News

Neues Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen der Technischen Universität Wien

BIG beginnt mit Abbrucharbeiten am TU Areal Gußhausstraße. Das neue Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen ist Teil des Projektes "TU Univercity 2015" (Projektleitung: Gerald Hodecek, GuT). Die TU Wien verdichtet im Rahmen dieses Projektes die innerstädtischen Standorte und revitalisiert entsprechend vorhandene Altstrukturen und Gebäude.

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

Visualisierung des neuen Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen

BIG beginnt mit Abbrucharbeiten

BIG beginnt mit Abbrucharbeiten

BIG beginnt mit Abbrucharbeiten

BIG beginnt mit Abbrucharbeiten

Vor kurzem hat die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) mit dem Teilabbruch der alten Bauhallen  der Technischen Universität Wien (TU) in der Gußhausstraße 25 begonnen. Im Innenhof, hinter den Gebäuden der Elektrotechnischen Fakultät der TU ist neben den Bauhallen auch das denkmalgeschützte, historische Gußhaus beheimatet. Dieses wird bis Mitte 2016 restauriert und im Zuge des Projektes zu einem modernen Büro- und Laborgebäude als Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen (ZMNS) erweitert.

"Der zu erhaltende Altbestand wird revitalisiert und in enger Absprache mit dem Bundesdenkmalamt fachgerecht saniert und erweitert. Insgesamt investiert die BIG rund 11,8 Millionen Euro in die Errichtung des Zentrums für Mikro- und Nanostrukturen", sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.
Das neue Forschungszentrum wird aus drei Bereichen bestehen: Labortrakt, Mitteltrakt und Reinraum-/Bürotrakt. Der Hauptzugang erfolgt über den Mitteltrakt, über einen Vorplatz mit teilweise überdachter Terrasse und Grünflächen. Hier liegt auch das historische Herzstück des Gebäudes, der denkmalgeschützte Kuppelraum. Dieser kann für Seminare, Vorträge und Repräsentationszwecke genutzt werden. In den beiden Obergeschoßen werden Büro-, Lehr- und Seminarräume eingerichtet sowie Übergänge zu den beiden anderen Gebäudetrakten geschaffen.

Der Reinraum- und Bürotrakt wird der größte der drei Gebäudeteile. Im Erdgeschoß sind die Reinräume – also Räume wo die Konzentration luftgetragener Teilchen so gering wie möglich gehalten wird – situiert. Alle Zugänge erfolgen daher nur über Schleusensysteme. Die dazugehörige hochkomplexe Haustechnik ist im Keller und im ersten Obergeschoß geplant. Hier entsteht modernste Infrastruktur zur Erforschung und Entwicklung neuartiger elektronischer und photonischer Bauelemente und Sensoren. "Das ZMNS ist ein Gewinn für Wissenschaft und Industrie. Hier werden innovative Ideen aus der Grundlagenforschung entwickelt", erklärt TU-Rektorin Sabine Seidler. Im zweiten Obergeschoß und im Dachgeschoß werden rund 60 Büroarbeitsplätze mit Besprechungsräumen und Bibliothek errichtet.
Im Labortrakt werden auf drei Geschoßen moderne Laborarbeitsplätze errichtet. Im Erdgeschoß werden neben Laborräumen Aufenthaltsbereiche, Sanitärräume und Umkleiden für Mitarbeiter und Besucher eingerichtet. Im Untergeschoß sind die Haustechnik und eine Werkstatt untergebracht. Insgesamt wird das neue Forschungszentrum rund 5.100 Quadratmeter – davon 1.340 Quadratmeter allein an hochwertiger Laborfläche – bieten.

Das neue Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen ist Teil des Projektes TU Univercity 2015. Die TU Wien verdichtet im Rahmen dieses Projektes die innerstädtischen Standorte und revitalisiert entsprechend vorhandene Altstrukturen und Gebäude.

Rückfragen:
Mag. Ernst Eichinger, MBA, MRICS
Pressesprecher BIG      
T: +43-5-0244-1350       
ernst.eichinger@big.at
www.big.at
 

Fotos:
Abbrucharbeiten: © Michael Hetzmannseder
Visualisierungen: © TU Wien