News

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang des MSc Renewable Energy Systems in Tirol

Von Donnerstag, 22. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, kamen 20 Studierende und Alumni nach Innsbruck, um am diesjährigen Ländermodul teilzunehmen.

Kaprun

1 von 6 Bildern oder Videos

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang

1 von 6 Bildern oder Videos

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang

1 von 6 Bildern oder Videos

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang

1 von 6 Bildern oder Videos

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang

1 von 6 Bildern oder Videos

Österreichisches Ländermodul für den 16. Durchgang

1 von 6 Bildern oder Videos

Normalerweise würde das Country Module jedes Jahr in einem anderen Land stattfinden, aber dieses Jahr fand es in Österreich statt, um sicherzustellen, dass dies unter Berücksichtigung der Reisebeschränkungen von Covid geschehen kann.

Wie bei den üblichen Ländermodulen war geplant, die Stärken der Region im Bereich Erneuerbare Energiesysteme aufzuzeigen, im Falle Tirols also unter anderem Wasserkraft und effizientes Bauen. Am ersten Tag wurden sie auf dem Technischen Campus der Universität Innsbruck von Wolfgang Streicher, Universität Innsbruck, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, begrüßt, um über energieeffizientes Bauen in Kombination mit erneuerbaren zu erfahren. Im Mittelpunkt der Diskussion standen der Umbau des Campus-Gebäudes und „Tirol 2050, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster“, die Initiative des Landes, bis 2050 von fossilen Energieträgern unabhängig zu sein. Ebenfalls am ersten Tag wurde die ganze Gruppe zum Abendessen ins Restaurant Bierwirt eingeladen und genoss interessante Gespräche, neben leckerem Essen.

Nachdem am Freitag mit Harald Malzer von der Neue Heimat Tirol, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, die Smart City Wörgl, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Passivhaus-Baustellen besucht wurden, war am Samstag der Höhepunkt der Reise die Hochgebirgsstauseen in Kaprun, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Am Fuße des Berges auf etwa 800 Metern über dem Meeresspiegel angekommen, erklärte die Führungsperson den Aufbau des gesamten Areals, bevor er durch das Kraftwerksgebäude führte. Etwa eine Stunde lang machte sich die Gruppe auf den Weg bergauf, vorbei an den verschiedenen Stauseen, zum Mittagessen im Bergrestaurant auf rund 2000 Metern Seehöhe. Fasziniert von der atemberaubenden Aussicht folgten die Studierenden dem Führer über den Damm und kehrten durch einen Tunnel innerhalb des Damms zurück.

Am letzten Tag zurück in Innsbruck traf sich die Gruppe zentrumsnah in einem 100 Jahre alten sanierten Gebäude mit 35 Bewohnern im Besitz und unter der Leitung von Heinz und Martina Fuchsig. Das Ehepaar führte sie durch das ganze Gebäude und erzählte die Geschichte der Sanierung mit ihren Herausforderungen und Ergebnissen (siehe: Zinshaus Pradl, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster). Es war toll zu sehen, wie man so einen Altbau fast auf Passivhaus-Niveau verbessern kann, aber auch, wie das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner die Wohnqualität steigern kann.

Nach einer kurzen Kaffeepause und Diskussion verabschiedete sich die Klasse von Tirol und machte sich auf den Heimweg. Alle waren froh, diese Zeit gemeinsam verbringen zu können, nachdem sie ein Jahr lang fast ausschließlich ONLINE-Vorträge hatten.

 

Key Facts

Abschluss: Verleihung des akademischen Grades Master of Science (MSc)

Lehrgangsleitung: Univ.Prof.Dr.techn. Reinhard Haas

Unterrichtssprache: Englisch

Studiendauer und Struktur: 4 Semester, berufsbegleitend, gegliedert in Module

Unterrichtsorte: Wien und Bruck/Leitha

Kosten: EUR 19.500 (exkl. Reise- und Aufenthaltskosten)

Studienbeginn: 4. November 2021

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2021

Zugangsvoraussetzungen: Zugelassen sind Personen mit einem international anerkannten akademischen Studienabschluss sowie einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung oder einer vergleichbaren facheinschlägigen beruflichen Qualifikation.