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Neue Website für den Fachbereich Elektrochemie

Die Forschungsgruppen des Fachbereichs Elektrochemie (Institut für Chemische Technologien und Analytik) haben in den letzten Wochen nicht nur intensiv geforscht, sondern auch "nebenbei" eine neue Website erstellt.

Screenshot: Neue Website für den Fachbereich Elektrochemie

Screenshot: Neue Website für den Fachbereich Elektrochemie

Seit Juni 2011 ist die neue Seite online und informiert auf Deutsch und Englisch über die Forschungsschwerpunkte im Bereich Elektrochemie. Die Seite im TU Wien-Design lässt keine Wünsche und Fragen offen.

Webtipp: http://electrochem.tuwien.ac.at/

Die technische Grundlage bildet das Open Source Content Management System (CMS) Typo 3. Engagierte KollegInnen im Zentralen Informatikdienst (ZID) der TU Wien übernehmen den technischen Support für das Institut. Bei redaktionellen Anliegen oder für Schulungen und Workshops für den Umgang mit dem CMS stehen die MitarbeiterInnen des Büros fürs Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung (Kontakt).

Chemie unter Strom

Elektrochemie beschäftigt sich primär mit dem Wechselspiel von elektrischem Strom bzw. elektrischer Spannung und chemischen Reaktionen, Materialveränderungen usw. Wichtige Beispiele elektrochemischer Zellen und elektrochemischer Phänomene sind Brennstoffzellen, Batterien, galvanische Metallabscheidung, Korrosion, Elektrolyse, Ionentransport oder Elektrodenpolarisation. Die Elektrochemie ist damit eine hochaktuelle Schlüsseldisziplin in der Chemie mit großer wirtschaftlich-technischer Bedeutung u.a. im Bereich der Energieerzeugung und Energiespeicherung oder in der Materialtechnologie. Charakteristisch sind die zahlreichen interdisziplinären Bezüge sowohl innerhalb der Chemie (Anorganik, Organik, Analytik, Physikalische Chemie) wie auch zu Physik, Materialwissenschaft und Elektrotechnik.

Die Forschungsaktivitäten des Bereichs Elektrochemie am Institut für Chemische Technologien und Analytik befassen sich mit verschiedensten Aspekten des Fachs: Sowohl wässrige elektrochemische Systeme als auch Festelektrolyte (solid state ionics) werden untersucht und elektrochemische Elektrodenreaktionen sind genauso im Fokus der Arbeiten wie Elementarprozesse der Ionenleitung. Elektrochemische Methoden werden weiterentwickelt und theoretische Modellbetrachtungen angestellt, um einerseits das Verständnis von elektrochemischen Prozessen zu verbessern und andererseits den praktischen Einsatz elektrochemischer Verfahren und Zellen voranzutreiben. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Forschungsaktivitäten im nahe verwandten Gebiet der elektrokeramischen Materialien sowie zur Molekülspektroskopie. Forschungsprojekte laufen u.a. in Zusammenarbeit mit CEST (Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologien), finanziert durch den FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) und im Rahmen des Christian-Doppler Labor für ferroische Materialien.

Der Bereich besteht aus vier Forschungsgruppen:

  • Festkörperelektrochemie und Elektrokeramik (Jürgen Fleig)
  • Elektrochemische Metallabscheidung (Hermann Kronberger)
  • Elektrochemische Methoden und Korrosion (Günter Fafilek)
  • Molekülspektroskopie (Hans Mikosch)