News

"Mobilität ist ein Schlüsselfaktor"

Mobilität ist ein Schlüsselfaktor in Bezug auf Selbstständigkeit und Selbstbestimmung und ist untrennbar mit Lebensqualität verbunden.

Logo

Logo

Behinderte Benutzerin bei Testfahrt mit halbautomatischer Zielführung. Das Movement System unterstützt dabei z.B. beim Durchfahren enger Türen.

Behinderte Benutzerin bei Testfahrt mit halbautomatischer Zielführung. Das Movement System unterstützt dabei z.B. beim Durchfahren enger Türen.

Behinderte Benutzerin bei Testfahrt mit halbautomatischer Zielführung. Das Movement System unterstützt dabei z.B. beim Durchfahren enger Türen.

Behinderte Benutzerin bei Testfahrt mit halbautomatischer Zielführung. Das Movement System unterstützt dabei z.B. beim Durchfahren enger Türen.

Mobile Plattform mit Sensoren zur halb- und vollautomatischen Navigation und automatischem Koppeln

Mobile Plattform mit Sensoren zur halb- und vollautomatischen Navigation und automatischem Koppeln

Mobile Plattform mit Sensoren zur halb- und vollautomatischen Navigation und automatischem Koppeln

Mobile Plattform mit Sensoren zur halb- und vollautomatischen Navigation und automatischem Koppeln

Vorführung auf der Rehacare Messe in Düsseldorf. Das Movement System ermöglicht vollautomatisches Docken des Sessels mit der daraufsitzenden Person und Transport an ein vorgewähltes Ziel. Die mobile Plattform kann im nächsten Schritt vom Sessel abkoppeln und den Tisch an eine Position, z.B. zur Person bringen. Eine Plattform kann mehrere BenutzerInnen und mehrere Module versorgen.

Vorführung auf der Rehacare Messe in Düsseldorf. Das Movement System ermöglicht vollautomatisches Docken des Sessels mit der dara

Vorführung auf der Rehacare Messe in Düsseldorf. Das Movement System ermöglicht vollautomatisches Docken des Sessels mit der daraufsitzenden Person und Transport an ein vorgewähltes Ziel. Die mobile Plattform kann im nächsten Schritt vom Sessel...

Vorführung auf der Rehacare Messe in Düsseldorf. Das Movement System ermöglicht vollautomatisches Docken des Sessels mit der daraufsitzenden Person und Transport an ein vorgewähltes Ziel. Die mobile Plattform kann im nächsten Schritt vom Sessel abkoppeln und den Tisch an eine Position, z.B. zur Person bringen. Eine Plattform kann mehrere BenutzerInnen und mehrere Module versorgen.

Bedienpult mit flexibler individueller Konfiguration für den/die BenutzerIn

Bedienpult mit flexibler individueller Konfiguration für den/die BenutzerIn

Bedienpult mit flexibler individueller Konfiguration für den/die BenutzerIn

Bedienpult mit flexibler individueller Konfiguration für den/die BenutzerIn

Das soeben abgeschlossene Projekt MOVEMENT lieferte die Überführung des 'Stands der Technik' in ein modulares robotisches System welches an die Bedürfnisse und Wünsche älterer Menschen und Personen mit Behinderung angepasst ist.

Mobilität kann in drei Dimensionen beschrieben werden:

  • Mobilität von Personen: Bewegen von Personen zu Orten, die sie erreichen möchten
  • Mobilität von Objekten: Bewegen von Objekten zu Personen und zurück
  • Mobilität von Information: Zugänglichmachen und Transport von Information

In einer Gesellschaft, in der der Anteil an alten und behinderten Personen beträchtlich steigt, muss es ein soziales und technologisches Ziel höchster Priorität sein, die Mobilität insbesondere auch für diese Gruppe ganz im Sinne der Mission der TU Wien „Technik für Menschen“ zu gewährleisten bzw. zu verbessern. 

Das von der EU teilfinanzierte MOVEMENT Projekt, an dem zwei Institute der TU Wien beteiligt waren, wurde nach 40 Monaten erfolgreich abgeschlossen. Konventionelle Rollstühle und stationäre Tische und Terminals werden dabei durch ein erweiterbares System intelligenter dockbarer Module mit einer zentralen mobilen Plattform mit Sensoren ersetzt um so die Mobilität alter und behinderter Personen zu erhöhen.

Das MOVEMENT System kann bei Verwendung als Rollstuhl neben der traditionellen manuellen Steuerung in einer halbautomatischen Betriebsart oder vollautomatisch den/die BenutzerIn unter Umfahrung von Hindernissen zu vorgegebenen Zielen bringen. Tische, Sessel oder andere Module können selbstständig nach Benutzervorgaben bewegt werden. Die dazu notwendigen Koppelungen mit der mobilen Plattform werden vollautomatisch vorgenommen. Damit können selbst Menschen die bisher einen E-Rollstuhl nicht steuern konnten unterstützt werden. Im Projekt wurden neben den Prototypen der mobilen Plattform  verschiedene Module für verstellbare Sessel und Tische von älteren und behinderten Menschen in 3 Ländern getestet.

Die  TU Wien war Koordinator des Gesamtprojekts mit 9 PartnerInnen aus 6 Ländern. Darüber hinaus wurden von der TU Wien insbesondere für die vielfältigen neuartigen Funktionen ein benutzerfreundliches Bedienpult, das mittels spezieller Eingabegeräte für einen Großteil von BenutzerInnen geeignet ist sowie neue kostengünstige Sensoren (Stereo Kameras) und Algorithmen für die automatische Navigation entwickelt.

Die MOVEMENT Prototypen wurden 2006 und 2007 auf der Rehacare Messe in Düsseldorf präsentiert.
Nach dem Projekt sind von den beteiligten Partnern erweiterte Feldstudien zum Einsatz in Pflegeeinrichtungen geplant.

Projektseite:http://www.is.tuwien.ac.at/movement 

Rückfragehinweis:

Ao.Univ.Prof. Dr.techn. Wolfgang Zagler
Projektass. Dipl.-Ing. Peter Mayer
Institut ‘integriert studieren’
Favoritenstraße 11/029, 1040 Wien
T +43/1/58801-42915, -42916

Ao.Univ.Prof. Dr.techn. Markus Vincze
Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik
Gußhausstraße 25-29/376, 1040 Wien
T +43/1/58801-37661