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PET-Flaschen für GESTU

ARA unterstützt GESTU – "Gehörlos erfolgreich studieren an der TU Wien".

v.l.n.r. Adalbert Prechtl (Vizerektor für Lehre an der TU Wien), Wolfgang Zagler (GESTU Projektleiter), Erwin Janda (Leiter ARA Haushaltssystem) (Foto: ARA/Schweinester)

v.l.n.r. Adalbert Prechtl (Vizerektor für Lehre an der TU Wien), Wolfgang Zagler (GESTU Projektleiter), Erwin Janda (Leiter ARA Haushaltssystem) (Foto: ARA/Schweinester)

v.l.n.r. Adalbert Prechtl (Vizerektor für Lehre an der TU Wien), Wolfgang Zagler (GESTU Projektleiter), Erwin Janda (Leiter ARA Haushaltssystem) (Foto: ARA/Schweinester)

v.l.n.r. Adalbert Prechtl (Vizerektor für Lehre an der TU Wien), Wolfgang Zagler (GESTU Projektleiter), Erwin Janda (Leiter ARA Haushaltssystem) (Foto: ARA/Schweinester)

Die Studierenden an der TU Wien haben in den letzten eineinhalb Jahren 40.000 leere PET-Flaschen und Getränkedosen in Sammelautomaten der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) gesammelt. Sie beweisen damit, dass ihnen Umwelt und Soziales wichtig sind. Mit der getrennten Sammlung ihrer Getränkeverpackungen in den Automaten haben die Studierenden einerseits zur Entlastung unserer Umwelt beigetragen und gleichzeitig GESTU – "Gehörlos erfolgreich studieren an der TU Wien" unterstützt. Denn für jede eingeworfene PET-Flasche oder Getränkedose spendet die ARA 2 Cent an GESTU.

Unterstützung für gehörlose Studierende
Die ARA hat den Betrag, der durch die Automatensammlung zusammengekommen ist, aufgestockt. "Wir unterstützen GESTU mit einem Gesamtbetrag von 2.500 Euro und freuen uns, damit einen Beitrag zum Erfolg dieses engagierten Projekts leisten zu können", erklärt Erwin Janda, Projektverantwortlicher der ARA, anlässlich der Scheckübergabe an Prof. Wolfgang Zagler von GESTU am 25. Oktober 2012. "Für viele gehörlose Studierende ist momentan die Übersetzung durch Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher die einzig praktikable Lösung, um Vorlesungen folgen zu können. Durch Beihilfen werden aber nur die Dolmetschkosten für maximal eine Lehrveranstaltung pro Semester gedeckt. Im Modellversuch GESTU, aus dem sich ein österreichweites Konzept entwickeln soll, schließen wir mit Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung diese Lücke weitgehend. Für jede weitere finanzielle Unterstützung, um dieses Service auszubauen, sind wir immer dankbar", freut sich Zagler über die Spende der ARA.

Entlastung der Umwelt
Der Unterwegskonsum steigt ständig und damit auch die Anforderungen an die Verpackungssammlung. "Herkömmliche Sammelbehälter werden an Schulen und Universitäten oft nicht ausreichend angenommen. Verpackungen landen dann im Restmüll, müssen entweder aufwändig aussortiert werden oder können gar nicht recycelt werden", erläutert Janda die Bedeutung der getrennten Sammlung für das anschließende Recycling.

Um die getrennte Sammlung von Getränkeverpackungen an der TU Wien weiter zu steigern, installierte die ARA im Wintersemester 2010/11 ein attraktives Sammelsystem mit fünf Sammelautomaten. In eineinhalb Jahren wurden 25.000 PET-Flaschen und 15.000 Getränkedosen gesammelt. "Die Automaten sind eine interessante Ergänzung zu unseren gewohnten Sammelbehältern. Seit dem Start des Projekts sind jedenfalls weniger PET-Flaschen und Getränkedosen im Restmüll der TU gelandet", erklärt der Abfallbeauftragte der TU Wien, Richard Melmer.

Die gesammelten Getränkeverpackungen werden umweltgerecht recycelt und zu neuen Verpackungen und Produkten verarbeitet. Das hilft der Umwelt und spart tonnenweise CO2.

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