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Nachruf: Hans-Peter Rossmanith

Die TU Wien und das Institut für Mechanik und Mechatronik trauern um ihr langjähriges Mitglied Prof. Dr. Hans-Peter Rossmanith. Er ist am 26. Juni 2013 verstorben.

Hans-Peter Rossmanith: 1947 - 2013

Hans-Peter Rossmanith: 1947 - 2013

Hans-Peter Rossmanith: 1947 - 2013

Hans-Peter Rossmanith: 1947 - 2013

Prof. Hans-Peter Rossmanith promovierte an der Universität Wien in Mathematik und Physik. Nach dem erfolgreichen Ende seines Studiums wechselte er als Assistenzprofessor an die TU Wien. Nach Forschungsaufenthalten an der University of Maryland (USA) folgte er dem Ruf zurück an die TU Wien.
In seiner Forschungsarbeit widmete sich Hans-Peter Rossmanith dem Bereich der Bruchmechanik.  Dieses Forschungsgebiet ist für die persönliche Sicherheit aller Menschen von großer Bedeutung – die Bruchmechanik ist wesentlich für das problemlose Funktionieren kritischer Infrastrukturen verantwortlich. Hans-Peter Rossmanith beschäftigte sich mit bruch- und schadensmechanischer Modellierung und Simulation von Strukturen.

Rossmanith hat zu diesem Thema zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht und viele Vorträge auf Fachtagungen gehalten. Darüber hinaus hat er selbst erfolgreiche Tagungen und Konferenzen organisiert. In seinen Projekten hat er nicht nur national, sondern auch international mit anerkannten Forschungsinstitutionen zusammengearbeitet.

Hans-Peter Rossmanith interessierte sich auch sehr für die Geschichte der Mechanik, ganz besonders für die historische Entwicklung der Bruchmechanik. Seine Erkenntnisse darüber brachte er in Lehrveranstaltungen auch den Studierenden näher. In seiner Leidenschaft für das Sammeln historischer Werke verschmolz Hobby und Beruf, Ausgleich fand Hans-Peter Rossmanith auch beim Kochen, Arbeiten im Garten, Malen und Komponieren.

Mit Prof. Hans-Peter Rossmanith verliert die Technische Universität Wien einen profilierten Lehrer und Wissenschaftler und das Institut für Mechanik und Mechatronik einen engagierten und beliebten Kollegen. Unser Mitgefühl gilt besonders seinen Angehörigen.


Bild: © Dr. Paul Mittermayr