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Nachbericht: Industrie 4.0 am 06. November 2013

Am 06.11.2013 fand im Kuppelsaal an der TU Wien eine Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0 statt. Rund 200 Gäste folgten der Einladung von Rektorin Sabine Seidler.

Anregende Gespräche bei der Podiumsdiskussion

Anregende Gespräche bei der Podiumsdiskussion

Anregende Gespräche bei der Podiumsdiskussion

Die Kick-Off Veranstaltung „Industrie 4.0“ gab den anwesenden Unternehmensvertretern der bedeutendsten Industrieunternehmen Österreichs einen gut Überblick über den Status Quo der Thematik Industrie 4.0 sowie die bestehenden Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den verschiedenen Instituten und Fakultäten der TU Wien.

Prof. Detlef Gerhard spannte in seiner Keynote einen schönen Bogen, der die industriellen Entwicklungsschritte verdeutlichte. Im Anschluss präsentierte Dipl. Ing. Klaus Bauer | TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG das Thema Industrie 4.0 aus der Sicht eines Maschinenbauers. Abschließend zeigte Bernhard Kienlein | Siemens AG dem Auditorium das Thema Industrie 4.0 - Eine Vision auf dem Weg zur Wirklichkeit, den Stand der Dinge in seinem Unternehmen auf.

In der folgenden Podiumsdiskussion unterhielten sich Rektorin Prof. Sabine Seidler, Dipl.-Ing. Klaus Bauer, Bernhard Kienlein, Prof. Detlef Gerhard und Sektionschef Dr. Michael Losch vom BM für Wirtschaft, Familie und Jugend mit der charmanten Moderatorin des Abends Mag. Helene Czanba.

Folgende fünf zentrale Aussagen können wir mitnehmen:
In der Diskussion wurde schnell klar, dass wir in Österreich noch nicht alle vom Selben sprechen, wenn von Industrie 4.0 die Rede ist. Zahlreiche Unternehmen setzen in dieser Richtung schon verschiedenste Aktivitäten, sprechen aber nicht automatisch von Industrie 4.0. Gemäß den Aussagen der Experten kann daher noch nicht abgeschätzt werden, ob wir uns derzeit in einer weiteren industriellen Revolution befinden oder ob es sich um einen temporär begrenzten Hype handelt.

Uneingeschränkt zugestimmt wird vom Auditorium und den Podiumsgästen gleichermaßen, wenn es um den Handlungsbedarf geht, der in mehrere Richtungen gegeben ist. Vor allem auf Standardisierungen oder Datensicherheit wollten die Experten hinweisen. Außerdem war man sich einig, dass dieses Thema nur voranzutreiben ist, wenn Mitbewerber in verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten.

Eine nicht unwesentliche Rolle spielt auch der Faktor Mensch - denn, sollte es sich tatsächlich um eine Revolution handeln, werden die Lebensumstände, die Arbeitswelt, das Privatleben etc. davon sehr stark beeinflusst werden, so die Experten.

Alles in allem eine sehr gelungene Auftaktveranstaltung der TU Wien. Sollten Sie Interesse an den genauen Inhalten haben, dürfen wir Sie auf die Möglichkeit hinweisen die Vorträge der Keynotespeaker herunterzuladen:

  • Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Detlef Gerhard | TU Wien<link http: www.tualumni.at upload file präsentation_gerhard.pdf _blank>
    "Cyberphysical Production Systems (CPPS)"
  • Dipl.-Ing. Klaus Bauer | TRUMPF Werkzeugmaschinen
    <link http: www.tualumni.at upload file präsentation_bauer.pdf _blank>"Industrie 4.0 aus Sicht eines Maschinenbauers"
  • Berhard Kienlein | Siemens Österreich
    <link http: bit.ly _blank>"Industrie 4.0 - Eine Vision auf dem Weg zur Wirklichkeit"

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier: <link http: www.evotion.at fotos industrie>

www.evotion.at/fotos/industrie/, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

 

 

Foto: © Klaus Ranger