News

"Print3Dfuture"

Am 27. März 2014 veranstaltet die futurezone in Zusammenarbeit mit ÜBERALL Österreichs erste 3D-Druck-Konferenz. Prof. Jürgen Stampfl von der TU Wien ist einer der Keynote Speaker.

Ein Rennauto mit ca. 285 µm Länge - gedruckt an der TU Wien

Ein Rennauto mit ca. 285 µm Länge - gedruckt an der TU Wien

Ein Rennauto mit ca. 285 µm Länge - gedruckt an der TU Wien

Ein Rennauto mit ca. 285 µm Länge - gedruckt an der TU Wien

Logo

Logo

Unter dem Titel "Print3Dfuture" werden im Odeon-Theater in Wien internationale ExpertInnen einen Tag lang über Entwicklungen im Bereich 3D-Druck informieren. Unter den ReferentInnen sind VertreterInnen führender Anbieter von 3D-Druckern, namhafte ForscherInnen, die bereits an der Technologie von morgen arbeiten, und ExpertInnen aus Bereichen wie Mode, Architektur und Recht, die sich schon heute im Alltag mit 3D-Druck beschäftigen. Prof. Jürgen Stampfl vom Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie der TU Wien hält einen Vortrag über seine Forschung in diesem Bereich.

Das Potenzial der Technologie ist unbestritten, lange Zeit galten 3D-Drucker aber als klobige Maschinen zur Herstellung von Prototypen oder als zeitaufwändiges Hobby für BastlerInnen mit geringen Qualitätsansprüchen. Tatsächlich befindet sich die Art und Weise, wie Waren produziert werden, längst in einer Phase des Umbruchs, dessen Konsequenzen noch viele Jahre lang spürbar sein werden. Heute setzen Firmen 3D-Drucker schon für die Serienproduktion von Teilen ein. Die Qualität der Produkte kann sich mittlerweile mit konkurrierenden Verfahren messen, die Preise sinken, die Genauigkeit steigt. Die Zahl der Materialien, die verarbeitet werden können, wächst ebenfalls ständig. Heute können moderne Drucker diverse Materialien, von Kunststoff über Metall bis zu organischen Verbindungen, als Druckrohstoffe einsetzen.

Organe, Bildschirme und Akkus aus dem Drucker
Auch die Haushalte erobern die 3D-Drucker langsam, mit Geräten zu erschwinglichen Preisen, die Produkte in guter Qualität herstellen können. Derzeit benötigen NutzerInnen zwar noch einiges an technischem Know-how, um die gewünschten Materialien zu erstellen, aber an einfachen Modellierverfahren wird bereits gearbeitet. Sollte sich die Prophezeiung einiger ExpertInnen bewahrheiten, dass in Zukunft in jedem Haushalt ein 3D-Drucker steht, könnte das tatsächlich zu einer Demokratisierung der Produktionsmittel führen.

Davon ist die Technologie zwar noch ein Stück entfernt, in den Labors diverser Forschungseinrichtungen werden aber bereits beachtenswerte Fortschritte gemacht. Es werden menschliche Organe gedruckt, Fleischzellen zu Burgern aufgeschichtet und komplette elektronische Komponenten wie Akkus, Bildschirme oder Solarzellen gedruckt. An der TU Wien gibt es beispielsweise einen Hochpräzisions-3D-Drucker, der um Größenordnungen schneller als bisherige Geräte druckt. Dadurch ergeben sich ganz neue Anwendungsperspektiven – etwa in der Medizin. (Webtipp: 3D-Drucker mit Nano-Präzision). Abseits großer Industriehallen machen sich einige Mode-DesignerInnen und ArchitektInnen die Technologie bereits im Arbeitsalltag zu Nutze, um ihre Ideen in die Realität umzusetzen.

Recht, Forschung und Alltag
All diese Entwicklungen wird die futurezone auf dem Print3Dfuture-Kongress beleuchten. Diskutiert wird über urheberrechtliche Aspekte, technische Möglichkeiten und Anwendungen in Forschung, Medizin, Industrie und Alltag. "Der 3D-Druck hat als Schlüsseltechnologie in all diesen Bereichen das Potenzial, für enorme Umwälzungen in der Produktion zu sorgen. Das betrifft sowohl die Industrie als auch Privathaushalte", sagt Sindy Amadei von ÜBERALL gegenüber der futurezone. Gerald Reischl, Chefredakteur der futurezone, ergänzt: "Als Technologie-Portal berichten wir nicht nur über neue Technologien, sondern helfen dabei, diese einzuordnen. Mit der Konferenz setzen wir hier neue Maßstäbe."

Early Bird
Der Konferenzpass kostet 390 Euro. Wenn man sich Tickets bis zum 12. Februar 2014 sichert, zahlt man nur 320 Euro.
Tickets, Programm, Details: http://futurezone.at/thema/print3dfuture 
 
Zeit & Ort:
27. März 2014, ab 8:00 Uhr
Wiener Odeon-Theater
Taborstraße 10, 1020 Wien