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Scharfer Blick bei der Bildschirmarbeit

Wenn es die Gesundheit erfordert, haben ArbeitnehmerInnen Anspruch auf spezielle Arbeitsmittel. Ein Beispiel hierfür ist eine Bildschirmbrille. Rund 3 Prozent der Menschen benötigen eine Bildschirmbrille - also eine Brille mit einer speziellen Stärke für die Bildschirmdistanz1. Als Arbeitergeberin übernimmt die TU Wien die Kosten für die Bildschirmbrille – wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden.

Bild: © Gerd Altmann / pixelio.de

Bild: © Gerd Altmann / pixelio.de

Wenn es die Gesundheit erfordert, haben ArbeitnehmerInnen Anspruch auf spezielle Arbeitsmittel. Ein Beispiel hierfür ist eine Bildschirmbrille.

Rund 3 Prozent der Menschen benötigen eine Bildschirmbrille - also eine Brille mit einer speziellen Stärke für die Bildschirmdistanz1. Als Arbeitergeberin übernimmt die TU Wien die Kosten für die Bildschirmbrille – wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden.  

Wie kommt man zu einer Bildschirmbrille?

  1. Vereinbaren Sie einen Termin beim Arbeitsmedizinischen Dienst für einen Sehtest. Hier wird festgestellt, ob der Bedarf für eine Bildschirmbrille vorhanden ist. Als MitarbeiterIn bekommen Sie eine entsprechende Bescheinigung.
  2. Mit dieser Bescheinigung gehen Sie zur Fielmann-Filiale in der Mariahilfer Straße 67 (1060 Wien). Dort wird eine individuelle Bildschirmbrille für Sie angepasst. Die Verrechnung erfolgt direkt mit der TU Wien.

Sollten Sie bereits ein Rezept von Ihrem Augenarzt haben, so müssen Sie trotzdem zum Arbeitsmedizinischen Dienst.

Die Kosten für eine Bildschirmbrille werden per Gesetz vom Arbeitgeber nur dann übernommen, wenn normale Sehhilfen (normale Lese-, Fern- oder Gleitsichtbrillen oder entsprechende Kontaktlinsen) nicht verwendet werden können2. Eine Bildschirmbrille ist in der Hauptaugenachse und im Hauptsehbereich genau für die Distanz zum Bildschirm gefertigt. Mit dieser Sehstärke können Sie weder im Lesebereich noch in der Ferne optimal sehen. So ist es z.B. per Gesetz sogar verboten mit einer solchen Brille Auto zu fahren.

Als Bildschirmbrille gelten entweder Einstärkendistanzgläser für die Sehdistanz zum Bildschirm oder Mehrstärkengläser, entweder hohe Bifokalgläser für die Distanz zum Bildschirm und Belege oder Trifokal-/Multifokalgläser mit besonders breitem Korridor für die Arbeitsdistanz zum Bildschirm3.  

Kontakt:
Arbeitsmedizinischer Dienst der TU Wien
Resselgasse 5, 1040 Wien
T: +43-1-58801-400650
office.amz@gut.tuwien.ac.at 
amz@gut.tuwien.ac.at 
Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag: 8:00-14:00 Uhr

1 Normale Brillen bei der „Altersweitsichtigkeit“ fallen hier nicht darunter; es muss eine unterschiedliche Gläserstärke für die reine Bildschirmdistanz benötigt werden.
2
Bildschirmverordnung §12 (1)
3
Bildschirmverordnung §12 (2)

 

TU Freihaus Nummer 25,

Link: http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/publishing_web_print/tufreihaus/tufreihaus25/campus/