenspektroskopie. Ihre wissenschaftliche Arbeit fand in mehr als 140 Publikationen und über 100 wissenschaftlichen Vorträgen im In- und Ausland öffentliche Anerkennung und wurde durch ihre Wahl zur Präsidentin der Österreichischen Chemisch-Physikalischen Gesellschaft 1999/2000 gewürdigt. Seit 1993 ist Prof. Ebel Koodinatorin für den internationalen Studentenaustausch der Studienrichtung Technische Physik im Rahmen der internationalen Bildungskooperationen ERASMUS und Transatlantic Student Exchange Programme (TASSEP).