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Raum für Spitzenforschung

BIG errichtet Niedrigstenergiehaus als Institutsgebäude für die TU Wien, das Labor- und Büroräume der Fakultät für Physik beherbergen wird.

Architekten-Entwurfsgrafik des würfelartigen Gebäudes mit großer Fensterfront vorderseitig.

© AE30 Architekten

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Das geplante neue Institutsgebäude

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© TU Wien | Matthias Heisler

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Neues Institutsgebäude 2021

2020 auf der Baustelle

2020 auf der Baustelle

Der im 2. Wiener Gemeindebezirk von der Bundesimmobiliengesellschaft errichtete energieautarke Neubau für die Technische Universität Wien wird bis Ende 2021 fertiggestellt werden und für Labor- und Büroräume der Fakultät für Physik zur Verfügung stehen.

Hans-Peter Weiss, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft: „Universitätsgebäude zu errichten, bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich. Einerseits atmosphärische, denn wir wollen inspirierenden Lebensraum für Studierende schaffen. Andererseits ist eine besondere technische Expertise notwendig, wenn es darum geht, Labor- und Forschungsräume für internationale Spitzenforschung zu gestalten. Auf beides sind wir als Bundesimmobiliengesellschaft spezialisiert. Das neue Institutsgebäude, das wir gerade für die TU Wien errichten, kann als Niedrigstenergiehaus zudem fast energieautark betrieben werden – denn klimafreundliches Bauen ist der TU Wien und der BIG ein großes Anliegen.“

Josef Eberhardsteiner, Vizerektor der TU Wien, zum Baufortschritt: „Forschung und Lehre brauchen optimale infrastrukturelle Rahmenbedingungen – dafür setze ich mich ein. Deshalb freut es mich, dass das Bauprojekt trotz der aktuellen Situation voranschreitet und wir neue Flächen schaffen können, die weiterhin Forschung im internationalen Spitzenfeld ermöglichen.“

Nutzung

Ein Hauptnutzer des neuen Institutsgebäudes wird die „Universitäre Service-Einrichtung für Transmissionselektronenmikroskopie“ (USTEM). Im 1.000 m² großen Untergeschoß werden alle zugehörigen Labor- und Messräume und die empfindlichen Rasterelektronenmikroskope untergebracht. Um die hochsensiblen Messgeräte nicht zu beeinflussen, erfolgt eine strikte Trennung zu erschütterungs- und magnetfeldintensiven Teilen wie dem Traforaum oder dem Niederspannungshauptverteiler. Die Messräume verfügen zudem über entkoppelte Fundamente, um erschütterungsfreie Messungen durchführen zu können. In den vier Stockwerken darüber befinden sich Büroräume und Kommunikationszonen, im 3. Obergeschoß wird die Haustechnikzentrale inklusive der Lüftungsanlage für die Büroräume untergebracht.

Energie

Der vom Wiener Architekturbüro „AE30 Architekten“ geplante Neubau mit einer Nettoraumfläche von 3.000 Quadratmetern entsteht direkt neben dem seit den 1960er Jahren bestehenden Atominstitut der TU Wien an der Stadionbrücke. In seiner Form und Proportion orientiert sich das neue Institutsgebäude an seinem älteren Nachbarn, ist von diesem aber technisch und funktional völlig unabhängig. Das Labor- und Bürogebäude wird im Niedrigstenergiehaus-Standard errichtet. Die optimierte Gebäudehülle dient zur Minimierung des Heiz- und Kühlbedarfs. Weitere Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung bei den Lüftungsanlagen, eine Nachtlüftung, LED-Beleuchtungen oder energieeffiziente Bürogeräte minimieren den Energiebedarf zusätzlich. Der übrige geringe Energiebedarf soll zum Großteil durch eine 520 m² große Photovoltaikanlage direkt vor Ort gedeckt werden, was das neue Institutsgebäude nahezu energieautark macht. Die Errichtungskosten betragen 11,4 Mio. Euro netto.

 

Rückfragen

Emilie Brandl
Corporate Communications
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