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Nobelpreisträger mit Bezug zur TU Wien

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ging an die Professoren Clive W. J. Granger (Emeritus, University of California in San Diego) und Robert F. Engle (New York University, früher University of California in San Diego) für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der ökonometrischen Zeitreihenanalyse.

Das Institut für Ökonometrie, Operations Research und Systemtheorie, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an der TU Wien hat wissenschaftliche Beziehungen zu beiden Nobelpreisträgern.

So war zum Beispiel Professor Engle "invited speaker" bei der in der Vorwoche von Frau Prof. Frühwirth-Schnatter (Uni Linz) und Institutsvorstand Prof. Deistler veranstalteten Tagung "Econometric Time Series Analysis" in Linz.

Professor Granger hat einen Beitrag zur Festschrift für Prof. Deistler verfasst.



Wesentliche Beiträge der beiden Nobelpreisträger (zum Teil in gemeinsamer Arbeit) betreffen Tests auf Kausalität, die Entwicklung der Kointegration, long-memory Modelle und mathematische Modelle zur Analyse und Prognose von Finanzdaten, insbesondere ARCH und GARCH (Generalized Auto Regressive Conditional Heteroscedasticity).

Diese Modelle werden beispielsweise zur Vorhersage der Schwankungen eines Aktienkurses verwendet. Die Kursschwankung einer Aktie dient als Risikomaß und ist daher z.B. für die Risikobewertung eines Wertpapier-Portfolios von Bedeutung.