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Mercur Innovationspreis: Erfolge für TU Wien

Die Wirtschaftskammer Wien zeichnete die innovativsten Unternehmen der Stadt aus – mehrere von ihnen haben einen engen Bezug zur TU Wien.

Die Sieger_innen des MERCUR Innovationspreises

Die Sieger_innen des MERCUR Innovationspreises

Die Sieger_innen des MERCUR Innovationspreises

Die Sieger_innen des MERCUR Innovationspreises

Einmal pro Jahr prämiert die Wirtschaftskammer Wien die innovativsten Unternehmen Wiens und vergibt den MERCUR Innovationspreis in vier verschiedenen Kategorien. Zusätzlich wurde erstmals der Preis für den "Start-up Star Vienna" vergeben. 20 Finalisten waren ausgewählt worden, am 8. November 2016 wurden die Sieger bekanntgegeben.

Das Ergebnis stellt die Bedeutung der TU Wien für die Wiener Wirtschaft unter Beweis: Eine ganze Reihe der Finalisten und Gewinner haben einen engen Bezug zur TU Wien.

Viel TU-Expertise für IKT und Technik

In der Kategorie „IKT/Technik“ gewann die Blue Danube Robotics GmbH, an deren Projekten Michael Zillich und Prof. Markus Vincze vom Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik beteiligt sind. Ausgezeichnet wurde Blue Danube Robotics für das Sensoriksystem „AirSkin“: Minimale Luftdruckveränderungen werden registriert, um eine mögliche Berührung zu erkennen, der Roboter kann daraufhin binnen Mikrosekunden reagieren. Dadurch soll die Zusammenarbeit von Robotern und Menschen sicherer werden.

Als „Start-up-Star Vienna“ wurde das Cubicure-Team rund um Prof. Jürgen Stampfl ausgezeichnet. Cubicure verbessert 3D-Druck-Verfahren, und schaffte es damit zusätzlich auch ins Finale in der Kategorie „IKT/Technik“. Auch die übrigen Finalisten dieser Kategorie haben TU Wien-Bezug: Xioneer ist im Bereich des 3D-Drucks tätig, und Fluidtime entwickelt Softwarelösungen für Verkehrsdaten. Auch die Firma Lightglass, die innovative Beleuchtung entwickelt, wurde im Vorfeld von der TU Wien beraten.

Wärmepumpe für die "Green Economy"Den ersten Platz in der Kategorie "Green Economy" gewann die Ecop Technologies GmbH mit dem Projekt „Rotation Heat Pump“. Es handelt sich dabei um eine industrielle Hochtemperaturwärmepumpe, bei der bei Temperaturen von bis zu 150 Grad und ein um bis zu 70 % höhere Leistungszahl erreicht wird als bei konventionellen Geräten. Diese Technologie wurde mit Beteiligung der Forschungsgruppen von Prof. Karl Ponweiser und Prof. Reinhard Willinger vom Institut für Energietechnik und Thermodynamik entwickelt.

 

Bild: © WKW